Sa, 08:45 Uhr
26.08.2006
Wo ist das Herz am grünsten?
Nordhausen (nnz). Thüringen - das grüne Herz Deutschlands, voller Geschichte und Moderne. Da gibt es viel zu entdecken und viele Möglichkeiten sich zu erholen. In welcher kreisfreien Stadt oder in welchem Landkreis aber gab es im Jahr 2005 - gemessen an der Bevölkerung - die meisten Touristen? Die Antwort erhalten Sie in Ihrer nnz mit einem Klick.
Im Jahr 2005 stiegen in den Thüringer Beherbergungsstätten mit 9 und mehr Betten (ohne Camping) 2,9 Millionen Gäste ab. Sie buchten 8,3 Millionen Übernachtungen. Das waren über 80.000 mehr Gäste (+ 2,8 Prozent) und rund 168.000 mehr Übernachtungen (+ 2,1 Prozent) als im Jahr 2004. Die Aufenthaltsdauer blieb mit 2,8 Tagen unverändert.
In Erfurter Beherbergungsstätten stiegen im vergangenen Jahr 334.300 Gäste ab. Das war der 1. Platz bei den Ankünften. Es folgten in dichter Reihenfolge die Stadt Weimar (276.900) sowie die Landkreise Gotha und Schmalkalden-Meiningen (270.100 bzw. 268.400). Unter diesen Vier blieb nur der Landkreis Gotha unter dem Vorjahresergebnis.
Bei den Übernachtungen ging der 1. Platz an den Landkreis Gotha mit fast 851.700 Übernachtungen, gefolgt vom Landkreis Schmalkalden-Meiningen (757.800), dem Wartburgkreis (616.400) und der Stadt Erfurt (610.100). Hier konnten nur die Stadt Erfurt und der Landkreis Schmalkalden-Meiningen das Vorjahresergebnis verbessern.
Während im Thüringer Durchschnitt die Gäste 2,8 Tage blieben, verweilten die Gäste im Wartburgkreis durchschnittlich 6,5 Tage. Daran waren sicher die Kurbäder Bad Liebenstein und Bad Salzungen deutlich beteiligt, denn in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken verweilen die Patienten durchschnittlich 22,4 Tage.
Vergleicht man die Anzahl der Touristen mit der der Bevölkerung, so kamen im Landesdurchschnitt 126 Touristen auf 100 Einwohner. 'Viel enger ist der Kontakt' in Weimar mit 429 Touristen je 100 Einwohner und in Eisenach mit 376. Unter den Landkreisen führt Schmalkalden-Meiningen mit fast der doppelten Anzahl, nämlich mit 196 Touristen je 100 Einwohner.
Die 189.500 ausländischen Gäste zog es vor allem in die großen Städte. Den weitesten Ruf über die Landesgrenze hatte Weimar (36.100 Ankünfte), gefolgt von Jena (29.500) und Erfurt (28.800). Fast zwei Drittel der ausländischen Gäste weilten im vergangenen Jahr in den sechs kreisfreien Städten. Fast ein Fünftel der Gäste der Stadt Jena kam aus dem Ausland. In Weimar waren es 13 Prozent und in den Städten Gera und Eisenach sowie im Altenburger Land rund 10 Prozent. Der Landesdurchschnitt lag bei 6,4 Prozent.
Autor: nnzIm Jahr 2005 stiegen in den Thüringer Beherbergungsstätten mit 9 und mehr Betten (ohne Camping) 2,9 Millionen Gäste ab. Sie buchten 8,3 Millionen Übernachtungen. Das waren über 80.000 mehr Gäste (+ 2,8 Prozent) und rund 168.000 mehr Übernachtungen (+ 2,1 Prozent) als im Jahr 2004. Die Aufenthaltsdauer blieb mit 2,8 Tagen unverändert.
In Erfurter Beherbergungsstätten stiegen im vergangenen Jahr 334.300 Gäste ab. Das war der 1. Platz bei den Ankünften. Es folgten in dichter Reihenfolge die Stadt Weimar (276.900) sowie die Landkreise Gotha und Schmalkalden-Meiningen (270.100 bzw. 268.400). Unter diesen Vier blieb nur der Landkreis Gotha unter dem Vorjahresergebnis.
Bei den Übernachtungen ging der 1. Platz an den Landkreis Gotha mit fast 851.700 Übernachtungen, gefolgt vom Landkreis Schmalkalden-Meiningen (757.800), dem Wartburgkreis (616.400) und der Stadt Erfurt (610.100). Hier konnten nur die Stadt Erfurt und der Landkreis Schmalkalden-Meiningen das Vorjahresergebnis verbessern.
Während im Thüringer Durchschnitt die Gäste 2,8 Tage blieben, verweilten die Gäste im Wartburgkreis durchschnittlich 6,5 Tage. Daran waren sicher die Kurbäder Bad Liebenstein und Bad Salzungen deutlich beteiligt, denn in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken verweilen die Patienten durchschnittlich 22,4 Tage.
Vergleicht man die Anzahl der Touristen mit der der Bevölkerung, so kamen im Landesdurchschnitt 126 Touristen auf 100 Einwohner. 'Viel enger ist der Kontakt' in Weimar mit 429 Touristen je 100 Einwohner und in Eisenach mit 376. Unter den Landkreisen führt Schmalkalden-Meiningen mit fast der doppelten Anzahl, nämlich mit 196 Touristen je 100 Einwohner.
Die 189.500 ausländischen Gäste zog es vor allem in die großen Städte. Den weitesten Ruf über die Landesgrenze hatte Weimar (36.100 Ankünfte), gefolgt von Jena (29.500) und Erfurt (28.800). Fast zwei Drittel der ausländischen Gäste weilten im vergangenen Jahr in den sechs kreisfreien Städten. Fast ein Fünftel der Gäste der Stadt Jena kam aus dem Ausland. In Weimar waren es 13 Prozent und in den Städten Gera und Eisenach sowie im Altenburger Land rund 10 Prozent. Der Landesdurchschnitt lag bei 6,4 Prozent.

