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Fr, 08:32 Uhr
30.05.2025
nnz-Forum zu Windkraft im Wald

Gemeinde Harztor vergibt Chancen?

Es ist gar so ein Ding mit der jetzt in Kürze startenden Willensermittlung der Bürger zur Windkraft im Wald bei Harztor. Bürgermeister Klante geht den Weg und ist prima facie liberal eingestellt. Was aber fraglich ist, ist der Ansatz, der überhaupt verfolgt wird...

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Da stellt sich Befragung und Möglichkeiten doch suboptimal heraus? Warum?
Ja weil offenbar von vornherein positive Optionen in der Befragung ausgeschlossen werden (vgl. www.harztor.de ). „Windkraft im Wald“ ist längst ein privilegiertes, erwünschtes Baugesetz in Deutschland. Bei Realisierung eine Bürgerbeteiligung, könnte die Option einer Stromnutzung vorzugsweise für die Gemeinde, E-Auto Ladestationen mit fünf Ladepunkten in Kernortschaften u.ä., für den Nutzen der Gemeinde zu vielfachem, künftigem Vorteil, ausgehandelt werden.

Es wird spätestens ab 2027 zu erhöhtem Bedarf an E-Auto Lademöglichkeiten kommen. Für die Bürger selbst wie auch für Touristen. Auch weiche Faktoren beeinflussen einen Urlauber oder Ausflügler. Die Wirtschaftlichkeit des Elektroautos steht in direktem Zusammenhang mit dem Ladestrompreis, warum hier nicht dann eine wirkliche Vorzugskondition zum Tanken für die Bürger und die Verwaltung verhandeln?

Da stellt sich auch die Frage, warum Bürger sich nicht am Invest beteiligen können, wie aus anderen Vorhaben bekannt und dies ist bestimmt mit dem Eigentümer verhandelbar. Scheinbar negativ genannte Punkte aus der Befragung würden sich somit umkehren. Also bspw., wenn die vorzugsweise Nutzung des Stroms den Bürgern vor Ort ermöglicht wird. Beispiele sind die Kosten der Ortsbeleuchtung wie neue Ladeparks oder direkt für die Bürger. Warum geht man (noch) nicht her, ergänzt das Konzept um Windflautenabsicherung?

Es ist tatsächlich anzunehmen, dass eine Befragung unter diesen exemplarischen Optionen dieses Beitrags anders ausfallen würde. Jetzt ist es sozusagen „schwarz“ oder „weiß“. Insbesondere die Option Bürgerwindkraft kann positiver belegt sein. Wenn ja, wenn, eine solches Kraftwerk im Wald, wie anderswo üblich, gebaut werden sollte. Vor vornherein solche Optionen nicht zu verhandeln, im Meinungsbild nicht zu erfassen, ist doch nicht gut. Oder?

Tim Schäfer
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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