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Fr, 10:32 Uhr
07.03.2025
SPD kritisiert Entscheidung zu Mülleimern an den Kiesseen

Die Falschen bestraft, statt Lösungen zu finden

Die Entscheidung der Stadtverwaltung, fünf Abfallbehälter an den Kiesseen zwischen Bielen und Sundhausen abzubauen, halten wir für den falschen Weg, kritisiert die Nordhäuser SPD. Der Schritt würde die Falschen bestrafen und zu mehr Müll in der Natur führen...

Zwar ist das Problem illegaler Müllentsorgung ernst zu nehmen, doch der Rückbau der Behälter wird die Situation eher verschärfen als verbessern.

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Viele Bürgerinnen und Bürger erleben jedes Jahr, wie verschmutzt die Kiesseen sind – darunter auch die Jusos, die sich wie viele andere ehrenamtlich engagieren und regelmäßig Müll sammeln. Doch anstatt freiwillige Helfer zu unterstützen und das Problem aktiv anzugehen, werden nun Mülleimer abgebaut, was die Situation nur weiter verschlechtern wird.

Warum lehnen wir den Abbau der Abfallbehälter ab?
  • 1. Mehr statt weniger Müll in der Natur
  • Weniger Mülleimer bedeutet nicht weniger Abfall – im Gegenteil. Ohne die Möglichkeit, Kleinabfälle ordentlich zu entsorgen, wird sich der Müll noch mehr in der Natur verteilen.
  • 2. Falsche bestraft, statt Lösungen zu finden
  • Die Mehrheit der Besucherinnen und Besucher nutzt die Abfalleimer verantwortungsbewusst. Dass einige wenige sie für die illegale Entsorgung von Haus- und Sperrmüll missbrauchen, ist kein Grund, allen eine ordnungsgemäße Müllentsorgung zu erschweren. Hier braucht es gezielte Maßnahmen gegen die eigentlichen Verursacher.
  • 3. Alternative Lösung: Mülleimer im Winter verschließen statt abbauen
  • Wenn es tatsächlich notwendig ist, die missbräuchliche Nutzung der Abfallbehälter einzudämmen, gibt es bessere Wege als den kompletten Rückbau. Eine sinnvolle Maßnahme wäre es, die Mülleimer außerhalb der Sommermonate zu verschließen und sie erst zur Hauptsaison wieder freizugeben. So wird verhindert, dass sie als Abladeplatz für Hausmüll missbraucht werden, ohne die Besucherinnen und Besucher im Sommer vor ein Müllproblem zu stellen.

Wir fordern die Stadtverwaltung auf, diese Entscheidung zu überdenken und gemeinsam mit uns nach praktikablen Lösungen zu suchen.
SPD Nordhausen
Autor: red

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Kommentare
Kobold2
07.03.2025, 10:56 Uhr
Merkwürdige Logik
Keine Mülleimer führen zu mehr Müll in der Natur.... Kann man mitgehen, aber die Entwicklung ist schwer vorauszusehen.
Aber ich wage zu bezweifeln, daß durch verschlossene Müllbehälter ein anderes Verhalten, als das ohne Müllbehälter zur Folge hat.
Gut, mit geschlossenen Behältern, hat man die Hoffnung, das sich die illegale Ablagerung mehr um die Behälter konzentriert und nicht zu sehr verteilt.
Aber durch das Fehlverhalten Einzelner, ganze Gruppen zu bestrafen und zuverurteilen, ist doch schon lange in Teilen der Bevölkerung fester Bestandteil.
summer
07.03.2025, 11:07 Uhr
Völliger Quatsch, Müllbehälter für die Sommermonate aufzustellen.
Und dann bringen wohl die "Müllchaoten" ihren Hausmüll , welchen diese dort regelmäßig im Sommer, Frühling, Herbst und Winter entsorgt hatten, im Sommer nicht dorthin?
Beim besten Willen, aber es hat was mit fehlendem Anstand und einer Verrohung in der Bevölkerung zu tun sowie mit einem nicht beigebrachten Verhalten, wie man sich zu benehmen hat, wenn Menschen der Meinung sind, so einen Dreck hinterlassen zu können.
Ebenso sind fehlende Strafen beim Ertappen einer illegalen Müllentsorgung das Problem.
Das fängt schon im Kleinen an, wenn man beobachtet, wie viele ihre Kippen aus dem Autofenster schmeißen oder beim Laufen auf den Gehweg. Es ist ja niemand da, der dieses Verhalten bestraft.
In anderen Ländern traut sich so ein Verhalten niemand, da gibt es hohe Strafen.
Bei uns aber gibt es keine Konsequenzen.
An anderen Seen, wie z.B. am Leipziger Neuseenland/Markkleeberger Seenland oder an den Seen im Harz, kann man so einen "Mülltourismus" nicht feststellen.
Die Mülltonnen müssen wegbleiben, damit wieder jeder weiß, dass er seinen Müll auch wieder mit nach Hause zu nehmen hat.
Und es müssen Kontrollen der Ordnungshüter stattfinden, damit die "Wildcamper" und "Wildbadenden" wissen, sie stehen unter "Beobachtung".
Südharzmensch
07.03.2025, 12:48 Uhr
Nordhausen ist eine gescheiterte Stadt
Vom Passamt über Sicherheit bis zur Müllentsorgung und Finanzen: Nordhausen ist eine gescheiterte Stadt, die zudem kurz vor der Pleite steht. Das ist die harte Wahrheit.
Der Bürgermeister ist praktisch kaum wahrnehmbar, führt wohl auch nicht, der Stadtrat nickt alles ab. Nur beim Griff in den Geldbeutel (Gebuhren, Steuern usw) wird zugestimmt. 40 Mio fürs Theater, Luxussanierungen der SWG in NDH - Nord: alles wird durchgewinkt. Selbst die Afd ist inzwischen handzahm.
alf-gordon
07.03.2025, 15:01 Uhr
Heuchlerisch...
Also wir haben damals unseren Müll in mitgebrachten Säcken wieder mitgenommen.
Das war zivilisiert.
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