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So, 18:33 Uhr
01.06.2025
Grüne zur Bürgerbefragung Windkraft im Südharz

Wissenschaftsbasierte Debatte statt Emotionen

Die aktuelle Debatte um den Bau von Windkraftanlagen im Waldgebiet des Südharzes wird zunehmend von emotionalen statt sachlichen Argumenten dominiert, mahnen die Nordhäuser Grünen. Kompromisse sollten möglich sein...

Der Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Nordhausen setzt sich für einen wissenschaftsbasierten Diskurs in dieser wichtigen Zukunftsfrage ein und begrüßt ausdrücklich den von der Gemeinde Harztor initiierten Bürgerentscheid. Uns ist bewusst, dass Argumente wie Klimaschutz, Energiewende und die Förderung erneuerbarer Energien oft schwächer erscheinen als der unmittelbare Schutz sensibler Naturgüter.

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Doch langfristig kann Naturschutz nur gelingen, wenn auch klimapolitische Notwendigkeiten berücksichtigt werden – Kompromisse sollten möglich sein, wenn sie mit Bedacht getroffen werden. "Die Herausforderungen des Klimawandels erfordern durchdachte Lösungen, die auf Fakten und wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren", erklärt Grüne Kreisrätin Stephanie Tiepelmann-Halm

"Wir beobachten mit großer Besorgnis, wie fundierte wissenschaftliche und wirtschaftliche Argumente durch populistische Behauptungen untergraben werden." Die Grünen sprechen sich gegen den Bau von Windkraftanlagen in reinen Naturwaldaldgebieten aus betonen jedoch die Notwendigkeit, alternative Standorte für erneuerbare Energien zu identifizieren.

"Der Schutz unserer Wälder und die dringende Notwendigkeit der Energiewende müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen. Es gibt geeignetere Flächen für den Ausbau erneuerbarer Energien", betont auch Pascal Leibbrandt Besonders Kommunen und Gemeinden tragen als bedeutende wirtschaftliche Akteure im ländlichen Raum eine besondere Verantwortung für eine nachhaltige Klimapolitik. Sie müssen sowohl ökonomische Interessen als auch ökologische Verantwortung in Einklang bringen.

"Die Ressourcen unserer Erde sind begrenzt. Diese Tatsache erfordert ein Umdenken in unserer Wirtschafts- und Energiepolitik", führt Tiepelmann-Halm weiter aus. "Wir begrüßen daher ausdrücklich den Weg der Gemeinde Harztor, diese wichtige Entscheidung durch einen Bürgerentscheid demokratisch zu legitimieren."

Die Grünen setzen sich für einen offenen und respektvollen Dialog ein, der die vielfältigen Aspekte von Klimaschutz, Walderhalt und Energiegewinnung in den Blick nimmt. „Uns ist es wichtig, dass wir gemeinsam ins Gespräch kommen – auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und mit Raum für unterschiedliche Perspektiven. Nur so können wir nachhaltige und tragfähige Lösungen für die Zukunft entwickeln“, heißt es in der abschließenden Stellungnahme des Kreisverbands.

Wir sind gerne zu einem Austausch bereit. Sie erreichen uns immer donnerstags ab 17 Uhr im Büro in der Barfüßerstraße oder per E-Mail.
Autor: red

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Kommentare
Adavia
01.06.2025, 20:56 Uhr
Die Grünen wieder :-)
Da läuft es wieder an, das hart antrainierte Reaktionsmuster. Die Meinung Anderer ist abweichend? Dann sind die Anderen aber dumm. Oder zumindest fernab der Wissenschaft.

Zum Glück bin ich doof und muss nicht mit der Last der alleinig gefressenen Weisheit umherlaufen und selbige stetig nach außen kehren.

Jedoch meinte ich mich in meiner simplen Denkweise daran zu erinnern, dass Naturschutz eigentlich mit Schutz von Flora und Fauna beginnt und endet. Da habe ich wohl etwas falsch verstanden. Was ich aber weiß: Am Ende regelt's das liebe Geld, denn das mögen letztendlich alle. Da springen schon mal die ein oder anderen Einwände schnell über die bald zugebaute Klippe.

