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Di, 18:59 Uhr
27.05.2025
Baustellenreport

Straßen werden ausgebessert

Mit dem Ende des Winters wurden die orangen Fahrzeuge des Straßenbetriebsdienstes umgerüstet und für die Belange der Straßenunterhaltung ausgerüstet. Auch wenn der vergangene Winter relativ mild war, so hat er doch auf den Straßen des Landkreises sichtbare Spuren hinterlassen...

Bei der jährlichen Befahrung der insgesamt 135 km langen Kreisstraßen im Frühjahr werden Mängel festgestellt, die es dann zu beseitigen gilt.

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So sind dieses Jahr eine Vielzahl von Rissen in der Fahrbahnoberfläche hinzugekommen und an vielen Stellen sind aus kleineren Asphaltaufbrüchen teilweise tiefe Schlaglöcher geworden. Zur Beseitigung dieser Fahrbahnschäden ist der Straßenbetriebsdienst derzeit im ganzen Landkreis unterwegs. Dabei werden Fahrbahnrisse saniert und Schlaglöcher in der Fahrbahndecke mit Heißmischgut verfüllt.

An den Kreisstraßen werden Winterschäden beseitigt (Foto: Pressestelle Landratsamt) An den Kreisstraßen werden Winterschäden beseitigt (Foto: Pressestelle Landratsamt)


Diese Unterhaltungsmaßnahmen sollen verhindern, dass Oberflächenwasser in die tiefer liegenden Schichten des Straßenaufbaus gelangt, wo dies langfristig massive Schäden am Straßenkörper verursachen kann. Ist der Straßenaufbau erst einmal nachhaltig geschädigt, ist eine Beseitigung der Straßenschäden im Rahmen der Straßenunterhaltung oft nicht mehr möglich und ein vollständiger Austausch der Asphaltschichten wird erforderlich. Da dies zeit- und materialaufwendig sowie teuer sei, sei der Landkreis bestrebt, mit diesen regelmäßigen Unterhaltungsmaßnahmen den Zustand der Kreisstraßen zu erhalten und zu verbessern, so Dirk Schimm, 2. Beigeordneter des Landkreises. In diesem Jahr hat der Landkreis für die Sanierung der Fahrbahnrisse und für kleinflächige Asphaltarbeiten im Haushalt rund 65.000 Euro eingestellt. Außerdem gibt es im weiteren Jahresverlauf regelmäßige Nachkontrolle des Straßenzustandes, erforderliche Reparaturen werden veranlasst, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Allerdings gibt es auch Kreisstraßen, deren Instandsetzung mit den Mitteln des Straßenbetriebsdienstes kaum noch möglich und auch unwirtschaftlich ist. Eine umfassende Sanierung ist dann unumgänglich. Beispiele hierfür sind die Kreisstraßen zwischen Mauderode und Hörningen sowie zwischen Bleicherode und Kehmstedt. Diese Kreisstraßen wurden durch das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr auch bereits in den Fördermittel-Programmrahmen für die Jahre 2025/26 aufgenommen, so Schimm. Nach einer Bewilligung der Fördermittel in Höhe von 75% der Gesamtkosten könnte die Sanierung der Kreisstraße zwischen Mauderode und Hörningen sogar noch in diesem Jahr begonnen werden.
Autor: red

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Kommentare
Hohensteiner2020
27.05.2025, 21:31 Uhr
Ansprechpartner
Wo muss man sich hinwenden, wenn man weitere Straßenschäden melden will??
Erpel1311
27.05.2025, 21:57 Uhr
Die Straßen
werden im Winter auch oft unnötigerweise gestreut. Da ist es kalt und trocken und dann wird da ordentlich Salz drauf gestreut. Völlig unnötig
Und jetzt diese unsägliche Flickschusterei macht die Straße dann im Endeffekt auch nicht gerade besser. Eher schlechter weils dann viel huckeliger und buckeliger ist....
Querdenker
28.05.2025, 08:49 Uhr
Siehe Bochumer Straße...
Wann wird die eigentlich gemacht ?

Aktuell eine der meist befahrenen Straßen, und fast unmöglich zu fahren ohne Schäden am Auto... oder der Darrweg, oder die Erfurter Straße... oder... oder und so weiter und so weiter...

Wann werden die eigentlich mal saniert ohne Flickschusterei???

Schließlich möchte Nordhausen 2027 Veranstalter eines großen Festes sein...
Marino50
28.05.2025, 10:35 Uhr
Straßen ausbessern/Querdenker
In einem Artikel vom 23.5.25 "Bau auf...." steht, dass die Bochumer Straße mit 4,72 Mio vorgesehen ist. Es steht natürlich nicht drin, wann konkret Baubeginn ist. Aber sicherlich ist die Straße 2027 fertig. Man kann ja nicht alles auf einmal dicht machen. Und es hängt ja auch von den bereitstehenden Geldmitteln ab.
Hexe 007
28.05.2025, 12:54 Uhr
Ach Mensch....
Unsere Stadtverantwortlichen haben es aber auch wirklich nicht leicht......

Wird im Winter viel gestreut, wird sogar das hier moniert. Das Wetter ist nun mal nicht immer passgenau zur Vorhersage. Und ich will gar nicht wissen was für ein Shit Storm losgelassen worden wäre, wenn mal NICHT gestreut worden wäre.

Und dann wird saniert und versucht, mit den knappen Mitteln die Straßen so gut es geht zu erhalten, und dann wird auch wieder gemeckert.

Es scheint noch nicht in allen Köpfen angekommen zu sein, dass die guten Jahre vorbei sind und nicht mehr soviel Geld da ist wie in vergangenen Zeiten. Und es ist nun einmal so, dass der Bedarf viel höher ist als das Budget. Aber man sollte dabei doch auch hin und wieder mal honorieren, was trotzdem gestemmt wird und nicht nur meckern.

Und jeder sollte sich auch einmal selbst fragen, was er oder sie denn an persönlichen Beiträgen leistet, unsere Heimat lebenswert zu erhalten. Das fängt schon dabei an, dass Abfall in Mülleimer gehört und, wenn keiner vor Ort ist, notfalls auch mal zu Hause entsorgt und nicht einfach fallen gelassen wird nach dem Motto: "Einer wird es schon wieder aufheben." Aber Müll aufzusammeln kostet die Stadt auch Geld, dass eben für nichts anderes mehr verfügbar ist, z. B. Sanierungen. Da ist noch sehr viel Luft nach oben und da kann jeder mitmachen, sogar und vor allem unsere Kinder.
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