eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Di, 10:46 Uhr
11.02.2025
52. Südharz-Hunderter Nordhausen-Halle

Neues von den langen Kanten

Sieben Teilnehmer, fünfmal 100, einmal 48, einmal 20 Kilometer, 40 Kilometer ohne Einkehr, und noch vor Steigerthal die erste Blase, so lautet die Kurzstatistik der 52. Ausgabe des Südharz-Hunderters von Nordhausen nach Halle...

Auch wenn wir auf dieser Strecke nun schon Dutzende Male unterwegs waren, so gab es am vergangenen Wochenende dennoch eine Besonderheit: Statt um 11:30 starteten wir am Bahnhof Nordhausen erst um 13 Uhr. Der Grund: Zwei der sonst üblichen Gaststätten, in Uftrungen nach 18 Kilometern und in Grillenberg nach 48 Kilometern, hatten geschlossen.

Wir mussten später starten, um die Frühstückspause in Aseleben am Süßen See nicht zu früh zu erreichen. Denn vor Sonntag 7 Uhr gibts im Strandhotel kein Frühstück.

Anzeige symplr (1)
Das hatte zur Folge, dass wir auf den 100 Kilometern bis zum S-Bahnhof Halle-Nietleben inklusive Pausen knapp unter 24 Stunden Wanderzeit blieben. Sonst sind es über 25 Stunden. Umso mehr haben wir die drei gemütlichen Einkehren genossen.

Ein besonderer Dank geht an Frau Gast von der Gaststätte Zur Queste in Questenberg nach 30 Kilometern, die uns in gediegener Atmosphäre ein wunderbares Essen servierte und an das Strandhotel nach 80 Kilometern, wo wir wie schon so oft nach durchwanderter Nacht mit Kaffee und tollem Imbiss unsere Lebensgeister auffrischen konnten.

Sechs der sieben Starter vor dem Hotel Fürstenhof in Nordhausen (v.l.): Antje Otte-Hartig, Frank Steinert, Bodo Schwarzberg, Hartmut Schmidt, Dr. Christian Richter, Jim Rückert. (Foto: S. Schmidt) Sechs der sieben Starter vor dem Hotel Fürstenhof in Nordhausen (v.l.): Antje Otte-Hartig, Frank Steinert, Bodo Schwarzberg, Hartmut Schmidt, Dr. Christian Richter, Jim Rückert. (Foto: S. Schmidt)


Zu toppen ist die Gastfreundschaft wohl nur noch von einem Eisleber Wanderfreund, der uns gemeinsam mit seiner Frau bereits gegen 4:30 einen wohlschmeckenden Morgenkaffee in seiner gemütlichen Küche bereitete.

Fünf Teilnehmende erwanderten 100 Kilometer, einer von Nordhausen nach Grillenberg 48, und eine Teilnehmerin stieß in Aseleben zu uns begleitete uns bis zum Ziel Halle-Nietleben.

Insgesamt gestaltete sich die Wanderung wenig spektakulär: Erfreulich war, dass wir den Alten Stolberg Dank Bodenfrost diesmal ohne schweren Schlamm an den Schuhen verlassen konnten. Auch die 40 Kilometer fast ohne Pause, die wir nachts zwischen Questenberg und Eisleben durchmarschierten, gab es bisher eher selten. Als erleichternd erwies sich der gegenwärtig zunehmende Mond, der, verbunden mit Wolkenarmut, den Einsatz der Taschen- und Stirnlampen weithin unnötig machte.

Als für den Wanderleiter spektakulär kristallisierte sich jedoch eine Blase an der rechten Ferse heraus, die er sich bereits auf den ersten sieben Kilometern noch vor Steigerthal zugezogen hatte. Mit Blasenpflaster und etwas Leidensfähigkeit lief sich das Blasen-Blasenpflaster-Fuß-Schuhsystem jedoch gut ein und harmonierte auf den weiteren 93 Kilometern.

Die Teilnehmer des 52. Südharz-Hunderters im Alter zwischen 39 und 68 kamen aus vielen mitteldeutschen Regionen, so aus Jena, Dresden, Elsterwerda, Lochau bei Halle und mit Antje Otte-Hartig und Bodo Schwarzberg natürlich auch aus Nordhausen.

Den 53. Südharz-Hunderter gibts schon am 5. und 6. April. Dann gehts auf neuer Strecke von Berga-Kelbra zum Josefskreuz, von dort nach Nordhausen und dann über den Kyffhäuser zurück nach Berga-Kelbra. Meldungen jederzeit an bodo_schwarzberg@yahoo.de.
Bodo Schwarzberg
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)