Mi, 08:21 Uhr
21.05.2025
Autoclub fordert Nachbesserung
In Ordnung
Der ACE Auto Club Europa, Kreisclub Thüringen Nord, hat am vergangenen Freitagmorgen den Bringverkehr und die Schulumfeldsituation an der Käthe-Kollwitz-Schule in Nordhausen im Rahmen seiner bundesweiten Clubinitiative Easy Going – ACE-Schulwegindex 2025 überprüft...
Das Ergebnis fällt insgesamt in Ordnung aus – sowohl beim Verhalten der Eltern als auch in puncto Infrastruktur. Dennoch sieht der ACE an mehreren Stellen Verbesserungsbedarf.
74 Prozent der Elterntaxis hielten regelkonform, in 79 Prozent der Fälle stiegen die Kinder auf der sicheren Gehwegseite aus. Negativ fiel jedoch auf, dass etwa 22 Prozent der Fahrzeuge Wendemanöver direkt vor der Schule durchführten – ein unnötiges Sicherheitsrisiko.
Besonders gefährlich: Ein Vater parkte mit Warnblinker im Einfahrbereich einer T-Kreuzung, um sein Kind zur Schule zu bringen. Solche Situationen sind brandgefährlich. Wer im unübersichtlichen Kreuzungsbereich hält, riskiert schwere Unfälle – das darf nicht passieren, mahnt Jörg Lorenz, ACE-Kreisvorsitzender Thüringen Nord.
Die Infrastruktur wurde mit dem Prädikat in Ordnung bewertet. Positiv: Tempo-30-Zone, funktionale Gehwege mit Beleuchtung sowie Absperrgitter vor dem Haupteingang, die das Hinauslaufen der Kinder auf die Straße verhindern.
Doch auch hier sieht der ACE Potenzial: Eine sogenannte ‚Elternhaltestelle‘ in einiger Entfernung zur Schule würde die Situation entspannen und zugleich die Selbstständigkeit der Kinder fördern, erklärt Bernd Klöppel, Mitglied im ACE-Kreisvorstand Thüringen Nord. Kinder sollten ein Stück des Schulwegs eigenständig zurücklegen – das trainiert wichtige Alltagskompetenzen.
Darüber hinaus fordert der ACE eine Halteverbotszone im Bereich der Bushaltestelle, damit Elterntaxis nicht den Schulbus blockieren.
Fazit: Der Schulweg an der Käthe-Kollwitz-Schule wird insgesamt als in Ordnung eingestuft – mit klarer Empfehlung zur Nachbesserung bei Wendemanövern, Bushaltestellenregelung und dem Konzept Elternhaltestelle.
Autor: redDas Ergebnis fällt insgesamt in Ordnung aus – sowohl beim Verhalten der Eltern als auch in puncto Infrastruktur. Dennoch sieht der ACE an mehreren Stellen Verbesserungsbedarf.
74 Prozent der Elterntaxis hielten regelkonform, in 79 Prozent der Fälle stiegen die Kinder auf der sicheren Gehwegseite aus. Negativ fiel jedoch auf, dass etwa 22 Prozent der Fahrzeuge Wendemanöver direkt vor der Schule durchführten – ein unnötiges Sicherheitsrisiko.
Besonders gefährlich: Ein Vater parkte mit Warnblinker im Einfahrbereich einer T-Kreuzung, um sein Kind zur Schule zu bringen. Solche Situationen sind brandgefährlich. Wer im unübersichtlichen Kreuzungsbereich hält, riskiert schwere Unfälle – das darf nicht passieren, mahnt Jörg Lorenz, ACE-Kreisvorsitzender Thüringen Nord.
Die Infrastruktur wurde mit dem Prädikat in Ordnung bewertet. Positiv: Tempo-30-Zone, funktionale Gehwege mit Beleuchtung sowie Absperrgitter vor dem Haupteingang, die das Hinauslaufen der Kinder auf die Straße verhindern.
Doch auch hier sieht der ACE Potenzial: Eine sogenannte ‚Elternhaltestelle‘ in einiger Entfernung zur Schule würde die Situation entspannen und zugleich die Selbstständigkeit der Kinder fördern, erklärt Bernd Klöppel, Mitglied im ACE-Kreisvorstand Thüringen Nord. Kinder sollten ein Stück des Schulwegs eigenständig zurücklegen – das trainiert wichtige Alltagskompetenzen.
Darüber hinaus fordert der ACE eine Halteverbotszone im Bereich der Bushaltestelle, damit Elterntaxis nicht den Schulbus blockieren.
Fazit: Der Schulweg an der Käthe-Kollwitz-Schule wird insgesamt als in Ordnung eingestuft – mit klarer Empfehlung zur Nachbesserung bei Wendemanövern, Bushaltestellenregelung und dem Konzept Elternhaltestelle.


