Fr, 09:47 Uhr
01.09.2006
Abgeschmettert
Nordhausen/Sollstedt (nnz). Jürgen Hohberg kann erst einmal ruhig schlafen. Diese Mutmaßung hat mit einem Schreiben des Landratsamtes zu tun. Weitere Einzelheiten wie immer mit einem Klick auf MEHR.
Die diesjährige Wahl von Jürgen Hohberg zum Sollstedter Bürgermeister hatte Dagmar Becker (SPD) angefochten. Die Hintergründe dazu finden interessierte Leser dazu im Archiv der nnz. Und so befasste sich die Kommunalaufsicht des Nordhäuser Landratsamtes mit dieser Angelegenheit. Gestern nun teilten die Beamten ihre Entscheidung mit. Die Anfechtung von Frau Becker wird zurückgewiesen.
Und wie immer in solchen delikaten Angelegenheiten, gibt es auch vielerlei fade Beigeschmäcke. Da wäre eine Pressemitteilung von Anfang August. In der teilte das Thüringer Innenministerium mit, dass es keine erfolgreiche Anfechtung der Kommunalwahlen vom Mai diesen Jahres gegeben hätte. Zufall oder ein Fehler der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit im Innenministerium? Jedenfalls waren damals auch die hiesigen Rechtsgelehrten mehr als verwundert, die prüften noch.
Gestern also wusste Jürgen Hohberg schon Bescheid über den Bescheid. In einer SMS teilte er Bekannten und politischen Freunden das Ergebnis mit. Die andere Seite, also Dagmar Becker und ihr Anwalt Richard Dewes, wartet immer noch auf die Mitteilung, die mittlerweile sogar der nnz-Redaktion vorliegt.
Dagmar Becker hingegen wird vermutlich nicht aufgeben und dem Rat der Kommunalaufsicht – verpackt in der obligatorischen Rechtsbehelfsbelehrung – folgen, und eine Klage gegen das Wahlergebnis beim Verwaltungsgericht in Weimar einreichen. Zuvor will sie sich mit Richard Dewes den Bescheid des Nordhäuser Landratsamtes erst einmal ansehen.
Autor: nnzDie diesjährige Wahl von Jürgen Hohberg zum Sollstedter Bürgermeister hatte Dagmar Becker (SPD) angefochten. Die Hintergründe dazu finden interessierte Leser dazu im Archiv der nnz. Und so befasste sich die Kommunalaufsicht des Nordhäuser Landratsamtes mit dieser Angelegenheit. Gestern nun teilten die Beamten ihre Entscheidung mit. Die Anfechtung von Frau Becker wird zurückgewiesen.
Und wie immer in solchen delikaten Angelegenheiten, gibt es auch vielerlei fade Beigeschmäcke. Da wäre eine Pressemitteilung von Anfang August. In der teilte das Thüringer Innenministerium mit, dass es keine erfolgreiche Anfechtung der Kommunalwahlen vom Mai diesen Jahres gegeben hätte. Zufall oder ein Fehler der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit im Innenministerium? Jedenfalls waren damals auch die hiesigen Rechtsgelehrten mehr als verwundert, die prüften noch.
Gestern also wusste Jürgen Hohberg schon Bescheid über den Bescheid. In einer SMS teilte er Bekannten und politischen Freunden das Ergebnis mit. Die andere Seite, also Dagmar Becker und ihr Anwalt Richard Dewes, wartet immer noch auf die Mitteilung, die mittlerweile sogar der nnz-Redaktion vorliegt.
Dagmar Becker hingegen wird vermutlich nicht aufgeben und dem Rat der Kommunalaufsicht – verpackt in der obligatorischen Rechtsbehelfsbelehrung – folgen, und eine Klage gegen das Wahlergebnis beim Verwaltungsgericht in Weimar einreichen. Zuvor will sie sich mit Richard Dewes den Bescheid des Nordhäuser Landratsamtes erst einmal ansehen.


