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Do, 23:39 Uhr
28.09.2006

Brussigs Leuchten

Nordhausen (nnz). Die Sonnenallee führte heute zum Herder Gymnasium. Thomas Brussig las in Nordhausen. Der erfolgreiche Autor stellte sein nicht mehr ganz neues Buch vor und sorgte für jede Menge Heiterkeit.

Brussigs Leuchten (Foto: nnz) Brussigs Leuchten (Foto: nnz)

2004 erschien Brussigs Roman „Wie es leuchtet“. Es ist ein humorvoller Rückblick auf ein ganzes Jahr, vom Sommer 1989 bis Sommer 1990. Vom einer Zeit, wo die DDR noch fast „in Ordnung“ war bis zu den ersten „Wessis“, die den Osten auf Fontanes Spuren bereisen. Viele humorvolle Episoden kommen da zusammen. Einmal ist da Kathleen, das häßliche, unsichere Entlein. „Es macht Spaß, solche Figuren zu entwerfen, die immer wieder Katastrophen provozieren.“ Das gelingt fast allen seinen Protagonisten. Kleine Geschichten geben einen Einblick in der Alltag des untergehenden Landes.

Thomas Brussig kann mit Humor und lustigen Episoden am Rande die Lacher auf seine Seite ziehen. „Für mich sind das meine Erlebnisse, aber wenn ich die Schulen komme, dann merke ich, wie weit das alles weg ist, so wie Opa erzählt vom Krieg.“ Trotzdem erreicht der Autor auch sein junges Publikum, aber die älteren, die diese Zeit erlebt haben, konnten noch mehr lachen. Nach rund 45 Minuten, die einen Einblick ins Buch gaben, konnten die jungen und älteren Besucher Fragen stellen. Wer wollte konnte auch Bücher kaufen und vom Autor signieren lassen.
Autor: wf

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