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Fr, 13:33 Uhr
07.03.2025
Glückwünsche an Albrecht Weinberg

Ehrenbürger wird 100

Oberbürgermeister Buchmann übermittelte heute die herzlichsten Geburtstagsgrüße an Nordhausens Ehrenbürger Albrecht Weinberg. Der KZ-Überlebende hat sich lange für die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in Nordhausen eingesetzt...

„Ich wünsche Ihnen im Namen der Stadt Nordhausen und sowie der Bürgerinnen und Bürger einen glücklichen Tag im Kreise der Menschen, die Ihnen besonders nah und wichtig sind. Möge die Vollendung Ihres persönlichen Jahrhunderts von Liebe, Freude und Glück erfüllt sein. Als junger Mensch meisterten Sie schwierige, ja lebensbedrohliche Herausforderungen - hier in unserer Stadt im Lager Mittelbau Dora und haben für Ihre bemerkenswerte Lebensleistung nicht nur in unserer Stadt viel Bewunderung erfahren. Ich freue mich, Sie persönlich Anfang April in Nordhausen im Rahmen der Gedenkfeierlichkeiten begrüßen zu dürfen.“

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Albrecht Weinberg wurde auf Beschluss des Stadtrates vom 9. Dezember 2024 aufgrund seiner jahrelange ehrenamtlichen Tätigkeit um die Erinnerung an das KZ-Lager Mittelbau-Dora zum Ehrenbürger ernannt. Bis heute setzt er sich dafür ein, das Gedenken und die Erinnerung an das KZ-Lager Mittelbau-Dora wach zu halten, die Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen zu führen und gegen das Erstarken des Rechtsextremismus in Deutschland anzutreten.

Der Nordhäuser Ehrenbürger und Überlebende des KZ Dora, Albrecht Weinberg mit dem Bundesverdienstkreuz 2017 (Foto: Badmanontour/wikipedia) Der Nordhäuser Ehrenbürger und Überlebende des KZ Dora, Albrecht Weinberg mit dem Bundesverdienstkreuz 2017 (Foto: Badmanontour/wikipedia)


Herr Weinberg nimmt regelmäßig an Besuchen in Nordhausen zu Gedenkfeierlichkeiten teil, u.a. zu den Jahrestagen der Befreiung des KZ-Lagers, sowie bei Zeitzeugengesprächen über Kindheit im NS-Deutschland, Deportation und Überleben in Konzentrationslagern und dem Leben nach der Befreiung. Albrecht Weinberg wurde am 7. März 1925 im ostfriesischen Rhauderfehn geboren. Als Kind jüdischer Eltern erlebte er die Verfolgung und Entrechtung im nationalsozialistischen Deutschland. Im April 1943 wurde die Familie ins KZ Auschwitz
deportiert. Dort wurden seine Eltern ermordet.

Mit Räumtransporten gelang Herr Weinberg Anfang 1945 ins KZ Mittelbau-Dora und leistete dort Zwangsarbeit. Nach einem weiteren Räumungstransport wurde er im KZ Bergen-Belsen befreit. Albrecht Weinberg wanderte mit seiner Schwester in die USA aus und lebt seit 2011 in Leer, Ostfriesland.
Autor: red

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Kommentare
ArreeTim
08.03.2025, 11:01 Uhr
Herzlicher Glückwunsch Herr Weinberg
Herzlicher Glückwunsch!
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