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So, 07:11 Uhr
01.06.2025
Zum Internationalen Kindertag

Mehr Kinder in Thüringen als vor zehn Jahren

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Internationalen Kindertages am 1. Juni mitteilt, lebten nach vorläufigen Ergebnissen des Mikrozensus 2024 in Thüringen 284 Tausend Familien1) mit 443 Tausend Kindern...

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Darunter waren 324 Tausend Kinder unter 18 Jahren, die in 202 Tausend Thüringer Familien lebten. Damit ist die Zahl der minderjährigen Kinder gegenüber 2014 von 297 Tausend um 9,3 Prozent gestiegen, während sich die Zahl der Familien mit minderjährigen Kindern nicht veränderte.

Die durchschnittliche Kinderzahl in Thüringer Familien nahm somit innerhalb von 10 Jahren von 1,5 auf 1,6 minderjährige Kinder je Familie zu. Dennoch liegt Thüringen damit 2024 unter dem bundesweiten Durchschnitt von 1,7 minderjährigen Kindern je Familie.

Über die Hälfte der 324 Tausend Kinder unter 18 Jahren (58,5 Prozent) wohnte 2024 bei verheirateten Eltern, weitere 20,6 Prozent bei Eltern in Lebensgemeinschaften und 20,9 Prozent bei einem alleinerziehenden Elternteil.

Werden alle mit ihren Eltern zusammenwohnenden Kinder unabhängig von ihrem Alter betrachtet, lebten von den insgesamt 443 Tausend Töchtern und Söhnen 36,8 Prozent ohne Bruder oder Schwester im Haushalt. 41,2 Prozent wohnten mit einem Geschwisterkind und 22,0 Prozent mit zwei oder mehr Geschwisterkindern zusammen. Damit nahm der Anteil der Einzelkinder in Thüringen gegenüber 2014 zwar um 8,3 Prozentpunkte ab, lag aber trotzdem noch über dem bundesdeutschen Durchschnitt von 29,9 Prozent.

1) Die Familie im statistischen Sinn umfasst im Mikrozensus alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, das heißt Ehepaare, Lebensgemeinschaften und Alleinerziehende mit Kindern im Haushalt. Eine Al- tersbegrenzung für die Zählung als Kind besteht prinzipiell nicht. Kinder, die noch gemeinsam mit den Eltern in einem Haushalt leben, dort aber bereits eigene Kinder versorgen, sowie Kinder, die mit einer Partnerin oder einem Partner in einer Lebensgemeinschaft leben, werden im Mik- rozensus nicht der Herkunftsfamilie zugerechnet, sondern zählen statistisch als eigene Familie bzw. Lebensform.

Bitte beachten:
Die Daten liefert der Mikrozensus, die jährliche repräsentative Haushaltsbefragung, bei der rund 1 Prozent der Bevölkerung befragt wird. Rundungsdifferenzen wurden nicht ausgeglichen. Die oben genannten Werte beziehen sich 2014 auf die Bevölkerung in Familien/Lebensformen am Haupt- wohnsitz in Privathaushalten und 2024 auf die Bevölkerung in Familien/Lebensformen in Haupt- wohnsitzhaushalten (jeweils Jahresdurchschnitt). Ab dem Berichtsjahr 2021 erfolgt die Hochrech- nung der Stichprobendaten auf Basis der Ergebnisse der Bevölkerungsfortschreibung auf der Grundlage des Zensus 2022.
Autor: osch

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