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Mi, 17:10 Uhr
13.09.2006

Hilft der Papst zum Sieg?

Nordhausen (nnz). Thüringenligist Wacker 90 Nordhausen muss am Samstag um 15 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark gegen die Eichsfelder aus Heiligenstadt ran. Wie dieses Nordthüringer Derby in der Vergangenheit ausging und was der Papst damit zu tun hat, weiß Ihre nnz.


Vor gut 95 Jahren wurde in einer Brauerei, dem heutigen „Mainzer Hof“, der „Fußballverein Heiligenstadt 1911“ gegründet. Der Klub gab in Sportfragen im Eichsfeld stets den Ton mit an, ob unter dem Namen F.C. 1911, S.C. 1911, SV Blau-Weiß, SC Olympia, BSG Einheit, BSG Rotation, BSG Motor oder BSG Solidor Heiligenstadt.
Nach der Wiedervereinigung nahm der Verein wieder seinen ursprünglichen Gründernamen an und wird seit dem 19.05.1992 unter dem Namen 1. SC 1911 Heiligenstadt e.V. geführt. Spielstätte ist das Gesundbrunnenstadion am Ortseingang. Einer der Vizepräsidenten ist Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus.

Aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg sind uns nur vier Begegnungen in der Verbandsklasse Kyffhäusergau und in der Bezirksklasse Halle-Merseburg, Gau VI des DFB, bekannt, die unsere Wackeren allesamt deutlich gewannen.

Nach 1945 stellten die Eichsfelder zunächst eine Macht dar, wie es unsere deutliche 0:7-Auswärtsniederlage 1948 in der Bezirksklasse Nordthüringen belegt. Auch im Heimspiel sahen die 4000 Zuschauer nur ein 1:1-Remis. „Fimi“ Schmidt erzielte den so wichtigen Ausgleichstreffer in der 80. Minute. Denn das reichte für ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg zwischen beiden Vereinen, das in Bleicherode ausgetragen wurde. Mit 2:1 nach Verlängerung konnten sich die Nordhäuser knapp durchsetzen.

Von 1963 bis 1969 spielte man gegeneinander in der Bezirksliga Erfurt. Von den zehn Spielen verloren wir nur einmal – im Aufstiegsjahr 1966.

Außer einigen Freundschaftsspielen traf man in der Saison 1989/90 um Punkte in der Bezirksliga wieder aufeinander und trennte sich zweimal unentschieden. Erneut stand am Ende der Saison unser Aufstieg in die noch existierende DDR-Liga.

Seit 2005 kicken wir gemeinsam in der Thüringenliga. Die beiden Spiele gewann Wacker bei wenig berauschenden Leistungen knapp 2:1 und 1:0. Die drei Treffer erzielten Pistorius, Pohl und Klaus. Solche Spieler wie Baumann, Diarra, Demmer, Weißhaupt, Hartmann, S. und M. Hellmund oder Aschenschwandtner wirkten in der letzten Saison gegen Heiligenstadt noch mit. Bei einem Sieg sollte feststehen, dass die damaligen Aktiven gut ersetzt werden konnten.

Mit der Nummer 6 läuft bei den Gästen wahrscheinlich der Papst (Daniel) auf. Ob der den Eichsfeldern hilft?
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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