Mi, 16:47 Uhr
04.10.2006
Ehre dem Ehrenamt
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte gestern bereits die Namen der Nordhäuserinnen und Nordhäuser veröffentlicht, die für ihre ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet worden waren. Jetzt eine Nachbetrachtung und ein Gruppenfoto.
Ehre dem Ehrenamt (Foto: nnz)
Es ist mittlerweile Tradition, dass die Stadt Nordhausen ehrenamtlich Tätige für ihr Engagement auszeichnet. So auch gestern Abend im Nordhäuser Theater: Oberbürgermeisterin Barbara Rinke ehrte 10 Nordhäuserinnen und Nordhäuser und zwei Vereine für ihren Einsatz im Sinne des Gemeinwohls mit einem Festakt und anschließendem Empfang. Wir ehren heute Menschen, die nicht zuerst fragen `Was bekomme ich dafür?´, sondern die fragen, `Was kann ich dazu beitragen, dass das Miteinander in unserem Land, in unserer Stadt besser gelingt, bunter und vielfältiger wird?´, sagte Frau Rinke in ihrer Ansprache.
Als ein Beispiel für den Einsatz für das Gemeinwesen nannte die Oberbürgermeisterin das Engagement Arterner Bürger, die Provozierer aus der rechten Szene von einem Volksfest verweisen hätten. Diese Menschen haben sich aktiv eingesetzt für den Schutz der Allgemeinheit eingesetzt, sagte die Oberbürgermeisterin. Ein weiters Beispiel seien die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren: Oft weiß man gar nicht, wer diese Menschen sind, die uns mit ihrem Leib und Leben beistehen und uns in der Not helfen. Sie gestalten das öffentliche Leben mit, Sie bringen sich ein mit Ihren Forderungen aber auch mit Ihrem Sachverstand. Sie sind Ratgeber, sind Experten auf Ihrem Gebiet - und auch wir hier in Nordhausen freuen uns über Ihren Rat, wir nehmen ihn gerne und dankbar an, so Frau Rinke zu den Geehrten.
Die Ehrenamtlichen seien inzwischen keine Minderheit mehr in Deutschland - mehr als 70 Prozent der Bevölkerung engagierten sich ehrenamtlich. Zunehmend seien auch Unternehmen dabei - vom 1-Mann- bis zum Großbetrieb. Das gelte auch für Nordhausen, wo sich zum Beispiel rund 60 Unternehmen bereits erklärte hätten, die Jubiläen im kommenden Jahr zu unterstützen, sagte Frau Rinke. Eine lebendige Republik erhält sich weniger durch einzelne heldenhafte als durch viele aktive Bürger, zitierte die Oberbürgermeisterin. Auch in Zukunft seien alle vor die Aufgabe gestellt, gemeinsam und verlässlich für die Wahrung der demokratischen Gemeinschaft einzutreten.
Autor: nnz
Ehre dem Ehrenamt (Foto: nnz)
Es ist mittlerweile Tradition, dass die Stadt Nordhausen ehrenamtlich Tätige für ihr Engagement auszeichnet. So auch gestern Abend im Nordhäuser Theater: Oberbürgermeisterin Barbara Rinke ehrte 10 Nordhäuserinnen und Nordhäuser und zwei Vereine für ihren Einsatz im Sinne des Gemeinwohls mit einem Festakt und anschließendem Empfang. Wir ehren heute Menschen, die nicht zuerst fragen `Was bekomme ich dafür?´, sondern die fragen, `Was kann ich dazu beitragen, dass das Miteinander in unserem Land, in unserer Stadt besser gelingt, bunter und vielfältiger wird?´, sagte Frau Rinke in ihrer Ansprache.
Als ein Beispiel für den Einsatz für das Gemeinwesen nannte die Oberbürgermeisterin das Engagement Arterner Bürger, die Provozierer aus der rechten Szene von einem Volksfest verweisen hätten. Diese Menschen haben sich aktiv eingesetzt für den Schutz der Allgemeinheit eingesetzt, sagte die Oberbürgermeisterin. Ein weiters Beispiel seien die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren: Oft weiß man gar nicht, wer diese Menschen sind, die uns mit ihrem Leib und Leben beistehen und uns in der Not helfen. Sie gestalten das öffentliche Leben mit, Sie bringen sich ein mit Ihren Forderungen aber auch mit Ihrem Sachverstand. Sie sind Ratgeber, sind Experten auf Ihrem Gebiet - und auch wir hier in Nordhausen freuen uns über Ihren Rat, wir nehmen ihn gerne und dankbar an, so Frau Rinke zu den Geehrten.
Die Ehrenamtlichen seien inzwischen keine Minderheit mehr in Deutschland - mehr als 70 Prozent der Bevölkerung engagierten sich ehrenamtlich. Zunehmend seien auch Unternehmen dabei - vom 1-Mann- bis zum Großbetrieb. Das gelte auch für Nordhausen, wo sich zum Beispiel rund 60 Unternehmen bereits erklärte hätten, die Jubiläen im kommenden Jahr zu unterstützen, sagte Frau Rinke. Eine lebendige Republik erhält sich weniger durch einzelne heldenhafte als durch viele aktive Bürger, zitierte die Oberbürgermeisterin. Auch in Zukunft seien alle vor die Aufgabe gestellt, gemeinsam und verlässlich für die Wahrung der demokratischen Gemeinschaft einzutreten.