Und mal so am Rande - auch hier dürfte es meine Einfältigkeit sein - erscheint mir alles dieses Jahr sehr satt grün und bestens gedeihend da draußen, obgleich es ja aufgrund der schlimmste Dürre ever alles tot ist. Paradoxen, die mir "zu hoch" sind. Mindestens wie ein Windrad hoch.
Bodo Bagger
02.06.2025, 07:20 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verzichten Sie auf offensichtlich falsche Tatsachenbehauptungen.
free Gigi
02.06.2025, 07:27 Uhr
Wissenschaftsbasiert...
und dann die Grünen - das passt ja schon einmal gar nicht zusammen!
Anmerkung techn. Support:
Vielleicht »ein bisschen«?
Kobold2
02.06.2025, 09:40 Uhr
Halbwahrheiten
Und einseitige Betrachtungen passen noch weniger zusammen. Wenn andernorts 4000ha Wald für einen Tagebau (Hambach) gerodert werden ist, das offenbar weniger schlimm, als wenn man in einem Waldstück , dass vom Borkenkäfer und anderen Umwelteinflüssen zerstört wurde , ein paar Windräder hinstellt.
ArreeTim
02.06.2025, 10:15 Uhr
wenn die Grünen die Wissenschaft bemühen, aber
Wenn schon Wissenschaft, dieser Beitrag der GRÜNEN ist differenzierter als der zuvor, dann könnte es ein obligo sein, etwaige Polemiken zu benennen und kurz zu adressieren.

Was auch auffällt, wenn wissenschaftlich, dann richtig: Die Gemeinde Harztor führt eine Befragung durch und bietet dazu Informationen. Somit können Meinungen abgegeben werden. Ein Bürgerentscheid ist dies jedoch keinesfalls. Die Bürger können hier nichts entscheiden.
Ossi1949
02.06.2025, 11:01 Uhr
"Mit fundierten ...
... wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Argumenten" setzte der Grüne Wirtschaftsminister Habeck 600 Mio. Euro Steuergeld bei der Northvoltpleite in den Sand. Statt die Steuerzahler zu belehren, sollten die Grünen hart arbeiten, damit sie uns diesen Schaden ersetzen können!
diskobolos
02.06.2025, 16:58 Uhr
@Ossi1949
Ob das Geld in dieser Größenordnung verloren ist, kann ich nicht überblicken. Sie etwa? Wenn ja, ist es schade, dass solch klugen Leute nicht im Wirtschaftsministerium arbeiten.
Dass die Förderung von Investitionen nötig war, halte ich für sicher. Andere Länder (z. B. die USA) haben ganz andere Summen in die Hand genommen (inflation reduction act). Und in anderen Fällen (Chipfabriken, Tesla) scheint es ja auch gut zu gehen. Ein Risiko bleibt dabei immer. Zum Vergleich: VW hat durch den Dieselskandal 32 Mrd. verloren, Thyssen-Krupp ist durch Fehlinvestitionen fast Pleite . . .

Ausgangspunkt für Entscheidungen sollten immer die verfügbaren Fakten sein, nicht die scheinbar eifachen Lösungen, die von einer bestimmten Partei immer propagiert werden . . .
Frau Besucher
02.06.2025, 20:00 Uhr
📢 Klare Haltung – Ideologiefrei & bürgernah
In der aktuellen Diskussion um Windkraft im Südharz wird uns – der Bürgerinitiative "Pro Südharz" – Populismus unterstellt. Dazu möchten wir eines klarstellen:

Wir stehen für eine sachliche, ideologiefreie Auseinandersetzung mit dem Thema.
Unsere Argumente basieren auf Fakten, Gesetzeslagen, Umwelt- und Artenschutz sowie nachvollziehbaren wirtschaftlichen und gesundheitlichen Risiken – nicht auf verzerrten Weltbildern oder verqueren Denkweisen.

