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Di, 12:17 Uhr
27.05.2025
CDU unterstützt Rückkehr zur beliebten Dachmarke

Identifikation statt Slogans – "Grünes Herz" für Thüringen

Der Freistaat Thüringen muss nach Auffassung der CDU-Fraktion zügig zur beliebten Marketing-Dachmarke „Grünes Herz“ zurückkehren, die es erneut deutschlandweit bekannt zu machen gilt...

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„Wir unterstützen die jetzt von der Staatskanzlei eingeleiteten Schritte zur Neuaufstellung des Landesmarketings ausdrücklich. Das Grüne Herz ist viel mehr als nur ein touristischer Slogan – es ist tief in der Identität Thüringens verwurzelt. Die Menschen verbinden damit Wiedererkennungswert, Stolz, Heimatgefühl und regionale Stärke. Daher war es strategisch falsch, sich in der Vergangenheit davon zu distanzieren“, sagt der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Andreas Bühl. Stattdessen müsse es jetzt darum gehen, die Traditionsmarke modern für die Zukunft aufzustellen. Bühl: „Das Grüne Herz ist etwas Positives, nach vorne Gerichtetes, mit dem die Menschen auch ein Gefühl verbinden. Es geht um eine emotionale Bindung zu einem starken Freistaat, um die Freude darüber, was die Menschen hier in den vergangenen 35 Jahren auch gemeinsam geschafft haben.“

Austauschbare Slogans, wie Thüringen sie bisher genutzt hat, würden keine Effekte erzielen. Bühl: „Was es braucht ist eine echte Strategie, die über Straßenplakate hinausreicht und den Stolz vermittelt, den die Menschen im Freistaat haben. Das heißt, wir müssen den Standort in Gänze vermitteln, den Tourismus genauso wie die Landwirtschaft. Die Thüringer Produkte sind Botschafter unserer regionalen Identität. Wenn wir das Grüne Herz glaubwürdig mit unserer Landeskultur und unseren heimischen Produkten verbinden, erzeugen wir langfristig einen echten Mehrwert für Thüringen.“

Bühl warnt zugleich davor, das Motiv zu beliebig einzusetzen: „Das Grüne Herz sollte nicht zu einem universellen Schlagwort werden, das am Ende überall und nirgends passt. Sonst droht es seine starke Identifikationskraft zu verlieren.“ Er fordere, die Rückkehr zur Dachmarke jetzt inhaltlich konsequent und strategisch zu untermauern. „Wir dürfen das Grüne Herz keinesfalls auf einen reinen Marketing-Gag reduzieren. Wir brauchen eine echte Strategie, die konkret aufzeigt, was Thüringen einzigartig macht. Dazu gehören Kultur, Natur, Tradition und Innovation gleichermaßen. Nur wenn wir glaubwürdig vermitteln, womit und wofür das Grüne Herz Deutschlands tatsächlich schlägt, werden wir Thüringen langfristig erfolgreich positionieren“, so der CDU-Politiker.
Autor: red

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Kommentare
DonaldT
27.05.2025, 16:27 Uhr
Etwas Positives, nach vorne Gerichtetes
Nur leider fehlt es an konkreten Vorschlägen, es kommt nur dünne Luft, wird Allgemeines von sich gegeben.

Konkret wäre es z.B., wenn bestehende Wanderwege und Radwege in Stand gehalten würden, nutbar blieben, auch für menschen mit Einschränkungen oder im Rollstuhl - trotz "Inklusion" ist vieles nicht nutzbar, werden Wege unüberwindlich.

Aber vermutlich ist mal wieder kein Geld da.
Audio
27.05.2025, 16:41 Uhr
Thüringen als das "Grüne Herz Deutschlands"wieder populär zu machen,finde ich gut !
Dafür mein herzlichster Dank an die CDU-Fraktion in Erfurt ! Wenn man allerdings die gerade für Deutschland gefährliche Politik der CDU-Führungsspitze unter Friedrich Merz dagegen hält, könnte das "Grüne Herz" sehr schnell zu einem "Grauen Ödland" werden.
Gerade Deutschland sollte sich als die Nation, welche den Russen unbeschreibliches Leid zugefügt hat, vorrangig für eine Entspannung der derzeitigen Kriegssituation einsetzen und damit einen 3. Weltkrieg vermeiden helfen ! Das wäre auch eine gute Maßnahme, um das "Grüne Herz Deutschlands" zu erhalten !
Die vorwiegend westdeutschen politischen Blödköpfe möchte ich auf die geschichtlich belegte Realität hinweisen: wer Russland angreift, wird auf seinem eigenen Territorium vernichtet !
Auch wenn ich den Überfall auf die Ukraine scharf verurteile, um Schlimmes zu vermeiden, muss hier verhandelt und nicht mehr geschossen werden !
Kobold2
27.05.2025, 17:42 Uhr
Ich gehe mit
Das Herr Bühl das Grüne Herz als etwas Positves und nach vorn Gerichtetes sieht.
Nur davon habe sich sehr viele Menschen in Thüringen schon länger entfernt. Grün ist die Farbe für ihren täglichen Unmut und Frust geworden, mit dem man sich den Alltag erklärt.
Mitternacht
27.05.2025, 19:41 Uhr
Thüringen ist wohl nicht das "Grüne Herz",
denn "Grün" ist die gefühlte Farbe für alles, was einen persönlich stört.
Politisch betrachtet ist Thüringen eher das blaue Herz Deutschlands.
P.Burkhardt
27.05.2025, 20:48 Uhr
jo @Audio...
...und was tun Sie, wenn der Zar in Russland nicht verhandeln will ? Exkurs zu Diktatoren: Kein Diktator kann klein bei geben, weil er sonst mit Verfolgung und Strafe rechnen muss... er muss immer weiter machen ! ... und ein Kleinbeigeben wäre es für Putin schon, wenn er nicht die GANZE Ukraine dem Zarenreich zuführen könnte...

und zum Thema: Auch ein Bundesland braucht Marketing, um im Wettbewerb um Touristen, Industrieansiedlungen und Zuwanderung (nicht nur aus dem Ausland) zu bestehen. Dazu gehört neben einem schmissigen Slogan auch Substanz und eine positive Einstellung der Einwohner zu ihrem Bundesland. Die grüne Substanz wird Jahrzehnte brauchen um nach den Dürrejahren wieder zu dem zu werden, was sie mal war...und die positive Einstellung zur eigenen Heimat können wir ja regelmäßig in dieser Kommentarspalte verfolgen. Fazit: mehr als ein Slogan wird wohl bei der Aktion nicht herauskommen (das Ansinnen in allen Ehren) - es fehlt einfach an der "Wir krempeln jetzt mal selbst die Ärmel hoch und warten nicht nur darauf, dass Berlin was für uns tut, oder schieben immer alles auf andere !"-Einstellung (das ist es wohl, was er mit Identifikation meint). Das Image Thüringens im Rest der Republik ist Dank eines Deutschlandfähnchen-auf-der-Armlehne-Drapierers sowieso...naja...angeknackst. Wenn in Süd- oder Norddeutschland jemand "Thüringen" hört, winkt er milde lächelnd ab... Aber wem sag ich das...
Novize
27.05.2025, 21:31 Uhr
Grüne Herzen
„Bühl warnt zugleich davor, das Motiv zu beliebig einzusetzen“ und zog das Grüne Herz ganze achtmal durch die CDU-Pressemitteilung.
Konjunktur hatte das aus dem völkischen stammende Bonmot im Dritten Reich. Aber dies wissen die Herren CDUler sicherlich und Bernd Höcke auch.
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