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Sa, 08:32 Uhr
05.04.2025
Ein Blick in die Statistik

Mehr Personal im Gesundheitswesen

Zum Jahresende 2023 waren im Thüringer Gesundheitswesen 149 500 Beschäftigte tätig. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, stieg die Zahl des Gesundheitspersonals gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozent bzw. 900 Beschäftigte...

Zudem stieg die durchschnittlich geleistete Arbeitszeit je beschäftigter Person an. Das Gesundheitswesen in Deutschland verzeichnete eine vergleichbare Zunahme von 0,5 Prozent auf rund 6,1 Millionen Beschäftigte. Hauptgrund für das Wachstum war sowohl in Thüringen als auch in Deutschland der Anstieg des Gesundheitspersonals in Kranken-
häusern.

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Den Berechnungen der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ zufolge setzte sich der Anstieg des Thüringer Gesundheitspersonals aus gegensätzlichen Entwicklungen in den einzelnen Einrichtungsarten zusammen. Während die Anzahl der Beschäftigten zum Jahresende 2023 um 700 Personen in Krankenhäusern zunahm (+2,3 Prozent), verdeutlichen die Ergebnisse auch die Schließungen von Zahnarztpraxen sowie Apotheken*: Personalrückgang um je 300 Beschäftigte (Zahnarztpraxen: -3,3 Prozent, Apotheken: -5,8 Prozent). Auch auf Bundesebene sank das Gesundheitspersonal in Apotheken um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (-13 000 Beschäftigte). Wohingegen die Anzahl an Beschäftigten in Zahnarztpraxen mit einem Plus von 0,6 Prozent anstieg (+2 000 Beschäftigte).

Das Gesundheitspersonal wird neben der Anzahl der Beschäftigten zusätzlich in Vollzeitäquivalenten (VZÄ) ermittelt. Dabei entspricht ein VZÄ einer Vollzeitstelle. Aufgrund von Teilzeitbeschäftigungen gibt es stets weniger VZÄ als Beschäftigte. Im Thüringer Gesundheitswesen entsprachen zum Jahresende 2023 die 149 500 Beschäftigten rund 111 500 VZÄ. Der Anteil der VZÄ an den Beschäftigten lag somit bei 74,6 Prozent. Im Vergleich dazu lag er in Deutschland bei 71,6 Prozent. Im Thüringer Gesundheitswesen arbeiteten Beschäftigte also durchschnittlich mehr als in Deutschland. Besonders deutlich wird der Vorsprung bei Beschäftigten in der ambulanten Pflege (TH: 78,1 Prozent, DE: 70,2 Prozent) sowie in Krankenhäusern (TH: 83,3 Prozent, DE: 76,2 Prozent).

*Vgl. Kassenärztliche Vereinigung Thüringen sowie Landesapothekerkammer Thüringen.
Autor: red

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