Mo, 17:03 Uhr
27.11.2006
Mit Passion und Inbrunst
Nordhausen (nnz). Im nächsten Jahr könnte es auch im Landkreis Nordhausen einen Kreisheimatpfleger geben. Heute wurde dieser ehrenamtliche Job vorgestellt.
Hans-Joachim Pätzold ist der Chef des Thüringer Heimatbundes. Der stellte den Mitgliedern des Kreisausschusses heute den Job des Kreisheimatpflegers vor. Der könnte sich auf ehrenamtlicher Basis als Moderator zwischen lokaler Historie, Denkmalschutz, Brauchtumspflege oder Umweltschutz erweisen. Seine Partner sollten regionale Vereine, aber auch die kommunalen Behörden sein. Zu seinen Arbeitsweisen gehören die drei A: Anerkennung, Anleitung und Aufwandsentschädigung. Die Anerkennung sei mit der Berufung des Kreisheimatpflegers durch den Landrat verbunden, die Anleitung würde in Thüringen durch Weiterbildungsmaßnahmen, Diskussionsrunden oder den Austausch von Erfahrungen erfolgen. Für die Aufwandsentschädigung würde zu einem Teil das Land Thüringen (500 Euro pro Jahr und Person) zuständig sein. Ein anderer Teil könne auch unbar vom jeweiligen Landkreis erfolgen. So könnten zum Beispiel Räumlichkeiten oder Kommunikationstechnik bereitgestellt werden.
Für Prof. Heinrich Markgraf (CDU) sei klar, dass diese Aufgabe eine Frau oder ein Mann übernehmen müsse, der mit Passion und Inbrunst bei der Sache sei. Rainer Bachmann (Linkspartei) will nichts dem Zufall überlassen und die Auswahl der Kandidatin oder des Kandidaten dem Kreisausschuss überlassen und Landrat Joachim Claus (CDU) bat die Kreistagsfraktionen und die Medien, die Möglichkeit dieser Aufgabe zu publizieren. Wer sich also im Ruhestand befindet und mit einer gehörigen Portion Heimatliebe ausgestattet ist, der sollte sich in der Kreisverwaltung melden.
Autor: nnzHans-Joachim Pätzold ist der Chef des Thüringer Heimatbundes. Der stellte den Mitgliedern des Kreisausschusses heute den Job des Kreisheimatpflegers vor. Der könnte sich auf ehrenamtlicher Basis als Moderator zwischen lokaler Historie, Denkmalschutz, Brauchtumspflege oder Umweltschutz erweisen. Seine Partner sollten regionale Vereine, aber auch die kommunalen Behörden sein. Zu seinen Arbeitsweisen gehören die drei A: Anerkennung, Anleitung und Aufwandsentschädigung. Die Anerkennung sei mit der Berufung des Kreisheimatpflegers durch den Landrat verbunden, die Anleitung würde in Thüringen durch Weiterbildungsmaßnahmen, Diskussionsrunden oder den Austausch von Erfahrungen erfolgen. Für die Aufwandsentschädigung würde zu einem Teil das Land Thüringen (500 Euro pro Jahr und Person) zuständig sein. Ein anderer Teil könne auch unbar vom jeweiligen Landkreis erfolgen. So könnten zum Beispiel Räumlichkeiten oder Kommunikationstechnik bereitgestellt werden.
Für Prof. Heinrich Markgraf (CDU) sei klar, dass diese Aufgabe eine Frau oder ein Mann übernehmen müsse, der mit Passion und Inbrunst bei der Sache sei. Rainer Bachmann (Linkspartei) will nichts dem Zufall überlassen und die Auswahl der Kandidatin oder des Kandidaten dem Kreisausschuss überlassen und Landrat Joachim Claus (CDU) bat die Kreistagsfraktionen und die Medien, die Möglichkeit dieser Aufgabe zu publizieren. Wer sich also im Ruhestand befindet und mit einer gehörigen Portion Heimatliebe ausgestattet ist, der sollte sich in der Kreisverwaltung melden.

