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Mo, 13:05 Uhr
23.10.2006

Christdemokraten sollen aufwachen

Nordhausen (nnz). Gegen die Benachteiligung der Nordthüringer Region bei der Verteilung der Kulturmittel des Landes Thüringen sprachen sich am Wochenende die SPD-Kreisverbände der vier Nordkreise aus. Weitere Einzelheiten mit einem politischen Klick auf das bekannte MEHR.


"Auch die Sozialdemokraten aus dem Unstrut-Hainich- und dem Eichsfeldkreis haben uns und die Sondershäuser ermuntert beim Kampf für das Nordhäuser Theater und Lohorchester hart zu bleiben", berichtete Matthias Jendricke als stellvertretender Kreisvorsitzender der Nordhäuser Sozialdemokraten.

Der kulturpolische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Hans-Jürgen Döring (SPD) berichtete in diesem Zusammenhang über den Verlauf der Landtagsdebatte vom letzten Freitag, als SPD und Linkspartei die gemeinsamen Anträge zur Fortfinanzierung des Theater Nordhausens eingebracht haben. "Es war erkennbar, dass die CDU-Abgeordneten nichts unternehmen wollen, um den katastrophalen Kurs der Landesregierung zu stoppen", erklärte Döring. "Es wird Zeit, dass die Christdemokraten Zeh, Reinholz und Primas bei diesem Thema endlich aufwachen und sich für ihre Region stark machen", meinte Jendricke dazu.

Bei der Regionalkonferenz der Nordthüringer Sozialdemokraten ging es aber auch um die Diskussion bezüglich einer ab dem Jahr 2010 anstehenden Kreis- und Gemeindereform. "Eigentlich ist dieses Thema auf unserer quartalsweise stattfindenden Tagung immer präsent gewesen, aber durch die neuen Gutachten und die angedachte Polizeireform in Thüringen hat dieses Thema natürlich eine neue Dynamik bekommen", erklärte Jendricke abschließend.
Autor: nnz

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