Wir fordern, dass alle Bürgerinnen und Bürger sich umfassend informieren können, um sich eine eigene Meinung zu bilden – ohne ideologischen Druck, sondern mit Blick auf unsere gemeinsame Lebensgrundlage.

Der Naturpark Südharz ist kein Ort für Industrieanlagen – das ist keine populistische Meinung, sondern eine sachlich begründete Haltung.

Vielleicht sollten insbesondere Bündnis 90/Die Grünen die jüngsten Wahlschlappen als deutliches Signal verstehen: Nicht jeder Widerstand ist rechts oder populistisch– viele Menschen wünschen sich einfach eine Umweltpolitik mit Maß, Rücksicht und Realitätssinn.

Das Festhalten an starren Ideologien statt echter Bürgernähe könnte langfristig mehr zerstören als schützen.

Das Vertrauen der Bürger in die Grünen ist – gerade in Thüringen – massiv gesunken.
Mit nur 3,2  Prozent landesweit und gerade einmal 1,4  Prozent im Wahlkreis Nordhausen I hat sich die Partei Bündnis90/Die Grünen de facto aus der Fläche verabschiedet.

Das sollte eigentlich Anlass genug sein, sich selbstkritisch zu hinterfragen und den Kurs zu überdenken – doch offenbar fehlt Bündnis 90/Die Grünen zunehmend die Fähigkeit oder der Wille, solche deutlichen Signale aus der Bevölkerung und die Realität in ihrer Deutlichkeit überhaupt noch wahrzunehmen. Stattdessen wird reflexartig die Populismuskeule geschwungen und ideologisch gemahnt, wo es nur geht.

Vielleicht wäre es zielführender, wenn Herr Leibbrandt und seine Parteimitglieder ihre Energie darauf verwenden würden, das eigene Parteiprogramm zu überarbeiten – anstatt kritische Bürger pauschal zu diffamieren. Denn wer wieder Vertrauen und Stimmen gewinnen will, muss zuhören, nicht belehren.

Herzliche Grüße,
JSG
Bürgerinitiative "Pro Südharz - Keine Windindustrie im Naturpark"
Kobold2
03.06.2025, 11:27 Uhr
Ideologiefreiheit
hat für mich das Potential auf die Liste für das Unwort des Jahres zu kommen, denn es ist i.G. Die Ablehnung notwendiger Veränderungen. Die eigene Meinung steht fest und alles andere sind Belehrungen. Dazu diffamiert man dann die Feindbilder indem man ihnen Diffamierung vorwirft. Emotionsgeladen weit weg von Sachlichkeit, keine faktenbasierten Argumente und schon gar keine Alternativen. Hauptsache dagegen.
diskobolos
03.06.2025, 11:47 Uhr
Richtig Kobold2
Tatsächlich gibt es keine Menschen ohne Ideologie. Das wären doch eher Maschinen oder Computer.

Viele verstehen unter Ideologie das, was die ANDEREN denken, wenn es sich von der eigenen Meinung unterscheidet.
In diesem Sinne ist sogar die katholische Kirche ideologiefrei . . .
LOL
03.06.2025, 16:13 Uhr
Wenn grün braune Züge annimmt.
Gut, das es noch Initiativen gibt wie diese, die den Standort dort oben retten wollen!
Im übrigen sind Grüne, die unsere Natur und den Tourismus in unserem Ort mit sowas schaden wollen hier genauso ungern gesehen wie die Windräder. Bauen sie diese hiesigen Anlagen gerne nach Nordhausen und bleiben sie gleich mit da.
Kobold2
03.06.2025, 21:33 Uhr
Klassische Selbstvorführung
Die Energie nimmt man gern, aber mit den Umständen der Erzeugung sollen sich gefälligst andere rumärgern.
Dabei hat man den kaputten Wald täglich vor sich und möchte trotzdem gern so weitermachen, wie bisher....
Frau Besucher
04.06.2025, 07:05 Uhr
Kobold2 im Faktenwald verirrt!
Lieber Kobold2,

es freut uns, dass Sie sich so engagiert vom Sofa aus in die Debatte einbringen – mit dem üblichen Repertoire an abgedroschenen links-grünen Phrasen, versteht sich.

