eic kyf msh nnz uhz tv nt
So, 18:57 Uhr
02.03.2025
Vortrag im IFA-Museum im April

Kann man mit einem Trabant Rennen fahren?

Kann man mit einem Trabant Rennen fahren? Ja – man kann! Diese Frage beantwortet der Zeitzeuge und Autor Jens Conrad in seinem Vortrag Anfang April im Nordhäuser IFA-Museum...

Jens Conrad kommt Anfang April ins IFA-Museum (Foto: IFA-Museum) Jens Conrad kommt Anfang April ins IFA-Museum (Foto: IFA-Museum)


Was auf dem Schleizer Dreieck im Sommer 1971 begann und nach fast zwei Jahrzehnten im September 1990 auf dem Rundkurs im tschechischen Most endete, war wohl eine der am längsten bestehenden Rennserien mit dem immer gleichen Basisfahrzeug, das zudem noch bis kurz vor Ende produziert wurde – dem Trabant 601.

Anzeige Refinery (lang)
Werksunterstützung gab es leider keine, so dass es sich Tüftler und Enthusiasten zur Aufgabe gemacht hatten, aus dem mager motorisierten Kleinwagen einen Spezialtourenwagen zu entwickeln. Mit einer Motorleistung, die etwa dem Dreifachen der Serienmotorisierung entsprach, erreichten die wagemutigen Piloten Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h. Auf den Rundstrecken und bei Bergrennen fuhren die Motorsportler ihre DDR-Meisterschaft aus.
Über die 19 Jahre des Bestehens der Trabant-Rennklasse setzten sich weit über 100 Rennfahrer hinters Lenkrad eines Renn-Trabis. Ein paar von ihnen werden näher vorgestellt. Wie die Rennwochenenden an den Strecken abliefen und natürlich spannende Einblicke in die Renntechnik des legendären Zweitakters dürfen da nicht fehlen. Und welchen Stellenwert der Trabant-Rennsport in der sozialistischen DDR hatte – auch darauf gibt Jens Conrad interessante Antworten.
Den Besucher erwarten neben dem Referenten auch Zeitzeugen, die selbst hinterm Steuer um den Sieg gekämpft haben.

"Meister zwischen zwei Kerzen"
Vortrag von und mit Jens Conrad
Samstag, 5. April, 15 Uhr
IFA-Museum Nordhausen

Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Kobold2
03.03.2025, 07:33 Uhr
War eine schöne Zeit
Schleiz, Sachsenring. Heubergrennen, Glasbachbergrennen, Frohburg, Weinbergrennen, waren damals fest im Kalender eingeplant. Thüringen hatte zahlreiche Fahrer, auch hier aus der Region.
Klangvollen Namen waren Assmann, Hiemisch, Nickoleit, Unbehaun, Schumann, Kessler..... Das Kerzenbrett bei den Mechanikern,....nicht wegzudenken....
Hayden 69
03.03.2025, 11:23 Uhr
Renntrabant
Kurz und bündig ja, hat sogar in seiner Klasse einmal die Rallye Monte Carlo gewonnen.
raxel88
03.03.2025, 14:56 Uhr
Schöne Zeit
Nicht nur der Sport, auch der Zusammenhalt war legendär.
Heute leider politisch nicht mehr gewollt oder hat jemand in den Medien in der letzten Zeit Beiträge dazu gelesen oder gesehen?
Ob Motocross, Enduro, Motorradrennen oder die ganzen PKW Klassen gerade Thüringer waren immer vorn dabei.
Gerhard S.
03.03.2025, 17:59 Uhr
Bergrennen
..und dann waren noch Bergrennen in Hainrode, I-Berg in Heiligenstadt sowie Kyffhäuser in Roßla
Kommentar hinzufügen
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)