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Mi, 11:59 Uhr
28.05.2025
msh-Forum

Mein Triumpf über das Ordnungsamt!

In einer Welt, in der Unschuld oft unter den Rädern der Bürokratie zermalmt wird, erhebt sich die Geschichte von Ellie...


Diese Geschichte ist nicht nur die eines juristischen Sieges, sondern auch eine Erzählung von Hoffnung, Entschlossenheit und der unerschütterlichen Bindung zwischen Mensch und Tier. Ein leuchtendes Beispiel für den Triumpf der Gerechtigkeit über Behördenfehler, Inkompetenz und Ungerechtigkeit.

Mein Name ist Ellie und ich bin eine 3 jährige Deutsche Schäferhündin. Meine Lieblingsspiele sind Suchen und Fangen und mit meinen Menschen und mit Artgenossen, egal welcher Größe, zu toben. Vorwiegend in meiner Heimat, im Mansfelder Land.

Hier ist meine Geschichte:
Am 25.08.2024 war ich mit meiner Familie auf einer Radtour, ich lief angeleint neben meinem Herrchen her. Plötzlich wurde ich von einem nicht angeleinten Hund angegriffen. Er verfolgte mich und versuchte mir in meine Hinterfüße zu beißen. Ich versuchte mich durch Drehen von ihm zu befreien.

Dabei geriet mein Herrchen ins Wanken und musste mich loslassen. Der andere Hund griff mich an und ich verwarnte ihn, wie wir Hunde es nun mal tun. Ich schüttelte ihn einmal. Ich verletzte ihn nicht und war auch nicht aggressiv. Doch anstatt Schutz und Gerechtigkeit zu erfahren, wurde ich am 02.09.2024 selbst zur Zielscheibe einer Anzeige beim Ordnungsamt Röblingen am See.

Die Absurdität dieser haltlosen Anschuldigung war nur der Anfang eines kafkaesken Prozesses, welcher mich in die Tiefen der Bürokratie zu reißen drohte. Als Reaktion reichten meine Menschen eine Stellungnahme und Gegenanzeige bei der Gemeinde ein, um meine Unschuld zu betonen. Doch auch die Zeugenaussagen, welche unsere Darstellung untermauerten, wurden nicht berücksichtigt. Allein die falsche Aussage der Gegenseite fand bei der Gemeinde Gehör.

Die Mühlen der Bürokratie mahlten langsam und unerbittlich.
Am 24.10.2024 wurde ich als „ gefählicher Hund “ durch das Ordnungsamt Röblingen eingestuft, obwohl die Mitarbeiterin mich noch nie gesehen hatte und der Bescheid vor offensichtlichen Fehlern nur so strotzte. (falsche Daten, ungenügende Aufklärung über Fristen)

Ein Schlag ins Gesicht, für jeden, der meine sanfte Seele kennt.

Doch jetzt war unser Kampfgeist geweckt, und am 11.11.2024 reichten meine Menschen, mit der Unterstützung unseres Anwaltes, Widerspruch ein. (die Widerspruchsfrist ging noch bis zum 24.11.2024)

Bereits am 12.11.2024 wurde meinen Menschen angedroht, mich ins Tierheim Eisleben zu verbringen. Die Verwendung eines falschen Paragraphen in der Anhörung offenbarte die Willkür, die Unwissenheit und die Behördenfehler, denen wir ausgesetzt waren.

Trotz der Widrigkeiten stellten meine Menschen am 20.11.2024 den Antrag auf Erteilung der Erlaubnis zur Haltung eines „gefährlichen Hundes“. Doch Frau L.(Sachbearbeiterin des Ordnungsamtes Röblingen/See), deren Pflicht es gewesen wäre, den Antrag weiterzuleiten, versäumte dieses. Also reichten meine Menschen den Antrag selbst ein. Auch um die Frist von 3 Monaten, ab Feststellungsbescheid, einhalten zu können.
Diese Frist uns mitzuteilen fand Frau L. auch komplett unwichtig und ließ den Hinweis im Feststellungsantrag einfach weg.

Die Verzweiflung war groß, da die Feiertage nahten - aber unser Kampfeswille war noch größer. Am 04.12.2024 leitete unser Anwalt ein Eilverfahren vor dem VwG Halle ein. Die Mühlen der Justiz begannen endlich zu mahlen, als das Gericht am 09.12.2024 eine Stellungnahme der Gemeinde (Fr. L.) anforderte.

Der 17.12.2024 sollte ein 1.Triumpftag für uns werden.
Sowohl die Sachkundenprüfung, als auch der Wesenstest wurden von meinem Frauchen und mir mit Auszeichnung bestanden. Aus diesem Grund, erteilte die Gemeinde, am 10.01.2025, meinen Menschen, die Erlaubnis zu meiner Haltung.

Doch der Kampf war für uns noch nicht vorbei.
In einem Akt später Gerechtigkeit entschied das Gericht am 20.02.2025 zu unseren Gunsten und gegen die Gemeinde. Ein Urteil, welches meine Unschuld und die Richtigkeit unseres Handelns bestätigte.

Der 25.03.2025 wird für immer in unseren Herzen als Tag der Gerechtigkeit verankert sein. An diesem Tag erhielten wir den Rücknahmebescheid über meine „Gefährlichkeit“.

Ich war wieder frei.

Diese Geschichte ist ein Zeugnis für die Macht der Entschlossenheit und die unerschütterliche Liebe zu einem unschuldigen Wesen. Ellie ist nicht nur ein Hund; sie ist ein Symbol für den Triumpf der Gerechtigkeit über Ungerechtigkeit, Vetternwirtschaft, Willkür und offensichtlichen Behördenfehlern. Möge unsere Geschichte all jenen Hoffnung geben, die sich in den Fängen der Bürokratie gefangen fühlen.

KÄMPFT!!
Die Name der Autorin ist der Redaktion bekannt. Wir haben uns entschlossen, diesen Beitrag in allen Regionen zu veröffentlichen, weil er exemplarisch für oftmals ungerechtfertigte Behörden"willkür" stehen könnte.
Autor: psg

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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