eic kyf msh nnz uhz tv nt
Sa, 09:30 Uhr
22.12.2001

Schnell noch mal zum Einkauf?

Nordhausen (nnz). Wenn Sie noch nicht von weihnachtlichen Einkaufsrausch ergriffen wurden, dann sollten sie sich mal die Entwicklung der Lebenshaltungskosten ansehen. Mit einem Klick auf MEHR erfahren Sie, was in Thüringen teurer und billiger geworden ist.


Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik stieg der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Thüringen von November bis Dezember 2001 um 0,1 Prozent und erreichte einen Indexstand von 111,3 (Basis 1995 = 100). Im Vergleich zum Vormonat stiegen vor allem die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (0,5 Prozent) sowie im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (0,7 Prozent). Mehr Geld mussten die Verbraucher für Gemüse (10,7 Prozent), besonders für Salatgurken (107,5 Prozent), Eisbergsalat (41,8 Prozent) und Tomaten (13,7 Prozent) ausgeben. Weitere nennenswerte Preiserhöhungen gab es u.a. bei Schnittblumen, Topf- und Freilandpflanzen (4,8 Prozent), der Eintrittskarte für das Kino (2,8 Prozent) und der Personenbeförderung im Luftverkehr (9,9 Prozent).

Preisnachlässe wurden für Bekleidung und Schuhe (- 0,5 Prozent) festgestellt. Auch Fleisch und Fleischwaren konnten im Dezember um 0,6 Prozent billiger erworben werden. Die Heizölpreise sind weiter rückläufig. Sie sanken im Vergleich zum Vormonat um 4,4 Prozent.

Die Jahresteuerungsrate betrug im November 2,7 Prozent und ging im Dezember auf 2,6 Prozent zurück. Auch im Dezember führte der weitere Rückgang der Preise für Heizöl (- 27,8 Prozent) und Informationsverarbeitungsgeräte (- 21,3 Prozent) zu dieser günstigen Entwicklung. Außerdem wurde Bekleidung preiswerter (- 0,6 Prozent). So waren die Preise für Herrensakkos um 4,4 Prozent sowie für Damenjacken um 13,5 Prozent niedriger als im gleichen Vorjahrsmonat. Dagegen wirkten die Preise für Fleisch- und Fleischwaren (11,3 Prozent), für Obst (5,2 Prozent), darunter für Äpfel (13,8 Prozent) und für Kartoffeln (36,7 Prozent) erhöhend auf die Jahresteuerung. Ebenso stiegen die Preise in der Gesundheitspflege (6,1 Prozent), hier besonders zahnärztliche Dienstleistungen (12,1 Prozent) und stationäre Gesundheitsdienstleistungen (17,0 Prozent).
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)