Mo, 11:04 Uhr
10.03.2025
Nordhausen/ Sondershausen
Zwei Sinfoniekonzerte mit dem Loh-Orchester im März
Im 4. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters Sondershausen am 15. März im Haus der Kunst, in Sondershausen, und am 16. März im Theater Nordhausen, Theater im Anbau, gibt es ein Wiedersehen mit Michael Helmrath am Dirigentenpult...
Noch einmal musiziert der ehemalige GMD zusammen mit dem Loh-Orchester Sondershausen und bringt ganz zauberhafte Werke von Georges Bizet und Joseph Haydn zu Gehör.
Bizets »Jeux d’enfants« (»Kinderspiele«) ist eine Sammlung hinreißend schöner Klavierminiaturen, von denen Bizet fünf orchestrierte und zu einer Suite zusammenstellte. Bis heute hat dieses Werk nichts von seinem Charme verloren – genauso wenig wie Bizets C-Dur-Sinfonie aus dem Jahr 1855. Dieses geniale Frühwerk komponierte Bizet im Alter von 17 Jahren. Die Sinfonie vereint klassische Strukturen mit einem Hauch Romantik und zeigt bereits das außergewöhnliche Talent des Komponisten.
Im Zentrum des 4. Sinfoniekonzertes steht Joseph Haydns 90. Sinfonie C-Dur. Haydn war es einst gelungen, kompositorischen Ernst mit Witz und Spontaneität zu verbinden. Bei ihm gibt es keine Sinfonie ohne Überraschungseffekt! So gleich zu Beginn der Sinfonie, wenn aus der langsamen Einleitung durch Verdopplung des Tempos urplötzlich etwas ganz Neues wird und ganz am Ende wartet noch eine Überraschung. Durch eine lange Generalpause entsteht fälschlicherweise der Eindruck, die Sinfonie sei bereits beendet. Also nicht zu früh applaudieren!
Autor: emwNoch einmal musiziert der ehemalige GMD zusammen mit dem Loh-Orchester Sondershausen und bringt ganz zauberhafte Werke von Georges Bizet und Joseph Haydn zu Gehör.
Bizets »Jeux d’enfants« (»Kinderspiele«) ist eine Sammlung hinreißend schöner Klavierminiaturen, von denen Bizet fünf orchestrierte und zu einer Suite zusammenstellte. Bis heute hat dieses Werk nichts von seinem Charme verloren – genauso wenig wie Bizets C-Dur-Sinfonie aus dem Jahr 1855. Dieses geniale Frühwerk komponierte Bizet im Alter von 17 Jahren. Die Sinfonie vereint klassische Strukturen mit einem Hauch Romantik und zeigt bereits das außergewöhnliche Talent des Komponisten.
Im Zentrum des 4. Sinfoniekonzertes steht Joseph Haydns 90. Sinfonie C-Dur. Haydn war es einst gelungen, kompositorischen Ernst mit Witz und Spontaneität zu verbinden. Bei ihm gibt es keine Sinfonie ohne Überraschungseffekt! So gleich zu Beginn der Sinfonie, wenn aus der langsamen Einleitung durch Verdopplung des Tempos urplötzlich etwas ganz Neues wird und ganz am Ende wartet noch eine Überraschung. Durch eine lange Generalpause entsteht fälschlicherweise der Eindruck, die Sinfonie sei bereits beendet. Also nicht zu früh applaudieren!



