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Fr, 11:28 Uhr
30.05.2025
Tradition trifft Technik

Landwirtschaftliche Berufe liegen im Trend

Seit dem Jahr 2000 begehen wir am 1. Juni den Weltbauerntag. Der Tag rückt die wichtige Arbeit von Bäuerinnen und Bauern ins Blickfeld. Er erinnert daran, dass sie weltweit für die Erzeugung von pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln sorgen...

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Mit ihrer Arbeit erhalten sie zudem Kulturlandschaften und leisten einen entscheidenden Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.
Heute steht die Landwirtschaft mehr denn je an der Schnittstelle von Tradition und technologischer Innovation. Die Verbundenheit zur Natur und zur Region bleibt ein wesentlicher Bestandteil des Berufsbildes. Moderne Landwirtinnen und Landwirte sind aber nicht nur Produzentinnen und Produzenten, sondern auch Expertinnen und Experten für Digitalisierung, Betriebswirtschaft, Nachhaltigkeit und Agrartechnik. Deshalb gehören Präzisionslandwirtschaft, Drohnensteuerung, Datenanalysen und automatisierte Systeme längst zum Alltag vieler landwirtschaftlicher Betriebe.

Das ist auch für junge Menschen in Nordthüringen eine interessante und zukunftsrelevante Kombination: Im Jahr 2024 arbeiteten 1.170 Personen in landwirtschaftlichen Berufen in der Region. Die meisten von ihnen hatten ihren Arbeitsort im Unstrut-Hainich-Kreis (396) und im Kyffhäuserkreis (328). Aber auch im Landkreis Nordhausen gingen 230 Frauen und Männer einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit in der Landwirtschaft nach, im Eichsfeld waren es 214. Fast ein Viertel (280) aller Beschäftigten Nordthüringens in landwirtschaftlichen Berufen ist 55 Jahre alt und älter. Ihnen folgen aktuell 240 Beschäftigte im Alter von unter 25 Jahren. So ausgewogen ist das Verhältnis in nicht vielen Berufen - In Nordthüringen stieg die Zahl der Auszubildenden in landwirtschaftlichen Berufen seit 2014 um 30,7 Prozent auf insgesamt 115 im Jahr 2024. Zu den typischen Berufen in der Landwirtschaft gehören Agrawissenschaftler, Landwirt oder auch Agrarwirtschaftlich-technischer Assistent.

Ob ein Land-, Tier- oder Forstwirtschaftlicher Beruf für eine Schülerin oder einen Schüler persönlich in Frage kommt, lässt sich während eines Praktikums herausfinden. Für alle, die die Schulzeit demnächst oder bereits hinter sich gelassen haben, bietet sich dafür auch ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) an. Fragen zum FÖJ beantworten kompetente Ansprechpartnerinnen und -partner am 25. Juni 2025 von 13 Uhr bis 16 Uhr im BiZ in Nordhausen. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind unter www.arbeitsagentur.de/vor-ort/thueringen-nord veröffentlicht.
Autor: red

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Kommentare
Marino50
30.05.2025, 12:15 Uhr
Landwirtschaftliche Berufe
Das mag alles richtig sein. Natürlich hat die moderne Technik auch hier Einzug gehalten. Aber man sollte ehrlich sein. In der Landwirtschaft zu arbeiten ist kein Zuckerschlecken. Man muss sehr früh aufstehen und Tiere kennen kein Wochenende oder freie Tage, ebenso wenig Felder oder Gewächshäuser. Ein landwirtschaftlicher Beruf ist sehr anstrengend und auch der Mist und Gülle muss beseitigt werden, selbstverständlich mit moderner Technik, aber ohne Parfüm
Marino50
30.05.2025, 18:32 Uhr
Daumen runter?
Wieso Daumen runter? Ach so, ich hatte vergessen, es wollen ja alle vom Sessel aus arbeiten und studieren. Aber wer arbeitet dann an der Basis bei den Tieren, Pflanzen, Obstplantagen und Wäldern?
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