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Mi, 19:04 Uhr
20.09.2006

Notizen aus dem Stadtrat

Nordhausen (nnz). Neben den Modalitäten der Regelung der Beyse-Nachfolgeschaft gab es im Stadtrat auch noch das „normale Geschäft“. Einiges davon mit einem kurzen Klick.


Vier Jahre
Vor vier Jahren hatte es im Nordhäuser Stadtrat einen Beschluß gegeben, in dem Landrat Joachim Claus (CDU) aufgefordert wurde, den Landkreis als Gesellschafter in die Parkhaus- und Bädergesellschaft einzubringen. Hintergrund war damals die Tatsache, dass die Sollstedter Schwimmhalle in das Eigentum des Landkreises übergegangen war. Es sollte mit der Beteiligung am Badehaus in Nordhausen so zusagen eine Art Gleichbehandlung hergestellt werden. In den zurückliegenden Tagen, also nach vier Jahren, antwortete das Landratsamt negativ. Aufgrund der desolaten Finanzsituation könne man sich eine Beteiligung nicht leisten, der würde das Landesverwaltungsamt auch überhaupt nicht zustimmen, soll Claus an das Nordhäuser Rathaus geschrieben haben.


Krach bis 1 Uhr
In den Anfragen der Stadträte hatte Helmut Bornkessel wie (fast) immer eine Anfrage. Es ging ihm um die vielen Feste in der Stadt, vor allem auf dem Petersberg und dem damit verbundenen Lärm. Der würde viele alte Menschen stören, vor allem aber nachts nicht schlafen lassen. Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) kennt das Problem, auf seinem Schreibtisch häufen sich die einzelnen oder kollektiven Beschwerden. Die Absender sind Anwohner des Petersberges, des Theaterplatzes, des Rathausplatzes des Campus der Fachhochschule. Künftig, so Jendricke, werden Veranstaltungen nur noch bis 1 Uhr genehmigt. Dann sei die Nachtruhe gewährleistet. Doch andererseits müsse auch öffentliches Leben in der Stadt zugelassen werden. Tilly Pape (CDU) kann von derartigen Veranstaltungen ein „Lied singen“. Vor allem die Songs der Bleicheröder Gruppe Emma kennt Pape jetzt. Die Band spielte bis 3 Uhr beim Benefiz-Konzert für das Theater und Frau Pape hatte den Eindruck, „die Jungs stehen in meinem Wohnzimmer!“


Beschlossen hatte der Stadt zudem die „Nordhäuser Erklärung für Tolenranz und Zivilcourage – gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“ sowie die Zustimmungen zu den Eingemeindungen von Rodishain und Stempeda.
Autor: nnz

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