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Mi, 13:56 Uhr
05.02.2025
Schulen im Landkreis Nordhausen:

Hoher Investitionsbedarf, aber begrenzte Mittel?

Eine aktuelle Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion gibt einen Überblick über den Sanierungsstand der Schulen im Landkreis Nordhausen. Der Investitionsbedarf für Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen beträgt nahezu 100 Millionen Euro…

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Die Kleine Anfrage der Abgeordneten Denny Jankowski, Jörg Prophet und Kerstin Düben-Schaumann brachte ans Licht, dass der Landkreis laut einer 2022 durchgeführten Bedarfsanalyse einen Investitionsbedarf von insgesamt 98,88 Millionen Euro hat. Betroffen sind folgende Schulformen:

Grundschulen: 41,42 Millonen Euro
Regelschulen: 20,02 Millionen Euro
Gymnasien: 15,11 Millionen Euro
Förderschulen: 16,76 Millionen Euro
Berufsbildende Schulen: 3,56 Millionen Euro

Die Landesregierung weist darauf hin, dass sich Investitionsbedarfe nicht nur aus dem baulichen Zustand ergeben, sondern auch durch Schulschließungen, Umstrukturierungen und bildungspolitische Entscheidungen beeinflusst werden. Eine systematische Erhebung durch das Land gibt es nicht; Investitionen werden erst berücksichtigt, wenn die jeweiligen Schulträger Fördermittel beantragen.

In den letzten zehn Jahren wurden fünf Schulen im Landkreis Nordhausen gezielt mit Fördermitteln des Freistaats unterstützt. Neben Modernisierungen wurde auch ein Neubauprojekt gefördert.

Zusätzlich erhielten die staatlichen Schulträger in den Jahren 2015 bis 2024 eine pauschale Investitionszuweisung in Höhe von 6,86 Millionen Euro. Diese Mittel können flexibel für Schulbauprojekte genutzt werden, jedoch entscheidet der Landkreis in eigener Zuständigkeit über deren konkrete Verwendung.

Die Antwort der Landesregierung macht deutlich, dass der Sanierungsbedarf an Nordhäuser Schulen hoch, die Investitionen aber begrenzt sind. Eine nachhaltige Strategie zur Modernisierung der Schulen ist weiterhin notwendig.

Im letzten Schulausschuss des Kreistags im Januar 2025 hat die Verwaltung mitgeteilt, dass der Neubau der Grundschule in Ilfeld (Spatenstich im Dezember 2024) vorerst der letzte Schulbau im Landkreis sein wird. Die AfD-Fraktion im Kreistag fordert, dass genug Geld für die Schulen im Haushalt bereitgestellt wird, damit wichtige Investitionen in die Bildungsinfrastruktur nicht auf der Strecke bleiben. Bestehende Schulen müssen erhalten bleiben, wie zuletzt die Diskussion um den Zustand der Regelschule Niedersachswerfen zeigte.
Dazu erklärt Jörg Prophet: „Nicht nur in unserem Landkreis, sondern in ganz Thüringen besteht bei Schulgebäuden und Schulausrüstung ein Sanierungsstau in Milliardenhöhe. Die Landesregierung muss die Kommunen und die Schulträger so ausstatten, dass sie Schulgebäude unbürokratisch in einen angemessenen Zustand versetzen und die Schulausstattung aktuell und zeitgemäß erhalten können.“

Die vollständige Anfrage mit der Antwort der Landesregierung haben wir als. PDF-Datei angehängt.
Autor: red

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Kommentare
fso2020
05.02.2025, 20:02 Uhr
Wen wundert‘s?
Solange Schul– und Studienabbrecher ohne jeglichen Abschluss oder praktische Berufserfahrung unser Land regieren dürfen, wird sich am Zustand unseres Bildungssystems und der Lehrgebäude wohl kaum etwas ändern.
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