Mi, 19:35 Uhr
23.08.2006
Rot-Weiß-Blau-Gelb
Nordhausen (nnz). Ein solches Farbengemisch hatte die Zuschauer im Albert-Kuntz-Sportpark wohl noch nicht erlebt. Wohl hatten viele der heutigen Zuschauer auch das Nordhäuser Stadion noch nicht gesehen. Das Theater brachte alle zusammen.
Rot-Weiß-Blau-Gelb (Foto: nnz)
Es ist die Angst und die Wut der Nordthüringer gegenüber den Kürzungsplänen der Landesregierung. Bis zu 70 Prozent sollen die Landeszuschüsse ab dem Jahr 2009 gekürzt werden. Das Aus für Theater und Loh-Orchester. Und so hatten die Fußballer in Nordhausen, in Sondershausen und auch in Erfurt eine geniale Idee. Gegeneinander und doch gemeinsam spielten sie Fußball. Die Nordhäuser und Sondershäuser bildeten eine Mannschaft, die Rot-Weißen den Gegenpart.
Im Vorfeld des Spiels gab es Vorführungen des Jungen Theaters, der Line-Dancer und des Theaterchors. Es gab jede Menge an Zustimmung zur sportlich-kulturellen Idee dieses Abend. Und dazu passt, das Theater und Wacker 90 schon seit Monaten eine partnerschaftliche Freundschaft verbindet.
In der Halbzeitpause gab es ein Promi-Elfmeterschießen mit Sondershäusern und Nordhäusern. Und es wurde ja auch noch Fußball gespielt. Nach 90 Minuten stand es 3:0 für Erfurt, wobei die Wackeren in der zweiten Halbzeit eine deutlich bessere Rolle spielten, als das Sondershäuser Aufgebot in Halbzeit 1. Und übrigens: Den Fußballspaß mit ernstem Polithintergrund sahen sich 1.200 zahlende Zuschauer an.
Autor: nnz
Rot-Weiß-Blau-Gelb (Foto: nnz)
Es ist die Angst und die Wut der Nordthüringer gegenüber den Kürzungsplänen der Landesregierung. Bis zu 70 Prozent sollen die Landeszuschüsse ab dem Jahr 2009 gekürzt werden. Das Aus für Theater und Loh-Orchester. Und so hatten die Fußballer in Nordhausen, in Sondershausen und auch in Erfurt eine geniale Idee. Gegeneinander und doch gemeinsam spielten sie Fußball. Die Nordhäuser und Sondershäuser bildeten eine Mannschaft, die Rot-Weißen den Gegenpart.
Im Vorfeld des Spiels gab es Vorführungen des Jungen Theaters, der Line-Dancer und des Theaterchors. Es gab jede Menge an Zustimmung zur sportlich-kulturellen Idee dieses Abend. Und dazu passt, das Theater und Wacker 90 schon seit Monaten eine partnerschaftliche Freundschaft verbindet.
In der Halbzeitpause gab es ein Promi-Elfmeterschießen mit Sondershäusern und Nordhäusern. Und es wurde ja auch noch Fußball gespielt. Nach 90 Minuten stand es 3:0 für Erfurt, wobei die Wackeren in der zweiten Halbzeit eine deutlich bessere Rolle spielten, als das Sondershäuser Aufgebot in Halbzeit 1. Und übrigens: Den Fußballspaß mit ernstem Polithintergrund sahen sich 1.200 zahlende Zuschauer an.




