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Mi, 12:17 Uhr
29.11.2006

Erfolgreiche Vermarktung

Nordhausen (nnz). Im Gewerbegebiet „Uthleber Weg“ ist jetzt eine neue „Straße entstanden“. Künftig heißt die Umfahrung des Domäne-Einkaufmarktes „Franz-Krieger-Straße“. Mit diesem Straßennamen sind sowohl eine Industrie- wie auch eine Firmengeschichte verbunden.


Niels Neu,  Dirk Beyer, Filialleiter Domäne, Roland Brox, Gebietsleiter Domäne (Foto: nnz) Niels Neu, Dirk Beyer, Filialleiter Domäne, Roland Brox, Gebietsleiter Domäne (Foto: nnz) Die Straße dient der Verbesserung der Einkaufsqualität für die Kunden des Einrichtungsmarktes. Franz Krieger war ein Nordhäuser Maurermeister, der 1873 die erste Firma gründete, die sich dem Kiesabbau verschrieben hatte. Diese Tradition wird heutzutage quasi von Niels Neu, dem Juniorchef der TiRo Neu GmbH fortgesetzt. Sein Großvater, Karl Wilhelm Neu, fusionierte 1960 die Firma Allgemeiner Ingenieurbau und die Firma Franz Krieger zur Karl-Wilhelm Neu KG.

Heute erweist sich die TiRo Neu GmbH, welche nach der Reprivatisierung 1990 in die Rechtsnachfolge der zu DDR-Zeiten verstaatlichten Karl-Wilhelm Neu KG eintrat, als Mitglied des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) nicht nur als bewährter Partner beim Tief- und Anlagenbau, sondern auch als effizienter Vermarkter von Gewerbeflächen.

Bislang konnten in dem Gewerbegebiet am Firmensitz 18 Unternehmen angesiedelt werden. Niels Neu hatte mit Eintritt in das Unternehmen 1998, einst die Marschroute ausgegeben, pro Jahr zwei Betriebe auf dem 1,5 Hektar großen Areal zu etablieren. In diesem Jahr waren es mit der Fleischerei Hucke, der Bäckerei Ludwigs und dem Krandienst Wiemann gleich drei Unternehmen. Insgesamt sind hier am Nordhäuser Stadteingang rund 500 Arbeitsplätze geschaffen worden.

Im kommenden Jahr wird die öffentliche Hand die Erschließung des Areals übernehmen. Eine Straße soll grundhaft ausgebaut werden, entsprechende Gelder sind im Entwurf des städtischen Haushaltes für das kommende Jahr zu finden.

Die Erschließung stellt eine weitere Erhöhung der Attraktivität, zusätzlich zur Autobahnnähe und der vorhandenen Nutzung von Synergieeffekten der angesiedelten Unternehmen, untereinander dar.

Derzeit sind über 10.000 Quadratmeter vermietet. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verweist Niels Neu auf eine vollständige Belegung der zur Verfügung stehenden Hallenfläche. Für weitere Ansiedlungen sind zwingend Neubauten notwendig. Bestehende Unternehmen werden im nächsten Jahr erweitern, so zum Beispiel die Firma „Tauchsport Sondershausen“ von Herrn Dr. Tröger. Auch das Unternehmen PK Systems wird eine weitere Produktionshalle in Besitz nehmen.

Letztlich funktioniert das Management eines solchen Gewerbegebietes nur in einer festen und zuverlässigen Zusammenarbeit zwischen der Firma TiRo und den angesiedelten Unternehmen. Die Unterstützung der Stadtverwaltung bei der kommenden Erschließung bewertet Niels Neu als deutliches Zeichen dafür, dass sich die private Vermarktung eines Gewerbegebietes durchaus auch für das kommunale Gemeinwesen lohnt. Diese Symbiose gilt es in den kommenden Jahren weiter auszubauen.
Autor: nnz

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