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Fr, 12:22 Uhr
04.04.2025
Vernissage in der FLOHBURG

„Dienstverpflichtet in Nordhausen 1943 – 1945“

Durch ein Zeitfenster blickt man seit dem 3. April in der Flohburg in die Vergangenheit. In das Leben von vier neunzehnjährige Amsterdamern, die in Nordhausen, weggerissen von zu Hause als Dienstverpflichtete arbeiteten...

Vernissage in der Flohburg (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Vernissage in der Flohburg (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)


Nach einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Kai Buchmann übernahm der Kurator der Ausstellung Herr Nico Schluter das Wort. Sein Vater George Schluter war einer der vier jungen Männern, denen der diese Sonderausstellung widmet. Er lässt Jaap, Ton, Bert und George erzählen, wie ihr Leben in Nordhausen war. 1500 Seiten aus den originalen Tagebüchern der Vier, die in vielen Zitaten und Auszügen in der Ausstellung zu lesen sind, hat er dafür genutzt.

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Anhand dieser Zitaten, weiteren Dokumenten, Fotos, szenischen Installationen sowie Audio- und Videopräsentationen bieten ihre Augenzeugenberichte einen neuen Blick von innen auf das Nordhausen der letzten Kriegsjahre. Herr Dr. Theilemann, Leiter des Stadtarchivs bedankte sich abschließend nochmals bei allen Beteiligten für die Unterstützung bei der Realisierung dieser Sonderausstellung. Vor allem die Visionen von Herrn Schluter, der über zwei Jahre unermüdlich und mit Perfektionismus daran gearbeitet hat, galt ein besonderer Dank.

Zu sehen ist die Ausstellung „Dienstverpflichtet in Nordhausen 1943 – 1945“ bis zum 7. September in der FLOHBURG | Das Nordhausen Museum, Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr.
Autor: red

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