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Sa, 08:32 Uhr
22.02.2025
Tipps der Verbraucherzentrale

Welche Wärmepumpe passt zu Ihrem Haus?

Wärmepumpen nutzen erneuerbare Energie und sind im Neubau Standard. Auch für viele Bestandsgebäude sind sie eine zukunftsfähige Heizlösung. Doch welche Wärmepumpe eignet sich am besten? Die Verbraucherzentrale Thüringen gibt einen Überblick über die verschiedenen Systeme und ihre Vor- und Nachteile…

Es gibt drei Hauptarten von Wärmepumpen: Luftwärmepumpen entziehen der Umgebungsluft Energie, Grundwasserwärmepumpen nutzen Grundwasser als Wärmequelle, und Erdwärmepumpen gewinnen Wärme aus dem Erdreich.

Grundsätzlich können alle drei Arten für bestehende Gebäude eingesetzt werden. Sie unterscheiden sich aber deutlich in Effizienz, Installationsaufwand, Kosten und anderen Punkten. Und nicht alle Wärmepumpenarten sind auf allen Grundstücken umsetzbar.

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Luftwärmepumpen
Sie gewinnen auch aus der kalten Winterluft noch Wärme. Im Vergleich zu den anderen Systemen sind Luftwärmepumpen weniger aufwändig und können überall umgesetzt werden.

Allerdings sind sie weniger effizient als das Heizen mit Erdwärme oder Grundwasser. Da die Ventilatoren der Anlage große Luftmengen am Wärmetauscher vorbeiführen, verursachen Luftwärmepumpen Geräusche, die unterschiedlich laut ausfallen. Deshalb ist eine durchdachte Standortwahl für den Schallschutz wichtig.

Grundwasserwärmepumpen
Das Grundwasser ist auch im Winter selten kälter als 10 Grad Celsius, dadurch können diese Systeme vergleichsweise effizient arbeiten. Dafür müssen zwei Brunnen gebohrt werden: Aus einem wird das Wasser zum Wärmetauscher der Heizung geführt, durch den anderen fließt es zurück ins Grundwasser.

Diese Brunnenbohrungen sind genehmigungspflichtig und nicht überall erlaubt. In Wasserschutzgebieten kann die Genehmigung zum Beispiel verweigert werden.
Auch die chemische Zusammensetzung des Grundwassers kann eine Nutzung als Wärmequelle verhindern. Ist beispielsweise zu viel Eisen oder Mangan im Wasser, verstopfen die Filter. Auskünfte hierzu erteilt die örtliche Wasserbehörde.

Erdwärmepumpen
Sie können zwar nicht die Spitzenwerte von Grundwasserwärmepumpen erreichen, arbeiten aber auch sparsam. Um dem Erdboden Wärme abzugewinnen, kann entweder in die Tiefe gebohrt werden, oder es werden Kollektoren oberflächennah auf großen Flächen vergraben.

Je mehr Wärme ein Haus braucht, desto tiefer muss gebohrt werden beziehungsweise desto mehr Fläche müssen die Kollektoren abdecken. Als grobe Orientierung sind circa 20 Meter Bohrtiefe pro Kilowatt Heizleistung zu veranschlagen oder rund 40 Quadratmeter pro Kilowatt Heizleistung bei Kollektoren. Es müssen also große Flächen aufgegraben werden.

Die für Sonden erforderlichen Bohrungen sind nicht überall erlaubt. Auch hierzu erhalten Sie Informationen bei der zuständigen Wasserbehörde.

Darauf sollten bei der Auswahl geachtet werden
Die Effizienz einer Wärmepumpe hängt von mehreren Faktoren ab:
  • Jahresarbeitszahl (JAZ): Je höher die JAZ, desto effizienter arbeitet die Anlage. Eine JAZ von mindestens 3 sollte angestrebt werden.
  • Vorlauftemperatur des Heizsystems: Wärmepumpen arbeiten am besten mit niedrigen Vorlauftemperaturen von maximal 35–45 °C.
  • Dämmstandard des Gebäudes: Ein schlecht gedämmtes Haus erfordert hohe Heizleistungen und macht die Wärmepumpe weniger wirtschaftlich.

Die Wahl der Wärmepumpe hängt also von Gebäude, Wärmequelle und Technik ab. Eine unabhängige Beratung der Verbraucherzentrale hilft bei der Entscheidung. Ein Termin für ein persönliches Beratungsgespräch kann unter der Telefonnummer 0800 809 802 400 (kostenfrei) vereinbart werden.
Autor: red

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Kommentare
Hayden 69
22.02.2025, 10:14 Uhr
Wärmepumpe
Ich kann diese ständige Diskussion über Wärmepumpen schon nicht mehr lesen, es soll doch jedem Hausbesitzer selbst überlassen werden mit was er heizt, ob Kachelofen ,Kamin, Öl , Gasheizung oder Elektroheizung, jeder macht das was sein Geldbeutel hergibt und vor allem was er möchte, ich möchte mir auch von keiner Stelle vorschreiben lassen mit was ich heize oder nicht und wenn ich gar keine Heizung haben möchte auch das geht niemand etwas an.
Kobold2
22.02.2025, 12:37 Uhr
Ja ja hayden
Rauch und Qualmwolken aus Kachelöfen und Kaminen haben schon was romantisch nostaligisches. So lange man vorm Kachelofen, oder Kamin hockt, merkt man ja auch nichts davon. Aber es ist richtig, das der Geldbeutel die Entscheidung fällen wird und wer richtig rechnet, wird bei der Investition auch die zukünftig laufenden Betriebskosten achten.
Für Leseprobleme empfiehlt sich immer noch ein Besuch beim entsprechenden Facharzt.
Hayden 69
22.02.2025, 12:57 Uhr
Kobold
Was anderes habe ich von ihnen auch nicht erwartet, in meinem Beitrag ging es nicht um Betriebskosten oder sonst etwas sondern um die persönliche Entscheidungen, genauso wenig möchte ich mir vorschreiben lassen was ich für ein Auto zu fahren habe, mir ist ein V8 Diesel auch lieber als ein Elektromobil ! Und was das finanzielle anbelangt das ist doch auch jedem seine eigene Sache.
Kobold2
23.02.2025, 07:28 Uhr
Ach nun, Hayden
In ihren Kommentaren ist nicht zu überlesen, daß vor den zahlreichen " ich " Das Ego der Sachlichkeit und Vernunft im Weg steht und zu ihren Fehlinterpretationen führt. Wo steht denn geschrieben, dass man vorgeschrieben bekommt, welches Auto man fahren soll? Wenn sie bei ihren Entscheidungen die Betriebskosten nicht berücksichtigen, und einfach so weiter machen wollen, weil man das ja schon immer so gemacht hat, ist die Enttäuschung unausweichlich.
Wer nicht mit der Zeit geht...
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