Di, 13:00 Uhr
08.01.2002
Was ist in Weimar los?
Nordhausen (nnz). Alle Beteiligten am Streit im Rettungsdienstzweckverband warten. Sie alle warten auf Entscheidungen im fernen Weimar. nnz fragte in der Stadt der Dichter nach.
Alles, was bislang im Rettungszweckverband entschieden oder beschlossen wurde, hat - salopp formuliert - vorläufigen Charakter. Denn noch immer warten die Matadoren in und um Nordhausen auf die Genehmigung des Beschlusses über den Ausschluß der Johanniter aus dem Rettungsdienstzweckverband. Dieser wurde im August gefasst. Dann ging das Papier an das Landesverwaltungsamt Weimar (LVA) zur Genehmigung. Dort liegt der Beschluß mittlerweile fast fünf Monate. Die Behörde, die der einstige Finanzdezernent der Kreisverwaltung, Walter Thume (CDU), gern auch als Verhinderungsamt bezeichnete, hat es nicht eilig mit einer Bearbeitung.
Wie die nnz jetzt von einer Sprecherin des Amtes erfuhr, warten die Bearbeiter auf eine Stellungnahme des Zweckverbandes. Diese sei im vergangenen Jahr angefordert worden, aber noch nicht in Weimar angekommen. Außerdem hätten Vertreter des Zweckverbandes mündlich angekündigt, sich auf einer der nächsten Versammlungen noch einmal mit den Ausschluß der JUH zu beschäftigen. Bislang ist dies aber nicht geschehen.
Aus dem Innenministerium ist nun wiederum zu hören, dass der im August gefasste Beschluß zum Ausschluß der JUH kaum eine Chance zur Genehmigung habe. Diese Ansicht vertrat gestern auch der 1. Beigeordnete der Kreisverwaltung. Matthias Jendricke (SPD) äußerte die Vermutung, dass der Ausschluß der JUH in Weimar nicht durchgehen werde, das die vorgebrachten Gründe nicht ausreichen würden. Was passiert dann aber mit dem Rettungsdienstzweckverband, einem Gebilde, das selbst in Thüringen einen gewissen Seltenheitswert besitzt?
Autor: nnzAlles, was bislang im Rettungszweckverband entschieden oder beschlossen wurde, hat - salopp formuliert - vorläufigen Charakter. Denn noch immer warten die Matadoren in und um Nordhausen auf die Genehmigung des Beschlusses über den Ausschluß der Johanniter aus dem Rettungsdienstzweckverband. Dieser wurde im August gefasst. Dann ging das Papier an das Landesverwaltungsamt Weimar (LVA) zur Genehmigung. Dort liegt der Beschluß mittlerweile fast fünf Monate. Die Behörde, die der einstige Finanzdezernent der Kreisverwaltung, Walter Thume (CDU), gern auch als Verhinderungsamt bezeichnete, hat es nicht eilig mit einer Bearbeitung.
Wie die nnz jetzt von einer Sprecherin des Amtes erfuhr, warten die Bearbeiter auf eine Stellungnahme des Zweckverbandes. Diese sei im vergangenen Jahr angefordert worden, aber noch nicht in Weimar angekommen. Außerdem hätten Vertreter des Zweckverbandes mündlich angekündigt, sich auf einer der nächsten Versammlungen noch einmal mit den Ausschluß der JUH zu beschäftigen. Bislang ist dies aber nicht geschehen.
Aus dem Innenministerium ist nun wiederum zu hören, dass der im August gefasste Beschluß zum Ausschluß der JUH kaum eine Chance zur Genehmigung habe. Diese Ansicht vertrat gestern auch der 1. Beigeordnete der Kreisverwaltung. Matthias Jendricke (SPD) äußerte die Vermutung, dass der Ausschluß der JUH in Weimar nicht durchgehen werde, das die vorgebrachten Gründe nicht ausreichen würden. Was passiert dann aber mit dem Rettungsdienstzweckverband, einem Gebilde, das selbst in Thüringen einen gewissen Seltenheitswert besitzt?

