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Mi, 15:42 Uhr
26.03.2025
Wegen Vandalismus und Müll

Stadt Nordhausen schließt Skatepark

Die Stadtverwaltung informierte heute darüber, dass auf Grund von massivem Vandalismus der Skatepark auf dem Petersberg vorübergehend geschlossen werden muss. Diese Maßnahme ist erforderlich, da die Anlage in den vergangenen Wochen und Monaten stark verunreinigt und beschädigt wurde...

Vermüllte Skateranlage (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Vermüllte Skateranlage (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
In den nächsten Wochen soll die Anlage wieder repariert und instandgesetzt werden, so dass wieder eine gefahrlose Nutzung geboten ist. Mehrfach wurde schon die Erste-Hilfe- und Equipmentbox der Skater massiv beschädigt und aufgebrochen, zudem haben unbefugte Jugendliche zum wiederholten Male die überdachte Sitzmöglichkeit, welche erst Ende letzten Jahres für den Skatepark aufgearbeitet wurde, stark beschmiert, den Tisch in Brand gesteckt und die Sitzbänke zerstört. So ist der Platz, der für Pausen beim skaten und Unterstand bei Regen gedacht war, nicht mehr nutzbar.

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"Leider ist nicht nur der Vandalismus auf der Anlage ein Problem, sondern auch die tägliche Verunreinigung. Auf dem Gelände sind immer wieder Abfälle und Glassplitter verstreut, weshalb täglich eine erhebliche Menge Unrat beseitigt werden muss.", schriebt die Verwaltung. Der herumliegende Müll und die Glasscherben bilden auch eine Gefahrenquelle für alle Nutzer der Anlage.

Des Weiteren käme es aktuell immer häufiger vor, dass Schüler der benachbarten Grundschule durch Personen, die sich auf dem Gelände der Skateranlage aufhalten verbal attackiert werden. „Ein gemeinsames und respektvolles Miteinander ist derzeit nicht gegeben und aufgrund des ständigen Vandalismus und der groben Verunreinigungen bleibt uns aktuell keine andere Wahl, als die Anlage vorübergehend zu schließen. Das ist wirklich schade für diesen tollen Platz, der als Begegnungsstätte für Klein und Groß, um ihre Tricks zu üben und zusammen die Freizeit zu verbringen“ so Bürgermeisterin Alexandra Rieger.
Die Stadtverwaltung entwickelt derzeit ein Konzept, um eine sichere Nutzung der Skateanlage wieder gewährleisten zu können.

Autor: red

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Kommentare
Fienchen
26.03.2025, 17:18 Uhr
Der Beitrag
ist ein Spiegelbild der Entwicklung in unserer Gesellschaft.Jeder macht was er will. Keiner kann durchgreifen und wirklich etwas bewirken.
regenbogen062001
26.03.2025, 20:39 Uhr
Streetwork?
Da gab es doch vor einigen Jahren mal eine Streetworkerin, die sich regelmäßig auch um die Belange der Menschen auf dem Petersberg gekümmert hat? Auch gab es mal eine Jugendkoordinatorin, die auch für den Petersberg mit zuständig war. Verbote helfen hier wenig, es braucht fachkundige pädagogische Betreuung & Begleitung.
emmerssen
26.03.2025, 21:48 Uhr
Falsch @ Regenbogen
Es braucht für die die etwas kaputt machen und Schaden anrichten angemessene Strafen. Nicht nur tu tu machen. Das hilft genauso wenig wie ein Steetworker der nur ausgelacht wird. Der Mensch ist nun mal leider so gebaut, dass er nur durch Schmerzen lernen kann. Positive Ausnahmen davon sind nicht die Regel.
Gerade in der heutigen alles verstehen und berücksichtigen Zeit.
Di72
27.03.2025, 06:47 Uhr
Vandalismus
Eventuell sollte seitens der Stadt mal darüber nachgedacht werden, wie eine solche Anlage Vandalismussicher gebaut werden kann. Es genügt scheinbar nicht, daß der städtische Bauhof ein paar Elemente auf einen Platz stellt. Nein, da sollte mal ein professionelles Konzept von einer Firma erstellt werden, welche sich mit dem Bau von Skateparks auskennt!
In anderen Städten funktioniert es doch auch...
Kobold2
27.03.2025, 08:30 Uhr
Anhaltender Trend
Die Stadt muss....., die Behörden müssen.... usw.
Streetworker haben sicher ihre Berechtigung, aber die Grundlagen für derartiges Verhalten werden doch immer noch im Elternhaus gelegt. Hier läuft seit Jahren sichtbar immer mehr schief. Wenn man das Einhalten von Regeln mittlerweile häufig als Zwang und Bevormundung abtut, dann ist man definitiv falsch abgebogen. An den Symptomen rumbasteln ist nicht die dauerhafte Lösung.
emmerssen
27.03.2025, 09:22 Uhr
Unglaublich
Was hier einige vorschlagen. Die Stadt muss, ein Streetworker muss. Da gebe ich sogar dem Kobold mal Recht mit seiner Meinung. Die Verursacher und das Elternhaus müssen Regress für die Schäden nehmen. Also das Elternhaus bezahlt den Schaden und der Verursacher, egal wie alt, leistet 100 gemeinnützige Stunden. Arbeit gibt's genug. Von Müll sammeln bis Grünpflege sehe ich da reichlich Ansatzpunkte.
Da macht nie wieder ein Jugendlicher etwas kaputt.
Marino50
27.03.2025, 14:31 Uhr
Petersberg...
Und genau deshalb sollten die Kopfnoten auf Zeugnissen wieder eingeführt werden, damit Kinder wieder erfahren was richtig und falsch ist. Und die Eltern würden es vielleicht auch begreifen.
Aber die Ahndung mit Sozialstunden wäre wirklich ein sehr guter Ansatz. Kann ich nur begrüßen.
Die Kids, die heute so eine Zerstörungswut in sich haben, werden meistens später richtig straffällig und landen im Knast.
svenkoehlerliesel
01.04.2025, 22:39 Uhr
Streetworker
Gibt es in NDH nicht so etwas wie Jugendbeauftragte und / oder Streetworker??
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