Mi, 12:12 Uhr
09.01.2002
Negativtrend setzt sich weiter fort
Nordhausen (nnz). Die Arbeitsmarktdaten für den letzten Monat des vergangenen Jahres wurden am Vormittag vorgestellt. Vom Arbeitsamt wird deren Entwicklung als ungünstig bezeichnet, Kenner der Szene sprechen von einem Desaster.
9.802 Frauen und Männer waren im Dezember im Landkreis Nordhausen ohne Job. Macht eine Quote von 21,1 Prozent und einen Zuwachs gegenüber dem November von einem Prozentpunkt. Damit liegt der Landkreis Nordhausen deutlich über dem Durchschnitt Nordthüringens mit 19,8 Prozent.
Aus dem Landkreis meldeten sich im Dezember 1.155 Frauen und Männer arbeitslos, von denen 793 vorher einer Beschäftigung nachgingen. Von den 413 Vermittlungen erfolgten 76 in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) und weitere 19 und Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM). Im Jahresdurchschnitt gab es im Landkreis Nordhausen 9.696 Arbeitslose, 539 mehr als im Jahr 2000. Dadurch stieg die Arbeitslosenquote in Bezug auf die abhängig zivilen Erwerbspersonen von 19,5 Prozent im Durchschnitt 2000 auf 20,7 Prozent im Jahr 2001 an.
Zu den offiziell als arbeitslos registrierten Menschen kommen noch einmal 2.262 hinzu, die in Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes beschäftigt waren. Auch deshalb bezeichnete Arbeitsamtsdirektorin diese Maßnahmen künftig als unverzichtbar. Würde man - rein theoretisch - diese Frauen und Männer der Quote hinzurechnen, dann würde diese auf rund 26 Prozent steigen. Somit würde - rein theoretisch - mehr als ein Viertel aller Menschen im arbeitsfähigem Alter im Landkreis Nordhausen keine Möglichkeit haben, einem normalen Job nachzugehen.
Die Quoten für Nordthüringen:
Artern: 26,6 %
Bad Langensalza: 18,0 %
Heiligenstadt: 13,4 %
Leinefelde: 16,0 %
Mühlhausen: 16,9 %
Nordhausen: 21,1 %
Sondershausen: 22,3 %
Die Quoten beziehen sich auf abhängige zivile Erwerbspersonen.
Autor: nnz9.802 Frauen und Männer waren im Dezember im Landkreis Nordhausen ohne Job. Macht eine Quote von 21,1 Prozent und einen Zuwachs gegenüber dem November von einem Prozentpunkt. Damit liegt der Landkreis Nordhausen deutlich über dem Durchschnitt Nordthüringens mit 19,8 Prozent.
Aus dem Landkreis meldeten sich im Dezember 1.155 Frauen und Männer arbeitslos, von denen 793 vorher einer Beschäftigung nachgingen. Von den 413 Vermittlungen erfolgten 76 in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) und weitere 19 und Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM). Im Jahresdurchschnitt gab es im Landkreis Nordhausen 9.696 Arbeitslose, 539 mehr als im Jahr 2000. Dadurch stieg die Arbeitslosenquote in Bezug auf die abhängig zivilen Erwerbspersonen von 19,5 Prozent im Durchschnitt 2000 auf 20,7 Prozent im Jahr 2001 an.
Zu den offiziell als arbeitslos registrierten Menschen kommen noch einmal 2.262 hinzu, die in Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes beschäftigt waren. Auch deshalb bezeichnete Arbeitsamtsdirektorin diese Maßnahmen künftig als unverzichtbar. Würde man - rein theoretisch - diese Frauen und Männer der Quote hinzurechnen, dann würde diese auf rund 26 Prozent steigen. Somit würde - rein theoretisch - mehr als ein Viertel aller Menschen im arbeitsfähigem Alter im Landkreis Nordhausen keine Möglichkeit haben, einem normalen Job nachzugehen.
Die Quoten für Nordthüringen:
Artern: 26,6 %
Bad Langensalza: 18,0 %
Heiligenstadt: 13,4 %
Leinefelde: 16,0 %
Mühlhausen: 16,9 %
Nordhausen: 21,1 %
Sondershausen: 22,3 %
Die Quoten beziehen sich auf abhängige zivile Erwerbspersonen.

