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So, 12:04 Uhr
15.12.2024
SPD sieht Kampagne gegen HSB

Ein unverzichtbares Bindeglied für Stadt und Region

Die Harzer Schmalspurbahn (HSB) ist weit mehr als nur eine nostalgische Touristenattraktion, meint man bei der Nordhäuser SPD und wirft der Bürgerliste und dem Nordhäuser Oberbürgermeister vor, eine Kampagne gegen die HSB zu fahren...

Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur im Harz und hat sowohl für die Region als auch für die Stadt Nordhausen eine immense Bedeutung. Seit ihrer Eröffnung im 19. Jahrhundert hat sie nicht nur die touristische Entwicklung vorangetrieben, sondern auch die wirtschaftliche und kulturelle Identität der Region maßgeblich geprägt.

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„Wir Sozialdemokraten sind entsetzt, dass die Bürgerliste im Kreistag und im Nordhäuser Stadtrat zusammen mit dem Oberbürgermeister nun eine Kampagne gegen die HSB fahren und diese historische Eisenbahn in Frage stellen“, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Ehrhold.

„Die Bürgerliste brüstet sich nun mit der Ablehnung des Wirtschaftsplanes der HSB für das Jahr 2025 ohne auch nur einen einzigen konkreten Vorschlag zu machen, damit es dem Unternehmen besser geht. Während die Landräte aus Nordhausen und vom Harz-Kreis inzwischen fast 5 Millionen € zusätzliche Landeszuschüsse organisiert haben, ist keine Initiative des Nordhäuser Oberbürgermeisters beim Land Thüringen bekannt“, stellte Ehrhold klar.

Die Harzer Schmalspurbahn ist die bekannteste Schmalspurbahn Deutschlands und zieht jährlich tausende Touristen an. Doch nicht nur Touristen profitieren von der HSB. Die Schmalspurbahn stellt auch für die ansässige Bevölkerung ein wichtiges Fortbewegungsmittel dar.

„Mit dem Duo-Betrieb nach Ilfeld haben wir eine einzigartige Nahverkehrslösung, welche durch die Nordhäuser Verkehrsbetriebe per Vertrag mit der HSB betrieben wird und hiermit die Stadt Nordhausen als einziger Gesellschafter sogar Geld verdient. Und jetzt so eine Negativ-Kampagne der Bürgerliste, ich bin echt fassungslos, wie man die Daseinsfürsorge für so viele Menschen und für die Region einfach in Frage stellt“, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende abschließend.
Matthias Ehrhold
SPD-Fraktionsvorsitzender im Nordhäuser Kreistag
Autor: red

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Kommentare
ArreeTim
15.12.2024, 12:22 Uhr
Na, SPD, einen Vorschlag fd Harzquerbahn ist auch nicht wirklich erkennbar, aber
gut, dass weitere 5 Mio Steuergeld beschafft worden sind. Einerseits ist die Frage der Zukunftsfähigkeit m.E. bisher falsch adressiert, der alte Diesel Duo ist ein Stinker und laut ist der auch, also fahrt mal mit! Besser, als diese Wasserstofffantasien einer Hochschule, wäre allemal eine (Teil-) elektrische Version, ggf. dezentral in Ilfeld und Nordhausen. Hände weg, von den alten Traditionsdampflokzügen, diese sollten in Angebot und Attraktion fortentwickelt werden. Irgendwas scheint ja im Konzept nicht ganz zu stimmen, oder? Bitte nicht fundamentalkritisch verstehen, Nordhausen tut gut daran, an dem Harzer Roller festzuhalten. Und, vorbeugend, gegen jedwedes E-bashing: Doch, richtig ausgelegt, beinah gute Einsatzbedingungen, gepuffert (aus PV) mit Zwischenspeichern oder sogar kontinuierlich versorgt, werden die Preise sogar sich reduzieren bzw. stabiler bleiben. Über Jahre. Vorwärts Genossen, wer nicht mit der E-Zeit geht, der geht irgendwann ...
coco66
15.12.2024, 12:50 Uhr
Liebe SPD
das hier in Nordhausen alles den Bach runter geht ist nun mal so,es ist nur das Ergebnis was die meisten Nordhäuser gewählt haben.Wie bestellt so geliefert.
Ich wohne fast schon sechzig Jahre in Nordhausen und kann selbst nur noch darüber lachen und so wie auf Bundesebene alles kaputt geht ist es nun mal auch hier so.
Der deutsche Michel kann eben nur von der Wand bis zur Tapete denken und solange noch Essen auf dem Teller ist, ist sowieso alles gut.
Im Nachhinein kann ich nur sagen,
Danke liebe Nordhäuser, Danke liebe Bundesbürger für das,was ihr gewählt habt.
Ich bin jedenfalls froh nicht noch einmal zwanzig zu sein.
Bodo Schwarzberg
15.12.2024, 13:07 Uhr
Buchmann - HSB-Nordhäuser Kleinkrämer
Während im profitorientierten Westen solche Bahnen flächendeckend nach dem Krieg geschliffen worden, hatte die DDR mehrere von ihnen unter Denkmalschutz gestellt und erhalten.

Gleich 1991 oder 92 kamen Glücksritter aus dem "Siegerland" Alt-BRD nach Ostdeutschland und wollten das HSB-Netz bis auf die profitabel erscheinende Brockenbahn stilllegen. Soviel zu blühenden Landschaften a la Kohl.

Das, was die so genannte deutsche Einheit mit all ihren westdeutschen Profiteuren und Glücksrittern sowie Besserwissern nicht schaffte, wollen nun ein paar Nordhäuser Politfunktionäre vollenden? Wegtreten.
Filzstift und Lineal
15.12.2024, 13:22 Uhr
Hr. Buchmann wird zum Risiko
So langsam wird Hr. Buchmann zum Risiko. Sein eigener Haushalt ist dramatisch, es gibt bald keine liquiden Mittel mehr, und jetzt fordert er von der HSB, was er selbst nicht hinbekommt. Lieber greuft er Eltern, Bürgern und Autobesitzern dreist in die Tasche.

Wo soll das enden? Ich denke, der Mann ist massivst überfordert.
Skeptiker
15.12.2024, 17:06 Uhr
Nicht zu verstehen....
Ich werde die Nordhäuser Mentalität nie verstehen.
Einerseits wird sich aufgeregt, wenn für andere Projekte, wie z. B. Theater angeblich Millionen versenkt und vergeudet werden und andererseits kommt Panik auf, wenn der OB ein Problem erkennt und den Finger hebt. Die Zahlen der HSB lassen vermuten, dass die finanzielle Not auch künftig nicht geringer wird und das bisherige Konzept überdacht werden muss. Hier ist wie in jedem Unternehmen zunächst die Geschäftsführung der HSB gefordert, ein tragfähiges Zukunftskonzept zur Diskussion zu stellen und mit den Gesellschaftern zu diskutieren und abzustimmen. Hier geht es doch letztendlich auch um Planungssicherheit für alle Beteiligten. Das sollte eigentlich im Interesse aller sein. Zudem hat niemand die Existenz der HSB in Frage gestellt. Auch im Kreistag war die Zustimmung zum Wirtschaftsplan eher verhalten. Verstehe die Aufregung nicht.
Kobold2
15.12.2024, 19:24 Uhr
Die Aufregung
Ist Konzept, so wie sie es schon in ihrem Kommentar beschrieben haben.
Hauptsache man ist gegen die "da oben".
Die Frage nach mehr Wirtschaftlichkeit ist legitim, vor allem wenn es auch um Steuermittel geht.
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