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Do, 12:15 Uhr
16.11.2006

Entgegen dem Trend

Nordhausen (nnz). Körperverletzungsdelikte sind im bundesdeutschen Ver-gleich erheblich angestiegen. So wurden 2005 bundesweit ca. 20.000 Körperverlet-zungsdelikte mehr als im Vorjahr, also etwa 517.000 Straftaten, registriert. Darunter fallen auch mehr als 147.000 Schwere Körperverletzungsdelikte, was einen Anstieg von über 7.300 Straftaten bedeutet. Und wie sieht es in Thüringen aus?


Entgegen dem bundesdeutschen Trend bei den Körperverletzungsdelikten ist erfreu-licherweise in Thüringen ein gleichbleibendes Niveau mit einem leichten Rückgangs-trend, welcher sich im Jahr 2006 fortsetzt, zu verzeichnen.

Die Zahl der festgestellten Tatverdächtigten ist ebenfalls in den letzten Jahren auf gleichbleibendem Niveau geblieben. „Erfreulicherweise ist die Zahl der jugendlichen Tatverdächtigten bei Körperverletzungen und schweren Körperverletzungen rückläufig. Thüringen hebt sich hier positiv vom Bundestrend ab“, so der Präsident des Lan-deskriminalamtes, Helmut Huber.

Die Stärkung der Zivilcourage ist unter anderem ein wichtiger Garant, um diesen po-sitiven Trend im Freistaat Thüringen beizubehalten. Keiner sollte wegsehen, wenn in seinem Umfeld Straftaten begangen werden. Um eine Selbstgefährdung beim Ein-schreiten gegen Straftaten auszuschließen, reicht es oft schon, für eine Hilfeleistung zu sorgen. Verständigen Sie die Polizei über den Notruf 110 bei der Feststellung von Auseinandersetzungen und anderen Straftaten. Schauen Sie nicht weg, wenn ande-re in Bedrängnis geraten! Merken Sie sich so viele Details wie möglich und stellen Sie sich als Zeuge zur Verfügung!
Autor: nnz

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