Mo, 12:23 Uhr
10.03.2025
Handball-Oberliga Frauen
Leider wieder so wie fast immer
Es war am Samstag in der Ballspielhalle leider wieder wie zumeist in dieser Saison. Die Nordhäuser NSV-Frauen scheiterten gegen Weimar einmal mehr an ihrer zu hohen Fehlerquote. Da wurde der Ball erkämpft um ihn Sekunden später überhastet dem Gegner wieder zuzuspielen...
Man hätte zur Halbzeit eigentlich deutlich führen können. Zwar wurde Clara Fiedler erwartungsgemäß frühzeitig gestört, kam kaum zu freien Abschlüssen. Dafür gab Fabienne Gerlach der Gästeabwehr ein Rätsel nach dem anderen auf.
Und so konnte der NSV nach anfänglichem 1:3-Rückstand das Spiel zur 4:3-Führung drehen. Eine jetzt gute Abwehr und eine gewohnt starke Nicole Kaempffe dahinter (unter anderem zwei gehaltene Siebenmeter), Nordhausen konnte sich bis auf 7:4 absetzen (14.). Dann aber wieder siehe oben. Weimar sagte Danke, lag sechs Minuten später seinerseits mit 9:8 in Führung.
Bis zur Pause ging es dann hin und her. Nordhausen holte zwar die Führung zurück, konnte sich aber nicht mehr entscheidend absetzen, nahm nur ein knappes 12:11 mit in die Kabine.
Die ersten Nachpausenminuten verliefen dann wie die letzten in Halbzeit Eins. 15:15 der Stand in Minute 37. Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Leonie Thiele leitete dann aber die schwächste Phase der Gastgeberinnen ein. Vorn gelang kaum noch etwas und Weimar nutzte das zum Kontern. Über 18:15 enteilte Weimar innerhalb von nur zehn Minuten vorentscheidend bis auf 23:16. Sicher auch entscheidend, dass Fabienne Gerlach mit ihren Kräften am Ende war, dem Nordhäuser Angriff damit die Durchschlagskraft fehlte. Jetzt nahm sich allerdings endlich Leonie Thiele ein Herz, machte Druck. Noch vier Treffer gelangen ihr, aber das kam alles zu spät. Weimar siegte am Ende ohne Mühe deutlich 28:22.
Natürlich können die Langzeitverletzten Luise Weber, Ella Krieß und Larissa Förster nicht so ohne weiteres gleichwertig ersetzt werden, sie fehlen vor allem in Angriff. Aber die Vielzahl an Fehlern, vor allem überhastete Fehlabspiele, darf einfach nicht passieren.
Uwe Tittel
Nicole Kaempffe (1)/Patricia Graf/Sandra Wegener – Julia Jacobson (1), Clara Fiedler (3), Lilly Wolf, Neele Arnold (3), Leonie Thiele (4), Marianne Kiel, Nele Marquardt (1), Fabienne Gerlach (9), Vanina Elke Weicht
Autor: redMan hätte zur Halbzeit eigentlich deutlich führen können. Zwar wurde Clara Fiedler erwartungsgemäß frühzeitig gestört, kam kaum zu freien Abschlüssen. Dafür gab Fabienne Gerlach der Gästeabwehr ein Rätsel nach dem anderen auf.
Und so konnte der NSV nach anfänglichem 1:3-Rückstand das Spiel zur 4:3-Führung drehen. Eine jetzt gute Abwehr und eine gewohnt starke Nicole Kaempffe dahinter (unter anderem zwei gehaltene Siebenmeter), Nordhausen konnte sich bis auf 7:4 absetzen (14.). Dann aber wieder siehe oben. Weimar sagte Danke, lag sechs Minuten später seinerseits mit 9:8 in Führung.
Bis zur Pause ging es dann hin und her. Nordhausen holte zwar die Führung zurück, konnte sich aber nicht mehr entscheidend absetzen, nahm nur ein knappes 12:11 mit in die Kabine.
Die ersten Nachpausenminuten verliefen dann wie die letzten in Halbzeit Eins. 15:15 der Stand in Minute 37. Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Leonie Thiele leitete dann aber die schwächste Phase der Gastgeberinnen ein. Vorn gelang kaum noch etwas und Weimar nutzte das zum Kontern. Über 18:15 enteilte Weimar innerhalb von nur zehn Minuten vorentscheidend bis auf 23:16. Sicher auch entscheidend, dass Fabienne Gerlach mit ihren Kräften am Ende war, dem Nordhäuser Angriff damit die Durchschlagskraft fehlte. Jetzt nahm sich allerdings endlich Leonie Thiele ein Herz, machte Druck. Noch vier Treffer gelangen ihr, aber das kam alles zu spät. Weimar siegte am Ende ohne Mühe deutlich 28:22.
Natürlich können die Langzeitverletzten Luise Weber, Ella Krieß und Larissa Förster nicht so ohne weiteres gleichwertig ersetzt werden, sie fehlen vor allem in Angriff. Aber die Vielzahl an Fehlern, vor allem überhastete Fehlabspiele, darf einfach nicht passieren.
Uwe Tittel
Nicole Kaempffe (1)/Patricia Graf/Sandra Wegener – Julia Jacobson (1), Clara Fiedler (3), Lilly Wolf, Neele Arnold (3), Leonie Thiele (4), Marianne Kiel, Nele Marquardt (1), Fabienne Gerlach (9), Vanina Elke Weicht









