Mi, 09:02 Uhr
26.02.2025
Mit Personalrochade zum klaren Sieg
Fulminanter Auftritt in Altenburg
Die lange Reise in den östlichsten Zipfel des Freistaats war für die Volleyball-Mädels aus der Kalistadt am Ende ein rundum gelungener Spieltag. Trotz notwendiger Umverteilung der Aufgaben auf dem Spielfeld stand nach knapp anderthalb Stunden ein deutliches 3:0 auf der Anzeigetafel...
Durch den souveränen Erfolg in der Skatstadt verschafft sich die VG Bleicherode in der Tabelle mit einem guten Satzverhältnis etwas Luft im Abstiegskampf, der Abstand zur verbotenen Zone beträgt vier Spieltage vor Saisonultimo drei Punkte.
Die Vorbereitungen auf den Spieltag verliefen dabei alles andere als optimal, in den letzten Tagen bekam Trainer Kretzschmar noch krankheitsbedingte Absage von seinen Spielerinnen. So konnten lediglich acht Damen die Reise nach Altenburg antreten, die vakante Position des Zuspielers war damit nicht etatmäßig abgedeckt. Kurzerhand wurde die Aufgabe der Spielgestalterin an die erfahrene Mittelblockerin Adriane Grunig vergeben. Diese Besetzung erwies sich als voller Erfolg, sie bestand ihre Feuertaufe mit Bravour und setzte ihre Angreiferinnen immer wieder gekonnt in Szene.
Dabei erwiesen sich die druckvollen Aufschläge und eine stabile Annahme von Vorteil, je kürzer die Laufwege vom Zuspieler, umso genauer sind im Regelfall die nachfolgenden Pässe für den Angriff. Auf dem Spielfeld der Wenzelhalle sorgten die genannten Umstände in den ersten beiden Abschnitten für eine jeweils frühe Führung für die Bleicheröder Mädels. Diese gab der Kretzschmar-Sechs noch zusätzliche Sicherheit, der Vorsprung konnte Stück für Stück weiter ausgebaut werden, beim Schlusspfiff der Sätze eins und zwei ging jeweils ein 25:17 in die Statistik ein. Die dünne Personaldecke machte sich auf der dritten Etappe bemerkbar, nachlassende Konzentration und sich häufende kleine Fehler brachten die Gastgeberinnen wieder zurück ins Spiel.
So war die Partie in den letzten 30 Minuten ein Spiel auf Augenhöhe, wo sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Bei den Big-Points agierten Libera Theresa Hentrich, Sabine Oelsner, MVP Jenny Bierwisch, Emelie Glahn, Kapitänin Juliana Mehler, Katharina Heinrich und Lily Leibiger dann abgezockt, sicherten sich mit dem Glück des Tüchtigen nach exakt 84 Minuten den dritten Machtball zum wichtigen 28:26.
Trainer Kretzschmar bewertete das Spielgeschehen wie folgt: Das war eine 180 Grad Drehung im Vergleich zur Vorwoche. Mit der Erfahrung und dem Leistungsvermögen, was auf dem Spielfeld stand, kannst du kein Spiel verlieren. Kommunikation und Einsatzbereitschaft war optimal, ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren.
Autor: redDurch den souveränen Erfolg in der Skatstadt verschafft sich die VG Bleicherode in der Tabelle mit einem guten Satzverhältnis etwas Luft im Abstiegskampf, der Abstand zur verbotenen Zone beträgt vier Spieltage vor Saisonultimo drei Punkte.
Die Vorbereitungen auf den Spieltag verliefen dabei alles andere als optimal, in den letzten Tagen bekam Trainer Kretzschmar noch krankheitsbedingte Absage von seinen Spielerinnen. So konnten lediglich acht Damen die Reise nach Altenburg antreten, die vakante Position des Zuspielers war damit nicht etatmäßig abgedeckt. Kurzerhand wurde die Aufgabe der Spielgestalterin an die erfahrene Mittelblockerin Adriane Grunig vergeben. Diese Besetzung erwies sich als voller Erfolg, sie bestand ihre Feuertaufe mit Bravour und setzte ihre Angreiferinnen immer wieder gekonnt in Szene.
Dabei erwiesen sich die druckvollen Aufschläge und eine stabile Annahme von Vorteil, je kürzer die Laufwege vom Zuspieler, umso genauer sind im Regelfall die nachfolgenden Pässe für den Angriff. Auf dem Spielfeld der Wenzelhalle sorgten die genannten Umstände in den ersten beiden Abschnitten für eine jeweils frühe Führung für die Bleicheröder Mädels. Diese gab der Kretzschmar-Sechs noch zusätzliche Sicherheit, der Vorsprung konnte Stück für Stück weiter ausgebaut werden, beim Schlusspfiff der Sätze eins und zwei ging jeweils ein 25:17 in die Statistik ein. Die dünne Personaldecke machte sich auf der dritten Etappe bemerkbar, nachlassende Konzentration und sich häufende kleine Fehler brachten die Gastgeberinnen wieder zurück ins Spiel.
So war die Partie in den letzten 30 Minuten ein Spiel auf Augenhöhe, wo sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Bei den Big-Points agierten Libera Theresa Hentrich, Sabine Oelsner, MVP Jenny Bierwisch, Emelie Glahn, Kapitänin Juliana Mehler, Katharina Heinrich und Lily Leibiger dann abgezockt, sicherten sich mit dem Glück des Tüchtigen nach exakt 84 Minuten den dritten Machtball zum wichtigen 28:26.
Trainer Kretzschmar bewertete das Spielgeschehen wie folgt: Das war eine 180 Grad Drehung im Vergleich zur Vorwoche. Mit der Erfahrung und dem Leistungsvermögen, was auf dem Spielfeld stand, kannst du kein Spiel verlieren. Kommunikation und Einsatzbereitschaft war optimal, ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren.

