Di, 09:54 Uhr
14.11.2006
Tabellen und Übersichten
Nordhausen (nnz). In der kommenden Woche sollen die Mitglieder des Nordhäuser Kreistages in erster Lesung über den Haushaltsentwurf der Kreisverwaltung debattieren. Da sind alle in hoffnungsvoller Erwartung, vor allem die Frauen und Männer des Finanzausschusses.
In der Kreisverwaltung wird gesucht. Nach Geld, nach Einsparmöglichkeiten, nach einem Rettungsweg aus der desaströsen Situation. Vor allem wird nach Möglichkeiten gesucht, den Kreistagsmitgliedern einen ausgeglichenen Entwurf zu präsentieren. Das sei das erklärte Ziel von Jutta Krauth (SPD), das sie gegenüber der nnz in der vergangenen Woche postulierte. Also wird bis zum nächsten Dienstag, dem Tag der Kreistagssitzung gesucht.
Das normale Prozedere der vergangenen Jahre ging allerdings ein wenig anders. Da lag der Entwurf als dicker Stapel Papier wenigstens dem Finanzausschuß rechtzeitig vor. In diesem Jahr nicht, da wurde selbst auf Bitten der Verwaltung die gestrige Sitzung auf den kommenden Montag verschoben. Und wer als Finanzausschuß-Mitglied denkt, das Papierpaket wird auf dem Tisch liegen, der kann die dicke Tasche getrost zu Hause lassen. Es wird nur eine kurze und knappe Übersicht der wichtigsten Zahlen geben, sagte Ausschuß-Vorsitzende Birgit Scholz (CDU) heute der nnz. Die paar Blätter können sich die Interessenten in die Hand- oder Jackettaschen stecken. Wie gesagt, es wird bis zur letzten Sekunde nach Einsparmöglichkeiten gesucht.
Gespannt sind einige Mitglieder des Kreistages trotzdem. Sind die Zahlen aus den Kreisumlage-Urteilen mit eingearbeitet? Und wie sieht es mit dem Defizit des Jahres 2005 aus? Das wollen nicht nur die FDP-Kreisräte gern erfahren, auch Birgit Scholz. Die Jahresrechnung hätte eigentlich schon Mitte dieses Jahres vorliegen müssen. Einige Kreisräte wünschen sich auch, daß eine Rücklage angelegt wird. Nein, nicht etwa die allgemeine Rücklage, die es nicht mehr gibt, sondern die für die Zinszahlungen, die zu erwarten sind. Auch streiten sich die Juristen vermutlich noch lange, was die Pfändbarkeit der Urteile überhaupt bedeutet.
Doch man kann sich beruhigen. So lange in den Fluren der Behringstraße nach Einsparmöglichkeiten gesucht wird, so lange spielen juristische Auslegungen nur eine sekundäre Rolle.
Autor: nnzIn der Kreisverwaltung wird gesucht. Nach Geld, nach Einsparmöglichkeiten, nach einem Rettungsweg aus der desaströsen Situation. Vor allem wird nach Möglichkeiten gesucht, den Kreistagsmitgliedern einen ausgeglichenen Entwurf zu präsentieren. Das sei das erklärte Ziel von Jutta Krauth (SPD), das sie gegenüber der nnz in der vergangenen Woche postulierte. Also wird bis zum nächsten Dienstag, dem Tag der Kreistagssitzung gesucht.
Das normale Prozedere der vergangenen Jahre ging allerdings ein wenig anders. Da lag der Entwurf als dicker Stapel Papier wenigstens dem Finanzausschuß rechtzeitig vor. In diesem Jahr nicht, da wurde selbst auf Bitten der Verwaltung die gestrige Sitzung auf den kommenden Montag verschoben. Und wer als Finanzausschuß-Mitglied denkt, das Papierpaket wird auf dem Tisch liegen, der kann die dicke Tasche getrost zu Hause lassen. Es wird nur eine kurze und knappe Übersicht der wichtigsten Zahlen geben, sagte Ausschuß-Vorsitzende Birgit Scholz (CDU) heute der nnz. Die paar Blätter können sich die Interessenten in die Hand- oder Jackettaschen stecken. Wie gesagt, es wird bis zur letzten Sekunde nach Einsparmöglichkeiten gesucht.
Gespannt sind einige Mitglieder des Kreistages trotzdem. Sind die Zahlen aus den Kreisumlage-Urteilen mit eingearbeitet? Und wie sieht es mit dem Defizit des Jahres 2005 aus? Das wollen nicht nur die FDP-Kreisräte gern erfahren, auch Birgit Scholz. Die Jahresrechnung hätte eigentlich schon Mitte dieses Jahres vorliegen müssen. Einige Kreisräte wünschen sich auch, daß eine Rücklage angelegt wird. Nein, nicht etwa die allgemeine Rücklage, die es nicht mehr gibt, sondern die für die Zinszahlungen, die zu erwarten sind. Auch streiten sich die Juristen vermutlich noch lange, was die Pfändbarkeit der Urteile überhaupt bedeutet.
Doch man kann sich beruhigen. So lange in den Fluren der Behringstraße nach Einsparmöglichkeiten gesucht wird, so lange spielen juristische Auslegungen nur eine sekundäre Rolle.


