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Di, 15:14 Uhr
26.09.2006

Kinder feiern Mustöppchen

Leimbach (nnz). Seit gestern tummeln sich Jungen und Mädchen im neuen Haus in Leimbach. Der Kindergarten wurde komplett neu gebaut. Heute feierten die Kinder mit allen Helfern die Einweihung. Auch nnz war vor Ort.

Kinder feiern Mustöppchen (Foto: nnz) Kinder feiern Mustöppchen (Foto: nnz)

Nicht nur wer sich noch an den alten Kindergarten in Leimbach erinnert, besonders an den immer leicht moderigen Geruch, wird positiv überrascht sein, wenn er erstmals das neue Objekt betritt. Helle Räume, viel Platz und eine moderne Ausstattung machen das Gebäude zu einem Ort, wo Kinder gut aufgehoben sind und sich nach ihren Interessen betätigen können. Ein großzügiges, schönes Außengelände mit alten Bäumen und einer tollen Kletteranlage lädt ein zum Spielen an der frischen Luft. Für den Winter gibt’s was besonderes, eine eigene Rodelbahn.

Die Johanniter hatten heute zur Eröffnung geladen. Stolz stellte Mechthild Rödiger den neuen Kindergarten der Öffentlichkeit vor und sparte auch nicht mit Lob für die bauausführenden Firmen. Barbara Rinke und Matthias Jendricke waren gekommen, ebenso der ehemalige Bürgermeister Klaus Wahlbuhl, der sich immer wieder für den Neubau starkgemacht hatte. Pfarrer Joachim Kruse als Verbandspfarrer der Johanniter hielt eine kleine Andacht und ein Gebet zur Eröffnung. Er erinnerte daran, daß die Kinder im neuen Haus im Mittelpunkt stehen und als eigene kleine Persönlichkeiten geachtet werden wollen. „Kinder sind nicht Objekt unserer Erziehungsbemühungen“ mahnte er an.

55 Jungen und Mädchen finden in der Leimbacher Kindereinrichtung Platz. In den nächsten Wochen werden wahrscheinlich alle belegt sein, sagte Mechthild Rödiger. Wer sein Kind demnächst hinschicken möchte, sollte sich also bald anmelden.

Einen lustigen Namen hat man für den Kindergarten schon gefunden. Vor allem für ihr Pflaumenmus waren die Leimbacher bekannt, so sehr, daß ähnlich wie über die Nordhäuser Schnapsnasen Witze gemacht wurden. „Leimbacher Mustöppchen“ heißt nun der Kindergarten als Erinnerung an diese Tradition. Fehlen eigentlich nur noch ein paar Pflaumenbäume im Garten, dann können es die Kleinen ihren Großeltern nachmachen und jeden Menge Mus kochen.

Interessiert haben die meisten Leimbacher den Bau verfolgt. Alle waren froh, daß die Einrichtung im Ort erhalten bleibt und die Kinder nicht dauerhaft nach Nordhausen gebracht werden müssen. Die Arbeiten, beginnend mit dem Abriß, wurden auf Video festgehalten. Wer bisher noch keinen Blick in den „Mustopp“ geworfen hat, kann es am 07. Oktober von 10.00 bis 17.00 Uhr tun. Auch das Video vom Bau wird an diesem Tag der offenen Tür zu sehen sein.
Autor: wf

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