Fr, 13:09 Uhr
04.01.2002
Von Viren und Würmern
Nordhausen (nnz). Wurde Ihr PC im vergangenen Jahr von einem Virus befallen? Wenn ja, dann war das wahrscheinlich ein Wurm. Mehr zu Viren und Würmern gibt es hier.
Die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Datensicherheit des Jahres 2001 waren eine großangelegte Verbreitung von schmutziger Software, die Schlupflöcher und Sicherheitslücken in Computer-Systemen nutzen. Dieser Typ von Schädling verursachte zirka 55 Prozent aller Viren-Vorfälle im Jahr 2001. eMail und Internet stehen an der Spitze als gefährlichste Viren-Quellen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich 2001 laut den Angaben von Kaspersky Lab die Zahl der Viren-Angriffe via eMail um 5 Prozent erhöht und machen fast 90 Prozent der Vorfälle aus. Alternative Distributionskanäle für Viren, wie ICQ, Gnutella, MSN Messenger oder IRC Kanäle, werden verstärkt zur Verteilung genutzt. Die gegenwärtige Tendenz zeige, dass eMails und Internet auch in der Zukunft die beliebtesten Distributionskanäle bleiben.
Eine weitere neue Bedrohung war das Auftreten der ersten dateilosen Netzwerk-Würmer. Diese Schädlinge können sich aktiv verbreiten und auf den infizierten Systemen funktionieren, ohne Dateien zu nutzen. Solche Programme existieren ausschließlich im Systemspeicher und transferieren sich zu anderen Computern in Form von speziellen Datenpaketen.
Für Windows treten überwiegend Netzwerk-Würmer auf, während ein Rückgang der Skript- und Makro-Viren zu verzeichnen war. In den Jahren 1999 und 2000 waren zweifellos die Makro-Viren "Tabellenführer" aller "Viren-Hit-Paraden", später auch Skript-Viren und Skript-Würmer. Anfang 2001 hat sich die Situation schnell verändert und bereits im Herbst waren etwa 90 % der registrierten Infektionsfälle durch Windows-Würmer ausgelöst worden.
Eine Prognose der Entwicklung der Viren-Situation für 2002 stimmt leider nicht optimistisch. Kaspersky Lab schätzt, dass im nächsten Jahr die Zahl und verschiedenen Viren-Typen zunehmen und somit mehr globale Epidemien verursacht werden. In erster Linie ist dies auf steigende Benutzerzahlen sowohl auf Seite der Viren-Autoren, als auch bei ihren 'Opfern' zurückzuführen. Dazu kommt eine Vervielfältigung der Malware und ihrer mannigfachen Typen, sowie die Optimierung der Methoden, Rechner zu befallen.
Autor: nnzDie wichtigsten Entwicklungen im Bereich Datensicherheit des Jahres 2001 waren eine großangelegte Verbreitung von schmutziger Software, die Schlupflöcher und Sicherheitslücken in Computer-Systemen nutzen. Dieser Typ von Schädling verursachte zirka 55 Prozent aller Viren-Vorfälle im Jahr 2001. eMail und Internet stehen an der Spitze als gefährlichste Viren-Quellen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich 2001 laut den Angaben von Kaspersky Lab die Zahl der Viren-Angriffe via eMail um 5 Prozent erhöht und machen fast 90 Prozent der Vorfälle aus. Alternative Distributionskanäle für Viren, wie ICQ, Gnutella, MSN Messenger oder IRC Kanäle, werden verstärkt zur Verteilung genutzt. Die gegenwärtige Tendenz zeige, dass eMails und Internet auch in der Zukunft die beliebtesten Distributionskanäle bleiben.
Eine weitere neue Bedrohung war das Auftreten der ersten dateilosen Netzwerk-Würmer. Diese Schädlinge können sich aktiv verbreiten und auf den infizierten Systemen funktionieren, ohne Dateien zu nutzen. Solche Programme existieren ausschließlich im Systemspeicher und transferieren sich zu anderen Computern in Form von speziellen Datenpaketen.
Für Windows treten überwiegend Netzwerk-Würmer auf, während ein Rückgang der Skript- und Makro-Viren zu verzeichnen war. In den Jahren 1999 und 2000 waren zweifellos die Makro-Viren "Tabellenführer" aller "Viren-Hit-Paraden", später auch Skript-Viren und Skript-Würmer. Anfang 2001 hat sich die Situation schnell verändert und bereits im Herbst waren etwa 90 % der registrierten Infektionsfälle durch Windows-Würmer ausgelöst worden.
Eine Prognose der Entwicklung der Viren-Situation für 2002 stimmt leider nicht optimistisch. Kaspersky Lab schätzt, dass im nächsten Jahr die Zahl und verschiedenen Viren-Typen zunehmen und somit mehr globale Epidemien verursacht werden. In erster Linie ist dies auf steigende Benutzerzahlen sowohl auf Seite der Viren-Autoren, als auch bei ihren 'Opfern' zurückzuführen. Dazu kommt eine Vervielfältigung der Malware und ihrer mannigfachen Typen, sowie die Optimierung der Methoden, Rechner zu befallen.