Nur zur Einordnung: Wir sind nicht gegen die Energiewende. Im Gegenteil – wir fordern eine nachhaltige, durchdachte und naturverträgliche Umsetzung. Was wir aber nicht akzeptieren, ist die Zerstörung eines lebendigen, artenreichen Waldes für ein Industrieprojekt, das auf dem Papier grün ist, in der Praxis aber brachial in den Naturraum eingreift.

Wenn Sie sich tatsächlich mal aus Ihrer Filterblase und ins Gelände der Großen Harzhöhe bequemen würden, statt aus sicherer Entfernung auf andere zu zeigen, würden Sie sehen: Der Wald lebt. Und nicht nur das – er beherbergt geschützte Arten, gewachsene Biotope und ist Teil eines Naturparks, den man nicht mal eben „opfern“ sollte.

Und ganz ehrlich: Wir bezweifeln stark, dass Sie „Kobold2“ jemals bewusst durch dieses Gebiet gelaufen sind – oder dass überhaupt ein grundlegendes Verständnis für die Vielfalt und den ökologischen Wert unserer heimischen Wälder vorhanden ist, geschweige denn ein Konzept für eine zukunftsfähige Energiepolitik vorzuweisen haben.

Und was Ihre Unterstellung angeht: Wir nehmen unsere Verantwortung wahr – lokal, konkret und informiert. Die Energie von irgendwoher zu nehmen und sich nicht für die Erzeugungsbedingungen zu interessieren – das ist genau das, was wir kritisieren. Und ja: Gerade weil wir den Zustand des Waldes täglich vor Augen haben, wissen wir, dass er nicht noch weiter industriell verheizt werden darf.

Also vielleicht beim nächsten Mal einfach weniger Polemik, mehr Waldspaziergang. Es wirkt Wunder. 🌳😉
Kobold2
04.06.2025, 12:01 Uhr
Wunder
Würde es wirken , wenn man Kommentare nicht aus dem Zusammenhang reißt. Ich Bezug mich ausdrücklich auf den Hinweis, dass man die Windräder ja nach NDH bauen soll. Wenn am dann den noch mit Links- Grünen Phrasen und Filterblase entsprechende Kommentare zu verunglimpfen versucht, dann ist man weit weg von der vorgetäuschten wissenschaftlichen Faktenbasis und dichter an der Polemik, die man anderen vorwirft.
Auch die Unterstellung laufen ins Leere, da ich mich in der Vergangenheit schon mehrfach dazu geäußert habe, das Wandern zu unseren Hobbys gehört. Im Faktenwald hat man sich dann auch selbst verirrt, wenn man einfach nur behauptet das der Wald ( unbestritten) lebt, aber ausblendet, wieviel Leben in der Vergangenheit schon verloren gegangen ist und welche Entwicklung bevorsteht, wenn wir ao weiter machen. Vielleicht hat man ja wirklich eine Absicht zur Energiewende, nur nach bisherigen Ausführungen, möchte man in seiner Blase ( fürs vorgegebene Fahrwasser ;) ) bleiben und den Beitrag dazu anderen überlassen. Emotionen und eine gewisse Hysterie überwiegen hier sichtbar und stehen der vorgegeben Debatte entgegen. Ein Blick auf die wirtschaftlichen Abhängigkeiten finden hier, trotz der Entwicklung der letzten Jahre, auch keinen Zugang. Man sollte doch meine meinen, aus Fehlern zu lernen.....
free Gigi
04.06.2025, 13:14 Uhr
mal echte Fakten
"In Deutschland rutschen die Strompreise so oft ins Negative wie nie zuvor. Das geht aus Daten des Fraunhofer-ISE hervor, die das "Handelsblatt" analysiert hat. Demnach lag der Börsenstrompreis seit Jahresbeginn in insgesamt 248 Stunden unter null - häufiger als je zuvor im Zeitraum bis Ende Mai. Die Negativpreise senken auch die durchschnittlichen Stromkosten. Diese lagen im Mai nahe dem Niveau vor der Energiekrise."

