Di, 13:01 Uhr
08.01.2002
Angebote nicht ausschließen
Sülzhayn (nnz). Die Klinik am Sülzhayner Haidberg ist an die KMG gegangen. Die Menschen in und um Sülzhayn waren ziemlich enttäuscht. Sie favorisierten eher das Vorhaben der Sozial-Konzept AG aus Bremen. nnz sprach heute exklusiv mit Udo Unbehaun, dem Geschäftsführer des Bremer Unternehmens.
Momentan macht Unbehaun Urlaub auf Gran Canaria. Trotzdem lassen ihn die Entwicklungen in Sülzhayn nicht los, er hat sozusagen sein Büro mitgenommen. Nach Einschätzung von Udo Unbehaun habe die KMG lediglich eine Etage der Haidberg-Klinik gepachtet. Sein Unternehmen werde dem Eigentümer der Immobilie in den kommenden Tagen ein neues Kaufpreisangebot unterbreiten, mit der KGM-Intention käme man sich nicht in den Weg. Das Konzept, das die KMG am Haidberg verfolgen will, stehe nicht in Konfrontation mit den Ideen der AG in Bremen.
Festhalten will Unbehaun darüber hinaus an der gemeinnützigen Gesundheitsgesellschaft, die im März offiziell ins Leben gerufen werden soll. Mit im Boot sollen neben der Stadt Ellrich als Gesellschafter auch die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) und die Entwicklungsgesellschaft Südharz-Kyffhäuser (ESK) als Partner agieren. Das langfristige Ziel des Bremers ist die Entwicklung Sülzhayns zu einem Gesundheitsort. Ältere Menschen mit gesundheitlichen Problemen sowie deren Angehörige hätten dann in Südharz die Chance, ihren Urlaub zu verbringen. Sollte die A 38 fertig sein, dann will Unbehaun mit einem Zirkel einen Kreis um Sülzhayn ziehen. Den Radius prognostiziert er mit 100 Kilometer. Hier gebe es dann genügend Kapazitäten, um das Konzept mit Leben zu erfüllen. Neben der Immobilie am Haidberg spielen deshalb auch weitere leerstehende Häuser eine Rolle. Diese müssen entweder modernisiert oder abgerissen und neu aufgebaut werden. Und das ziemlich schnell.
Udo Unbehaun wird in der kommenden Woche wieder im Südharz sein. Dann will er weitere Gespräche führen. Für ihn steht fest, dass die Entwicklung des Ortes Sülzhayn entscheidend davon abhängt, ob hier ein Gesundheits-Angebot entwickelt werden kann, das für Deutschland Neuland bedeutet oder nicht. Und da müssen sich die Vorstellungen der Sozial Konzept AG und die Vorhaben der KMG nicht unbedingt ausschließen.
Autor: nnzMomentan macht Unbehaun Urlaub auf Gran Canaria. Trotzdem lassen ihn die Entwicklungen in Sülzhayn nicht los, er hat sozusagen sein Büro mitgenommen. Nach Einschätzung von Udo Unbehaun habe die KMG lediglich eine Etage der Haidberg-Klinik gepachtet. Sein Unternehmen werde dem Eigentümer der Immobilie in den kommenden Tagen ein neues Kaufpreisangebot unterbreiten, mit der KGM-Intention käme man sich nicht in den Weg. Das Konzept, das die KMG am Haidberg verfolgen will, stehe nicht in Konfrontation mit den Ideen der AG in Bremen.
Festhalten will Unbehaun darüber hinaus an der gemeinnützigen Gesundheitsgesellschaft, die im März offiziell ins Leben gerufen werden soll. Mit im Boot sollen neben der Stadt Ellrich als Gesellschafter auch die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) und die Entwicklungsgesellschaft Südharz-Kyffhäuser (ESK) als Partner agieren. Das langfristige Ziel des Bremers ist die Entwicklung Sülzhayns zu einem Gesundheitsort. Ältere Menschen mit gesundheitlichen Problemen sowie deren Angehörige hätten dann in Südharz die Chance, ihren Urlaub zu verbringen. Sollte die A 38 fertig sein, dann will Unbehaun mit einem Zirkel einen Kreis um Sülzhayn ziehen. Den Radius prognostiziert er mit 100 Kilometer. Hier gebe es dann genügend Kapazitäten, um das Konzept mit Leben zu erfüllen. Neben der Immobilie am Haidberg spielen deshalb auch weitere leerstehende Häuser eine Rolle. Diese müssen entweder modernisiert oder abgerissen und neu aufgebaut werden. Und das ziemlich schnell.
Udo Unbehaun wird in der kommenden Woche wieder im Südharz sein. Dann will er weitere Gespräche führen. Für ihn steht fest, dass die Entwicklung des Ortes Sülzhayn entscheidend davon abhängt, ob hier ein Gesundheits-Angebot entwickelt werden kann, das für Deutschland Neuland bedeutet oder nicht. Und da müssen sich die Vorstellungen der Sozial Konzept AG und die Vorhaben der KMG nicht unbedingt ausschließen.


