Do, 16:41 Uhr
28.09.2006
Noch keine Lösung
Nordhausen/Erfurt (nnz). Auch nach einem zweiten Gespräch zur Zukunft des Nordhäuser Theaters zeichnet sich aus Sicht der Stadtverwaltung Nordhausen keine Lösung ab. Die nnz mit den Einzelheiten.
Mich wird vor allem das Verhalten der Nordthüringer Landtagsabgeordneten interessieren, sagte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) mit Blick auf die anstehende Landtagsdebatte in Erfurt zum Thema Theater, die sie persönlich in Erfurt verfolgen werde. Sie gehe davon aus, dass sich alle Nordthüringer Landtagsabgeordneten im Plenum nachdrücklich, öffentlich und offensiv für den Erhalt der Nordthüringer Theater GmbH in seiner jetzigen Form einsetzen werden, sagte die Oberbürgermeisterin.
Gestern habe es in Erfurt eine Sitzung mit Vertretern der Gesellschafter, der Intendanz und dem Kultusministerium gegeben. Dort wurden unsere Einsparungsvorschläge vorgelegt - die eigentlich - im Wortsinne - `unmöglich´ sind, weil man damit faktisch kein Theater mehr produzieren kann. Leider gab es auch dort keine Anzeichen, dass sich für das Nordthüringer Theater derzeit eine tragfähige Lösung abzeichnet, so die Oberbürgermeisterin. Deshalb heißt es jetzt: Weiter protestieren und kämpfen, dazu rufe ich nachdrücklich alle Bürgerinnen und Bürger auf und vor allem auch die Interessenverbände in unserer Region. Wir werden in den nächsten Tagen über mögliche Aktionen sprechen.
Immerhin habe die Regionale Planungsgemeinschaft Nordthüringen jetzt eine Antwort aus dem Kultusministerium bekommen auf ein Protestschreiben bezüglich der geplanten Kürzungen der Landesmittel. Darin bekennt sich das Ministerium zumindest grundsätzlich zum Erhalt der Thüringer Kulturlandschaft. Wörtlich heißt es im Schreiben dazu: `Es geht um die Entwicklung jedes einzelnen Hauses und es geht um die Kulturlandschaft in ihrer vielfältigen Gesamtheit, in ihrer Spitze und in ihrer Breite.´ Das lässt zumindest ein wenig hoffen, so die Oberbürgermeisterin.
Autor: nnzMich wird vor allem das Verhalten der Nordthüringer Landtagsabgeordneten interessieren, sagte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) mit Blick auf die anstehende Landtagsdebatte in Erfurt zum Thema Theater, die sie persönlich in Erfurt verfolgen werde. Sie gehe davon aus, dass sich alle Nordthüringer Landtagsabgeordneten im Plenum nachdrücklich, öffentlich und offensiv für den Erhalt der Nordthüringer Theater GmbH in seiner jetzigen Form einsetzen werden, sagte die Oberbürgermeisterin.
Gestern habe es in Erfurt eine Sitzung mit Vertretern der Gesellschafter, der Intendanz und dem Kultusministerium gegeben. Dort wurden unsere Einsparungsvorschläge vorgelegt - die eigentlich - im Wortsinne - `unmöglich´ sind, weil man damit faktisch kein Theater mehr produzieren kann. Leider gab es auch dort keine Anzeichen, dass sich für das Nordthüringer Theater derzeit eine tragfähige Lösung abzeichnet, so die Oberbürgermeisterin. Deshalb heißt es jetzt: Weiter protestieren und kämpfen, dazu rufe ich nachdrücklich alle Bürgerinnen und Bürger auf und vor allem auch die Interessenverbände in unserer Region. Wir werden in den nächsten Tagen über mögliche Aktionen sprechen.
Immerhin habe die Regionale Planungsgemeinschaft Nordthüringen jetzt eine Antwort aus dem Kultusministerium bekommen auf ein Protestschreiben bezüglich der geplanten Kürzungen der Landesmittel. Darin bekennt sich das Ministerium zumindest grundsätzlich zum Erhalt der Thüringer Kulturlandschaft. Wörtlich heißt es im Schreiben dazu: `Es geht um die Entwicklung jedes einzelnen Hauses und es geht um die Kulturlandschaft in ihrer vielfältigen Gesamtheit, in ihrer Spitze und in ihrer Breite.´ Das lässt zumindest ein wenig hoffen, so die Oberbürgermeisterin.


