Sa, 09:34 Uhr
25.01.2025
Premiere im Theater
Was für ein Erlebnis!
Gestern Abend hatte das Nordhäuser Theater wieder zu einer Premiere eingeladen. Gezeigt wurde die Mozart-Oper "Idomeneo". Sabine Schröder hat sie sich angesehen...
Viel Applaus für eine gelungene Inszenierung (Foto: S. Schröder)
Die gestrige Premiere von Idomeneo in unserem wunderbaren Theater: Nein, dies ist keine Rezension, dafür bin ich nicht Fachfrau genug. Ich kann nur persönliche Eindrücke und Wahrnehmungen schildern, die mich vor Freude über diese grandiose Premiere fast nicht schlafen ließen.
Zugegeben, ich kannte diese Oper vorher nicht und habe mich deshalb ausführlich belesen. Und dann so bei mir gedacht, wie soll man das alles in einem Opernabend auf die Bühne packen und dem Zuschauer auch die Breite und Tiefe der Geschichte vermitteln, ohne dass etwas verlorengeht.
Und wie das geht – das hat einmal wieder unser Theater bewiesen. Ich bin am Morgen noch ganz beseelt, denn es war, wie die Dramaturgin Juliane Hirschmann sagt, eine Musikalische Revolution der Gefühle.
Für mich stimmte einfach alles: das Bühnenbild hätte durchdachter nicht sein können und die Kostüme transportierten aufs Genaueste die Handlung mit. Zu den Überlegungen dafür finden sich übrigens in dem - wie immer wunderbar inhaltsreich gestalteten - Programmheft interessante Ausführungen der Kostümbildnerin, deren Überlegungen mich immer wieder faszinieren.
Es wurde – und das hat mir ganz besonders gefallen – auch für mein bisheriges Opernverständnis Unübliches auf die Bühne gebracht, angefangen vom Erzähler, der es überhaupt erst möglich machte, den gesamten Themeninhalt in Gänze zu erfassen. Dafür wurden dann die Szenen auf der Bühne sozusagen eingefroren. Teilweise deutsch gesungene Passagen waren klug ausgewählt, multimediale Effekte perfektionierten das Geschehen und die Sängerinnen und Sänger lieferten für ihr Publikum eine herausragende Qualität. Und unser Loh-Orchester – was soll ich schreiben - sie sind einfach großartige Künstler und zaubern die Seele des Geschehens musikalisch auf der Bühne. Ein Theatererlebnis also, das sich niemand entgehen lassen sollte.
Und noch etwas hat mich beim Hinausgehen ganz besonders berührt: Man konnte beim Verlassen des Theatersaals hinter dem Vorhang den Jubel der Darsteller über ihre mehr als gelungene Premiere hören und sah den Besuchern an, wie viel Freude sie mit nach Hause nehmen.
Sabine Schröder
Die nächsten Aufführungen:
31. Januar 2025, 19.30 Uhr
09. Februar 2025, 14.30 Uhr
22. Februar 2025, 19.30 Uhr
Autor: red
Viel Applaus für eine gelungene Inszenierung (Foto: S. Schröder)
Die gestrige Premiere von Idomeneo in unserem wunderbaren Theater: Nein, dies ist keine Rezension, dafür bin ich nicht Fachfrau genug. Ich kann nur persönliche Eindrücke und Wahrnehmungen schildern, die mich vor Freude über diese grandiose Premiere fast nicht schlafen ließen.
Zugegeben, ich kannte diese Oper vorher nicht und habe mich deshalb ausführlich belesen. Und dann so bei mir gedacht, wie soll man das alles in einem Opernabend auf die Bühne packen und dem Zuschauer auch die Breite und Tiefe der Geschichte vermitteln, ohne dass etwas verlorengeht.
Und wie das geht – das hat einmal wieder unser Theater bewiesen. Ich bin am Morgen noch ganz beseelt, denn es war, wie die Dramaturgin Juliane Hirschmann sagt, eine Musikalische Revolution der Gefühle.
Für mich stimmte einfach alles: das Bühnenbild hätte durchdachter nicht sein können und die Kostüme transportierten aufs Genaueste die Handlung mit. Zu den Überlegungen dafür finden sich übrigens in dem - wie immer wunderbar inhaltsreich gestalteten - Programmheft interessante Ausführungen der Kostümbildnerin, deren Überlegungen mich immer wieder faszinieren.
Es wurde – und das hat mir ganz besonders gefallen – auch für mein bisheriges Opernverständnis Unübliches auf die Bühne gebracht, angefangen vom Erzähler, der es überhaupt erst möglich machte, den gesamten Themeninhalt in Gänze zu erfassen. Dafür wurden dann die Szenen auf der Bühne sozusagen eingefroren. Teilweise deutsch gesungene Passagen waren klug ausgewählt, multimediale Effekte perfektionierten das Geschehen und die Sängerinnen und Sänger lieferten für ihr Publikum eine herausragende Qualität. Und unser Loh-Orchester – was soll ich schreiben - sie sind einfach großartige Künstler und zaubern die Seele des Geschehens musikalisch auf der Bühne. Ein Theatererlebnis also, das sich niemand entgehen lassen sollte.
Und noch etwas hat mich beim Hinausgehen ganz besonders berührt: Man konnte beim Verlassen des Theatersaals hinter dem Vorhang den Jubel der Darsteller über ihre mehr als gelungene Premiere hören und sah den Besuchern an, wie viel Freude sie mit nach Hause nehmen.
Sabine Schröder
Die nächsten Aufführungen:
31. Januar 2025, 19.30 Uhr
09. Februar 2025, 14.30 Uhr
22. Februar 2025, 19.30 Uhr


