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Sa, 11:17 Uhr
03.05.2025
7. Inklusionstag auf dem Rathausplatz

Teilhabe sollte selbstverständlich sein

Der Thüringer Verband für Inklusion und Teilhabe "VITT" lädt gemeinsam mit dem Südharz Klinikum und weiteren engagierten Helferinnen und Helfern herzlich zum 7. Nordhäuser Inklusionstag ein...

Am Samstag, dem 10. Mai, verwandelt sich der Rathausplatz Nordhausen von 14:00 bis 18:00 Uhr in eine bunte Aktionsfläche rund um das Thema Inklusion.

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Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai möchte man gemeinsam ein starkes Zeichen setzen: für mehr Sichtbarkeit, echte Teilhabe – und für eine Gesellschaft, in der Vielfalt selbstverständlich ist!

Es erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm:
  • verschiedene Mitmach-Aktionen wie eine Inklusions-Säule („Gestalte dein Statement!“), eine Fotobox unter dem Motto „Gesicht zeigen für Inklusion“ sowie kreative Gesichtsbemalung
  • Erfahrungsparcours mit Rollstuhlparcours und Sinnesstation – Sensibilisierung durch Selbsterfahrungen
  • für Live-Musik sorgt Matthias & Ralf, für fette Beats sorgt DJ Robert und für alle Partyschlagerfans heizen Susi Platte & DJ Steven H. ordentlich ein!
  • Infostand der EUTB-Beratungsstelle – für alle Fragen zur Teilhabe und Unterstützung
  • Snacks, Getränke sowie Gelegenheit für Begegnung und Austausch
  • Begleitet wird der Aktionstag von Radio ENNO


Der Eintritt ist frei! Gemeinsam mit Familien und Freunden soll ein Zeichen für gelebte Inklusion gesetzt werden.
Autor: red

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Kommentare
Peri
04.05.2025, 12:56 Uhr
Feiern ist schön - Teilhabe leben ist besser
Vor einigen Wochen veröffentlichte ich einen Artikel in der nnz, in der ich (schwerbehindert GdB 70 +G) über meine Probleme mit der Stadtverwaltung wegen einer Stellplatzmöglichkeit für meinen PKW als Mieter des vorrangig von älteren und zumeist behinderten Menschen bewohnten August-Bebel-Platz 6 berichtete. Dabei ging es darum, dass mir die Stadt Nordhausen grundlos einen Anwohnerparkausweis verweigerte, den ich noch ein Jahr zuvor anstandslos erhalten hatte. Trotz der zahlreichen Korrespondenz mit dem Bürgeramt und der Verkehrsbehörde gibt es bis zum heutigen Tag keine Bereitschaft durch die Verwaltung, meinen bereits am 12.02.25 gestellten schriftlichen Antrag auf Erteilung eines Anwohnerparkausweis zu bewilligen. Im Gegenteil. Bis jetzt habe ich noch überhaupt keinen Bescheid erhalten. Die Stadt sitzt die Angelegenheit einfach untätig aus. Die Folge davon ist, dass ich dadurch gezwungen bin, die vollen Tagesgebühren für das Abstellen meines Fahrzeugs auf dem Bebelplatz zu entrichten. Die Gesamtsumme beläuft sich inzwischen auf einen Betrag, der deutlich über den Kosten für den Anwohnerparkausweis pro Jahr liegt, und das nach knapp 3 Monaten. Doch ich habe keine Alternative, da alle umliegenden Straßen nur stundenweises Parken zulassen oder eben einen Anwohnerparkausweis voraussetzen, der mir einfach vorenthalten wird. Da ich aber auf die zeitweilige Nutzung meines Autos u.a. auch für Therapie- und Arzttermine dringend angewiesen bin, benötige ich einen Stellplatz, der in der Nähe meiner Wohnung liegt und den ich trotz meiner Schwerbehinderung ohne längere Wegstrecke erreichen kann. Und genau der wäre ausreichend auf dem August-Bebel-Platz gegeben. Doch die Stadt Nordhausen schmückt sich lieber mit zur Schau gestellten Veranstaltungen zum Thema Inklusion, statt diese auch tatsächlich zu leben. Feiern ist halt einfacher und bringt mehr Publicity. In meinem Fall aber sollte sich die Stadt schämen.
St. Steinbach
mr.dave
04.05.2025, 18:59 Uhr
Unterstützungsangebot
@Steinbach
Zur Info: Wir sind ein gemeinnütziger Verein – die Veranstaltung findet vollständig unabhängig von der Stadt statt, wie auch im Artikel zu lesen ist. Wir leben Inklusion – mit Überzeugung und Engagement. Kommen Sie doch gerne vorbei!

Ihren Unmut, so wie Sie ihn in Ihrem Kommentar schildern, kann ich gut nachvollziehen.

Gerne möchte ich Ihnen daher anbieten, in unsere EUTB-Beratungsstelle zu kommen – zu meiner Kollegin Frau Schröder. Sie nimmt sich gerne Zeit für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam können wir schauen, wie wir Sie bei der Suche nach einer Lösung unterstützen können.

Gleichzeitig könnten man auch gleich Herrn Müller, den neuen Behindertenbeauftragten der Stadt, mit ins Boot holen.

Beste Grüße
Peri
05.05.2025, 10:58 Uhr
Danke mr.dave
Danke für das Unterstützungsangebot, ich werde darauf zurückkommen. St. Steinbach
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