-> ein weiterer Zubau an regenerativen Energie machts eher noch schlimmer zumindest solange bis keine Großspeicher in ausrechender Kapazität zur Verfügung stehen!
R.Hesse
05.06.2025, 13:32 Uhr
Der Harzer Wald ist Teil unseres kulturellen Erbes, er ist unsere Heimat.
Mit großer Sorge beobachte ich die zunehmenden von Ideologie getriebenen Bestrebungen, unseren Wald – insbesondere den Harz – durch Bauvorhaben aller Art zu verändern oder gar zu zerstören. Neben dem ökologischen Desaster möchte ich den Blickwinkel noch auf ein weiteres Thema in dieser Angelegenheit lenken, was einem echten Harzer nicht egal sein dürfte:
Der Harz ist nicht einfach nur ein Stück Natur. Er ist Teil unseres kulturellen Erbes.
Schon Heinrich Heine widmete ihm seine Harzreise, Goethe ließ Faust auf dem Brocken mit Mephisto sprechen, und bis heute lebt die Walpurgisnacht in Geschichten und Traditionen weiter. Der Harz ist ein Landschaftsdenkmal, das tief verwurzelt ist in deutscher Literatur, Sage und Volkskultur.
Darüber hinaus ist dieser Wald eine gewachsene Kulturlandschaft, in der über Jahrhunderte ein Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur entstanden ist. Eine Bebauung würde nicht nur ökologisch, sondern auch kulturell einen irreparablen Schaden anrichten.

Der Wald ist unsere Heimat, unser Rückzugsort,unser Identitätsstifter – und damit ein unverzichtbarer Teil unseres kollektiven Gedächtnisses. Wer hier versiegelt, bebaut oder industrialisiert, zerstört mehr als Bäume: Er zerstört Geschichte und Zukunft gleichermaßen.
Bebauung, Versiegelung und industrielle Eingriffe ruinieren nicht nur seltene Ökosysteme, sondern auch diesen gewachsenen Kulturraum. Der Wald ist mehr als bloß ein wirtschaftlich nutzbares Gelände.

Ich appelliere an die Entscheidungsträger: Bewahren wir den Harz – als Naturraum, aber auch als kulturelles Herzstück Mitteldeutschlands. BG, Roald Hesse
VGF
05.06.2025, 14:41 Uhr
Zur Wahrheit gehört aber auch, ...
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es sich gerade im Harz um wirtschaftlich geprägten Fichtenwald (Monokultur) gehandelt hat.
Um den Bedarf an Bau- und Brennholz für Bergbau, Köhlerei und Salzsiederei zu sichern, wurde gezielt mit Fichten aufgeforstet.
In den letzten Jahrzehnten wurden dann große Flächen davon durch Stürme, Trockenheit und Borkenkäferbefall zerstört.
Die Windräder bieten, meiner Meinung nach, an dieser Stelle mehr Vor- als Nachteile.
R.Hesse
05.06.2025, 17:37 Uhr
Zur Wahrheit gehört aber auch, ...
Das ist grundsätzlich richtig. Wenn man aber beobachtet, wie schnell sich der Wald, auch an dieser Stelle schon sichtbar, renaturiert, überwiegt das Argument pro Wald.
Wald ist ein riesiger CO2 Speicher. Ich frage mich ernsthaft, wie man bei dieser deutschlandweiten Diskussion zu diesem Thema überhaupt auf die Idee kommen kann, in Wäldern Windkrafträder zu errichten. Da passt doch garnichts zusammen. Für mich gehören diese Dinger auf Brachflächen und nicht an eine Stelle, an der man permanent Harzurlauber antrifft. Das ist keine Hypothese, sondern eigenes Erleben, da ich dort ständig mit dem Fahrrad unterwegs bin.
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