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Do, 10:25 Uhr
22.08.2024
Stellungnahme von Jörg Prophet und Kerstin Düben-Schaumann (AfD):

Kommentar zur Kriminalstatistik 2023 für Nordhausen

Die öffentliche Sitzung des kriminalpräventiven Rates der Stadt Nordhausen am 21. August im Bürgerhaus offenbarte besorgniserregende Entwicklungen in der Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2023. Die AfD-Direktkandidaten Jörg Prophet und Kerstin Düben-Schaumann nehmen dazu Stellung und haben Vorschläge zur Verbesserung der Sicherheitslage…

Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2023 für die Region Nordhausen zeigt einen deutlichen Anstieg der registrierten Straftaten. Mit insgesamt 22.811 Fällen, was einem Anstieg von 10,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, wird die angespannte Sicherheitslage in der Stadt und dem Landkreis Nordhausen ersichtlich. Besonders besorgniserregend sind die Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit, die um 27,9 Prozent zugenommen haben. Diese Entwicklung umfasst unter anderem Körperverletzungsdelikte, Raub und Bedrohungen, die sowohl in öffentlichen als auch privaten Räumen eine unmittelbare Bedrohung für die Bürger darstellen.

Prophet und Düben-Schaumann weisen darauf hin, dass die Zunahme der Gewaltkriminalität die Polizei vor immense Herausforderungen stellt Eine Verstärkung der Polizeipräsenz sowie präventive Maßnahmen sind aus ihrer Sicht dringend erforderlich, um der Eskalation von Gewalt entgegenzuwirken. Der Anstieg der Eigentumsdelikte um 13,9 %, einschließlich des signifikanten Anstiegs von Wohnungseinbrüchen und Ladendiebstählen, verdeutlicht zudem, dass auch im Bereich der Eigentumskriminalität dringender Handlungsbedarf besteht.

Verstärkung der Polizei und Modernisierung der Ausrüstung
Angesichts der alarmierenden Kriminalitätsentwicklung in Nordhausen fordern die AfD-Fraktionen im Stadtrat und Kreistag eine sofortige und umfassende Verstärkung der personellen Ressourcen bei der Polizei und im Ordnungsdienst. Prophet und Düben-Schaumann betonen, dass die derzeitige Personaldecke bei der Polizei nicht ausreicht, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Die Polizei benötige nicht nur mehr Personal, sondern auch eine moderne und leistungsfähige Ausrüstung, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.

Ein zentrales Element ihrer Forderungen ist die Einrichtung einer Stadtwache in Nordhausen, ähnlich der, die in den 1990er Jahren im Rathaus existierte. Diese Maßnahme soll die polizeiliche Präsenz in der Stadt erhöhen und eine schnellere Reaktionszeit auf kriminelle Vorfälle ermöglichen. Darüber hinaus fordern sie die personelle Aufstockung der Polizei und eine Modernisierung der Polizeiausrüstung, einschließlich der Einführung von Distanz-Elektroimpulsgeräten („Taser“) und der Möglichkeit zum selbstbestimmten Einsatz von Bodycams im täglichen Streifendienst. Diese Technologien sollen die Sicherheit der Polizisten erhöhen und gleichzeitig die Effektivität der Polizeieinsätze steigern

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Forderungen der AfD-Fraktionen ist die Modernisierung und Digitalisierung der Polizei. Prophet und Düben-Schaumann plädieren für die Einführung volldigitalisierter Streifenwagen, die als mobile Einsatzzentralen dienen sollen. Diese modernen Fahrzeuge sollen nicht nur die Kommunikation und Einsatzkoordination verbessern, sondern den Polizisten vor Ort auch die nötigen Informationen und Werkzeuge bereitstellen, um effektiv auf Kriminalitätsvorfälle reagieren zu können.

Kritik an der Masseneinwanderungspolitik und Forderung nach Videoüberwachung
Die AfD-Fraktionen machen in ihrer Stellungnahme auch die „Masseneinwanderungspolitik der etablierten Parteien“ mitverantwortlich für den Anstieg der Kriminalität in Nordhausen. Sie weisen darauf hin, dass der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger im Jahr 2023 um 15,6 % gestiegen ist und nun 16,4 % aller Tatverdächtigen ausmacht. Besonders besorgniserregend ist für Prophet und Düben-Schaumann der hohe Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger bei Gewalt- und Eigentumsdelikten.

