Do, 06:45 Uhr
09.11.2006
nnz-Rückspiegel: Rahmen, Schatz, Ultimatum
Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr machte ein damals noch recht junger Verein von sich reden. Dann berichtete die nnz über einen Schatz und aus dem Landratsamt gab es bereits am 9. November 2005 eine Finanznot zu vermelden.
Der Rahmen ist abgesteckt
nnz-Rückspiegel: Rahmen, Schatz, Ultimatum (Foto: nnz)
Das Abarbeiten einer Tagesordnung in einer Mitgliederversammlung ist ganz allgemein eine recht nüchterne Angelegenheit. Nicht anders beim Förderverein Park Hohenrode e.V., der gestern Abend in der Rothleimmühle tagte. Wer könnte sich noch wundern, wenn diese Akzente vor allem von Gisela Hartmann ausgingen, der Vorsitzenden des Fördervereins? Setzt sie sich schon immer dann nachdrücklich für eine Aufgabe ein, die sie als wichtig im Interesse von Natur und Gesellschaft ausgemacht hat, trifft das auf ihr Engagement für den Park Hohenrode in besonderen Maße zu...ausführlich im nnz-Archiv
Schatz erhalten
Das Nordhäuser Stadtarchiv ist um einen großen Schatz reicher. Auf einem Tisch im Archiv hat dessen Chef Hans-Jürgen Grönke etliche Aktenordner und Kästen mit Hunderten von Bildern ausgebreitet. Das Ganze ist der Nachlass des Nordhäuser Heimatforschers Fritz Schmalz. Nach dessen Tod am 9. April dieses Jahres erreichte Grönke vor einigen Wochen der Anruf der Witwe: Sie wolle das Vermächtnis ihres Mannes erfüllen, und dem Stadtarchiv den Nachlass ihres Mannes überlassen – fotografiert, aufgeschrieben und gesammelt in mehr als 50 Jahren. Wir sind Fritz Schmalz und seiner Familie sehr dankbar, so Amtsleiterin Dr. Cornelia Klose ...ausführlich im nnz-Archiv
Ultimatum gestellt
Es ist in Sitzungen des Kreisausschusses längst zum Ritual geworden: Das Beschließen von Ausgaben jenseits der Marke von 10.000 Euro. Im kommenden Kreisausschuss müssen sich dessen Mitglieder mit brenzligen 30.000 Euro auseinandersetzen. Es geht es um ein - salopp ausgedrückt – Feuerwehrauto. Das gehört zu dem so genannten Gefahrenzug der Feuerwehren im Landkreis Nordhausen. Das rote Mobil sollte, so sahen es die Einsatzpläne vor, in Uthleben stationiert werden. Dazu gab es letztlich die Genehmigung, schließlich hatten auch Kameraden der dortigen Feuerwehr eine entsprechende spezielle Ausbildung genossen. Die Finanzierung schien auch klar: Fördermittel des Landes, Geld vom Landkreis und Eigenmittel der Gemeinde ...ausführlich im nnz-Archiv
Am Ende?
Eigentlich müsste der Landkreis Nordhausen zwangsverwaltet werden. Die Finanzen – ob aktuell oder künftig – sind derart desaströs, dass akuter Handlungsbedarf angesagt ist. Im Landratsamt weiß man es, im Kreistag wissen es die, die sich dafür interessieren, in Weimar weiß man es: Im kommenden Jahr wird das Defizit der Kreisverwaltung Nordhausen bei sage und schreibe 10,5 Millionen Euro liegen. 2,5 Millionen hat man aus dem vergangenen in das aktuelle Haushaltsjahr mitgeschleppt, satte acht Millionen kommen in diesem Jahr hinzu. Dieses Defizit muß in den kommenden zwei Jahren ausgeglichen werden, möglich ist das wohl nur im Vermögenshaushalt ...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzDer Rahmen ist abgesteckt
nnz-Rückspiegel: Rahmen, Schatz, Ultimatum (Foto: nnz)
Das Abarbeiten einer Tagesordnung in einer Mitgliederversammlung ist ganz allgemein eine recht nüchterne Angelegenheit. Nicht anders beim Förderverein Park Hohenrode e.V., der gestern Abend in der Rothleimmühle tagte. Wer könnte sich noch wundern, wenn diese Akzente vor allem von Gisela Hartmann ausgingen, der Vorsitzenden des Fördervereins? Setzt sie sich schon immer dann nachdrücklich für eine Aufgabe ein, die sie als wichtig im Interesse von Natur und Gesellschaft ausgemacht hat, trifft das auf ihr Engagement für den Park Hohenrode in besonderen Maße zu...ausführlich im nnz-ArchivSchatz erhalten
Das Nordhäuser Stadtarchiv ist um einen großen Schatz reicher. Auf einem Tisch im Archiv hat dessen Chef Hans-Jürgen Grönke etliche Aktenordner und Kästen mit Hunderten von Bildern ausgebreitet. Das Ganze ist der Nachlass des Nordhäuser Heimatforschers Fritz Schmalz. Nach dessen Tod am 9. April dieses Jahres erreichte Grönke vor einigen Wochen der Anruf der Witwe: Sie wolle das Vermächtnis ihres Mannes erfüllen, und dem Stadtarchiv den Nachlass ihres Mannes überlassen – fotografiert, aufgeschrieben und gesammelt in mehr als 50 Jahren. Wir sind Fritz Schmalz und seiner Familie sehr dankbar, so Amtsleiterin Dr. Cornelia Klose ...ausführlich im nnz-Archiv
Ultimatum gestellt
Es ist in Sitzungen des Kreisausschusses längst zum Ritual geworden: Das Beschließen von Ausgaben jenseits der Marke von 10.000 Euro. Im kommenden Kreisausschuss müssen sich dessen Mitglieder mit brenzligen 30.000 Euro auseinandersetzen. Es geht es um ein - salopp ausgedrückt – Feuerwehrauto. Das gehört zu dem so genannten Gefahrenzug der Feuerwehren im Landkreis Nordhausen. Das rote Mobil sollte, so sahen es die Einsatzpläne vor, in Uthleben stationiert werden. Dazu gab es letztlich die Genehmigung, schließlich hatten auch Kameraden der dortigen Feuerwehr eine entsprechende spezielle Ausbildung genossen. Die Finanzierung schien auch klar: Fördermittel des Landes, Geld vom Landkreis und Eigenmittel der Gemeinde ...ausführlich im nnz-Archiv
Am Ende?
Eigentlich müsste der Landkreis Nordhausen zwangsverwaltet werden. Die Finanzen – ob aktuell oder künftig – sind derart desaströs, dass akuter Handlungsbedarf angesagt ist. Im Landratsamt weiß man es, im Kreistag wissen es die, die sich dafür interessieren, in Weimar weiß man es: Im kommenden Jahr wird das Defizit der Kreisverwaltung Nordhausen bei sage und schreibe 10,5 Millionen Euro liegen. 2,5 Millionen hat man aus dem vergangenen in das aktuelle Haushaltsjahr mitgeschleppt, satte acht Millionen kommen in diesem Jahr hinzu. Dieses Defizit muß in den kommenden zwei Jahren ausgeglichen werden, möglich ist das wohl nur im Vermögenshaushalt ...ausführlich im nnz-Archiv

