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Mi, 18:28 Uhr
02.01.2002

nnz-Forum: Wohin fließen die Gelder?

Nordhausen (nnz). Mit der Transparenz bei der Auftragsvergabe in Vorbereitung der Landesgartenschau in Nordhausen setzt sich nnz-Leser Volker Theuerkauf auseinander.


Die Landesgartenschau 2004 kann zweifelsfrei ein Motor für eine künftige Stadt- bzw. Regionalentwicklung sein. Das Investitionsvolumen von 146 Mio. bei einem städtischen Eigenanteil von 20. Mio ist ein stolzes Sümmchen und wird schließlich nicht jeder Kommune beschert. Doch wohin fließen diese Mittel in der Hauptsache? Welche Maßnahmen sind insgesamt geplant? Wie ist der Baufortschritt? Ist es nicht Aufgabe der amtierenden Kommunalpolitiker und der beschlußfassenden Gremien, bei der Vergabe dieser Mittel weitestgehend auch für eine Verteilung zu sorgen, mit der ein möglichst breiter volkswirtschaftlicher, um nicht zu sagen nachhaltiger Effekt, erzielt werden kann?

Nicht ganz erschließt sich aber für mich bisher, insbesondere mit Blick auf die Öffentlichkeitsarbeit der LGS-Verantwortlichen im Bereich des Internets, zu welchen Anteilen eine Auftragsvergabe an örtliche Unternehmen wie z.B. an vorhandene Kleinbetriebe des Garten-und Landschaftsbaues erfolgt bzw. vorgenommen wurde oder ob man sich hier lediglich auf einzelne Unternehmen der Privatwirtschaft als Generalunternehmer stützt, denen es ja bekanntlich auf den Gewinn nach betriebswirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten und nicht vordergründig auf eine Förderung der Regionalstrukturen im Rahmen von volkswirtschaftlichen Überlegungen ankommt. Darüber hinaus fehlen die Visionen der Planer in Form von Bildinformationen.

Von Interesse wäre auch, wie viel bzw. welche Unternehmen vor Ort, vom Amt für Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Nordhausen, auf die Möglichkeit der Teilnahme zu den im Rahmen der LGS anstehenden Ausschreibungen und Auftragsvergaben und zu weiterführenden Informationsquellen informiert bzw. angeschrieben wurden, welche Rückläufe zu verzeichnen waren usw.? Verfolgt man die Grußworte unserer Oberbürgermeisterin bezüglich der "Ansiedlung neuer und Pflege bestehender Unternehmen", dürfte es ja sicher kein Problem darstellen, wenn man die Webseiten der Landesgartenschau GmbH oder auch die der Stadt Nordhausen mit derartigen Informationen bestückt.

Die bisherigen Ausführungen über Nordhäuser zukunftsaussichten durch eine Landesgartenschau, bekämen wohl etwas mehr Inhalt. Oder gibt es gar ein finanzielles Problem?
Volker Theuerkauf, Steigerthal

Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnz

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