Vor diesem Hintergrund fordern die AfD-Vertreter eine gezielte Überwachung besonders gefährdeter Orte in Nordhausen, wie etwa dem Bahnhofsplatz, um potenzielle Täter abzuschrecken und die Sicherheit der Bürger zu erhöhen. Prophet und Düben-Schaumann argumentieren, dass, solange die Ursachen dieser Kriminalität nicht beseitigt sind, solche Maßnahmen unerlässlich sind, um die öffentliche Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten.

„Ich mache für diese Entwicklung die Entscheidungsträger in Bund, Land und auch Kommune verantwortlich. Auch die Oberen in der Stadtverwaltung und Landratsamt tragen mit ihrem Handeln, oder besser Nichthandeln, Verantwortung für den Anstieg der Kriminalität. Sie vertreten nicht zuletzt mit ihren Parteibüchern und ihrer Gesinnung diese Politik“, so Jörg Prophet. „Machen wir uns auch nichts vor. Videoüberwachung und Aufstockung der Polizei sind am Ende leider auch nur Symptombekämpfung. Die Ursachen liegen woanders. Von Migration, Aufstellung des Ordnungsamts bis zur Vernachlässigung von Jugendeinrichtungen.“

Modernisierung der Polizeiausbildung und Organisationsstruktur
Die beiden Direktkandidaten setzen sich zudem für eine umfassende Reform der polizeilichen Ausbildung und Organisationsstruktur in Thüringen ein. Ein zentraler Punkt ihrer Forderungen ist der Ausbau des Ausbildungsstandorts Meiningen. Dort sollen zukünftige Polizeikräfte praxisnah und umfassend auf die Herausforderungen im Dienst vorbereitet werden. Prophet und Düben-Schaumann betonen, dass nur eine gut ausgebildete Polizei in der Lage sein wird, den steigenden Kriminalitätsdruck effektiv zu bewältigen.
Darüber hinaus fordern sie eine kritische Überprüfung der polizeilichen Organisations- und Dienstpostenpläne. Die Zuweisung von Aufgaben und die Verteilung der Dienstposten müsse an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden, um die Effizienz der Polizeiarbeit zu maximieren. Langfristig sollte man anstreben, die Stellenpläne im Landeshaushalt so anzupassen, dass sie den aufgabenbezogenen Anforderungen der Thüringer Polizei gerecht werden.

„Die aktuelle Sicherheitslage in Stadt und Kreis macht deutlich, dass wir dringend eine signifikante Verstärkung unserer Polizei benötigen – sowohl personell als auch in technischer Hinsicht. Die bisherigen Maßnahmen der Landesregierung sind schlichtweg unzureichend, um den wachsenden Herausforderungen zu begegnen. Wir brauchen eine grundlegende Neuausrichtung der Sicherheits- und Einwanderungspolitik, um die Sicherheit unserer Bürger nachhaltig zu gewährleisten. Es ist an der Zeit, dass die Politik ihrer Verantwortung nachkommt und die notwendigen Ressourcen bereitstellt. Dazu gehört eine deutliche Aufstockung des Polizeipersonals und die Modernisierung der Ausrüstung. Nur so können wir die Kriminalität effektiv bekämpfen und die öffentliche Sicherheit stärken.“

Die Kriminalstatistik finden Sie in angehängter. pdf-Datei.

Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
22.08.2024, 12:52 Uhr
Das ist leider auch nur Geschwätz...
... So lange, wie schwere Straftaeter nicht in ihre Heimat abgeschoben werden, weil das die Ampel nicht will, wird sich die Kriminalität nicht nach unten verbessern.
Wer ein Messer in der Tasche hat, will es auch einsetzen, so die Worte von Innenminister Reul NRW. RECHT HAT ER.

