Di, 10:54 Uhr
14.11.2006
Zappenduster im Südharz
Nordhausen (nnz). Über eine Stunde waren gestern Abend fünf Orte im Südharz ohne Strom. Das war nicht das erste Mal, teilte Michael Seifert aus Sülzhayn der nnz mit. Die Redaktion ist der Störung auf die Spur gekommen.
Michael Seifert ist sauer: Beim Versorger in Bleicherode gibt es keine Auskunft über die Ursachen. Die häusliche Technik (Kühlschrank, PC, Steuerungen) wird dabei stark gefährdet, Heizungen funktionieren nicht mehr. Und das alles bei den steigenden Energiepreisen. Olaf Werner, der Pressesprecher von e.on-Thüringer Energie kann das verstehen und hat auch die Ursache für den energetischen Black-Out bei der Hand. Die Störung zwischen 21.00 Uhr und 22.15 Uhr muß ein defektes Erdkabel bei Nordhausen verursacht haben.
Die Fehlerstelle war gestern lokalisiert worden, durch eine Umschaltung konnte die Stromversorgung von Teilen von Niedersachswerfen, von Werna, Sülzhayn, Ilfeld und Appenrode wieder hergestellt werden. Heute soll das defekte 20kV-Kabel repariert werden.
Olaf Werner weiß auch, daß diese Störung im Südharzbereich keine Ausnahme war. Wiederholt war es zu unangenehmen Schwankungen gekommen. Schuld daran sei ebenfalls das oben erwähnte Kabel. Das allerdings soll ab Januar 2007 der Vergangenheit angehören. Derzeit baut der Thüringer Energielieferant an neuer Umspanntechnik in Nordhausen-Salza.
Dort wird der Strom von 110kV auf 20kV herunter transformiert. Das Unternehmen hat ein neues Gebäude errichtet und in neue Schalttechnik investiert. Das zusammen soll es möglich machen, daß Probleme in der Stromversorgung vor allem im Südharz dann der Vergangenheit angehören.
Autor: nnzMichael Seifert ist sauer: Beim Versorger in Bleicherode gibt es keine Auskunft über die Ursachen. Die häusliche Technik (Kühlschrank, PC, Steuerungen) wird dabei stark gefährdet, Heizungen funktionieren nicht mehr. Und das alles bei den steigenden Energiepreisen. Olaf Werner, der Pressesprecher von e.on-Thüringer Energie kann das verstehen und hat auch die Ursache für den energetischen Black-Out bei der Hand. Die Störung zwischen 21.00 Uhr und 22.15 Uhr muß ein defektes Erdkabel bei Nordhausen verursacht haben.
Die Fehlerstelle war gestern lokalisiert worden, durch eine Umschaltung konnte die Stromversorgung von Teilen von Niedersachswerfen, von Werna, Sülzhayn, Ilfeld und Appenrode wieder hergestellt werden. Heute soll das defekte 20kV-Kabel repariert werden.
Olaf Werner weiß auch, daß diese Störung im Südharzbereich keine Ausnahme war. Wiederholt war es zu unangenehmen Schwankungen gekommen. Schuld daran sei ebenfalls das oben erwähnte Kabel. Das allerdings soll ab Januar 2007 der Vergangenheit angehören. Derzeit baut der Thüringer Energielieferant an neuer Umspanntechnik in Nordhausen-Salza.
Dort wird der Strom von 110kV auf 20kV herunter transformiert. Das Unternehmen hat ein neues Gebäude errichtet und in neue Schalttechnik investiert. Das zusammen soll es möglich machen, daß Probleme in der Stromversorgung vor allem im Südharz dann der Vergangenheit angehören.