Was war gestern zu lesen, Flüchtlinge, welche sich bei der Abschiebung wehren, müssen UMG auf freien Fuß gesetzt werden... So viel zum Thema, Verbesserung der inneren Sicherheit in Deutschland. Die Polizei braucht keine Schulung in dem Zusammenhang, sie braucht nur eine strikte, einheitliche Linie in ihrer Dienstanordnung vom Innenministerium. Dieses aber, scheint seit 2 Jahren nicht besetzt zu sein.....
Kobold2
22.08.2024, 13:39 Uhr
Weil das die Ampel
nicht will, ist halt auch nur Geschwätz.
Aber sich mit den rechtlichen und bürokratischen Hintergründen zu Beschäftigen, ist ja zu anstrengend.
Im Fordern ist ja die AfD seit Jahren gross dabei, im tragfähige Lösungen bringen eher weniger.
Woher will man denn z. B. as zusätzliche Personal für die Polizei nehmen. Wann, wie und wo soll denn die Schulung und Einweisung des Personals in die neu geforderte Technik erfolgen? Während des Dienstes, wird wohl so einiges hinten angestellt werden müsse, bei der dünnen Personaldecke. Freut dann die Ganoven. Weiterbildung in der Freizeit, wie bei BKF, wird bei Beamten wohl ausfallen.
Hauptsache fordern und die gewünschte Richtung bedienen.
Ossi1949
22.08.2024, 13:39 Uhr
Und wenn die Polizei einen Täter schnappt,
muss er nach Feststellung der Personalien umgehend wieder freigelassen werden und begeht alsbald die nächste Straftat. Zur Belohnung darf der Polizist einen bürokratischen Bericht schreiben und hat irgendwann frustriert Feierabend. Und beim nächsten Ladendiebstahl kommt er gar nicht mehr, weil er nicht die Statistik des Innenministers mit zu vielen Flüchtlingsdelikten verderben soll, und es ja sowieso sinnlos ist, siehe oben.
Raute
22.08.2024, 14:05 Uhr
Es stellt sich die Frage
... warum eine vergleichsweise kleine Gruppe von Menschen, die lediglich 5,9 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht, einen so überproportional hohen Anteil an den Straftaten trägt.
Lautaro
22.08.2024, 16:53 Uhr
Naja...Messer !
Menschen anderer Kulturen hätten ein anderes Verhältnis zu Messern, sagte der Bonner Polizeipräsident Frank Hoever kürzlich vor der Presse.
Mag sein, dass er Unrecht hat. Aber das Sicherheitsgefühl in Nordhäuser Gefilden ist in den letzten Jahrzehnten wahrlich nicht gestiegen.
Waldemar Ceckorr
22.08.2024, 17:56 Uhr
Wer ein Messer in der Tasche hat, will es auch einsetzen....
nun dem kann ich so NICHT zustimmen, ich habe auch eins in der Tasche, seit 1980.
aber den Wunsch es einzusetzen hatte ich noch nicht.

der waldi
BerndLuky
22.08.2024, 19:48 Uhr
Das Problem...
an der Statistik ist, dass ausländische Täter mit deutschen Pass somit auch unter Einheimische (Bio-Deutsche) fallen! Somit ist diese ganze Statistik schon eine reine Lüge!
Anmerkung techn. Support:
Es ist zwar schwer zu verstehen, aber in dem Moment, wo sie einen deutschen Pass haben, sind es deutsche Staatsbürger. 🤣
diskobolos
22.08.2024, 22:58 Uhr
Ach Paulinchen, wieder mal keine Ahnung?
"eine einheitliche Linie in ihrer Dienstanordnung vom Innenministerium."
Dazu müssten Sie zunächst mal die Bundesländer auflösen.
Die Polizei ist LÄNDERSACHE, hat also mit der Ampelregierung nicht viel zu tun
geloescht.20250302
24.08.2024, 16:42 Uhr
Wie schön Diskobolos...
....ein Messer in den Rippen fühlt sich in Thüringen sicherlich wie ein Mückenstich an, weil dann unser IM nicht wie in Solingen (NRW) der Innenminister des Bundesandes vor die Kameras tritt und zum dutzendfachen Male das Komplettversagen des Staates bezüglich der Sicherheit seiner Bürger thematisieren muss!

Also: Klare Antwort erbeten: Wozu brauchen wir noch eine Bundes-IM? Um "Compact" und demnächst vielleicht die "Junge Freiheit" via "Vereinsrecht" zu verbieten und Melanie Müller, Annabell Schunke, Don Alphonso oder Boris T. Kaiser wegen "Volksverhetzung" anzulkagen?
diskobolos
24.08.2024, 23:36 Uhr
@ tannhäuser
Über die Aufgaben eines Bundesinnenministern brauche ich Sie , tannhäuser, doch gar nicht aufzuklären. Das kriegen Sie doch ganz alleine hin. Das ändert aber nichts daran, dass die Polizei in erster Linie Länderangelegenheit ist. Paulinchens Forderung ging also schlicht@ ins Leere. Etwas anderes habe ich nicht behauptet.
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