Mi, 11:11 Uhr
23.08.2006
Warnung vor Betrügern
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte heute von Betrügern berichtet, die eine Frau in Rodishain über den Tisch gezogen hatten. Jetzt legt die Nordhäuser Polizei mit Tips und Hinweisen nach.
Sie geben sich als entfernte Verwandte oder Bekannte aus, verwickeln Ahnungslose in Kaufgespräche oder bieten ihre Hilfe beim Tragen der Einkaufstaschen an. Doch sind sie nicht immer die netten Menschen aus der Nachbarschaft oder die hilfebedürftige Tante aus der Ferne. Trickbetrüger täuschen ihre Opfer und haben es meist auf deren Geld abgesehen.
Neben kriminellen Haustürgeschäften oder den oben erwähnten Enkeltrickbetrug, geben sich immer häufiger Täter als falsche Bedienstete aus. Ein Fall in jüngster Vergangenheit gibt hier Anlass zur Information. Mitte August diesen Jahres meldete sich eine männliche Person telefonisch bei einer 79jährigen Frau aus Bad Langensalza. Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter einer Sparkasse aus. Unter dem Vorwand, dass es zu einem Totalausfall des Computersystems kam, fragte er nach den Kontoständen der älteren Frau. Die roch den Braten und machte falsche Angaben. Ein späterer Rückruf bei ihrer Sparkasse ergab, dass dort alles in Ordnung war.
Die Polizei geht hier von möglichen Vorbereitungshandlungen zum Trickbetrug oder Trickdiebstahl aus. Die Ermittlungen laufen. Kredit- oder Bankinstitute erfragen Kontostände oder gar PIN Nummern weder über Telefon noch übers Internet.
Also, ...
- geben Sie ihre PIN nie an Dritte weiter, denn weder Geldinstitute oder Kreditkartenunternehmen kennen Ihre PIN, noch würden sie danach fragen.
- Beantworten Sie auch keine Fragen von angeblichen Mitarbeitern Ihres Bankunternehmens in Bezug auf Kontostand oder PIN, weder telefonisch noch persönlich.
- Bewahren Sie Ihre Geldkarten getrennt von Ihren Geheimnummern auf.
- Sollte Ihre Kreditkarte doch einmal gestohlen werden oder abhanden kommen, nutzen Sie den Zentralen Sperrnotruf 116 116, um die Karte für den weiteren Gebrauch zu sperren.
- Öffnen Sie keine Anhänge von unbekannten Mails, die zur Eingabe von scheinbar gelöschten Benutzerdaten usw. auffordern (Phishing-Mails)
- Halten Sie sich aufdringliche Personen während der Eingabe einer PIN auf Abstand.
Für weiteren Fragen steht Ihnen gern die Polizeiliche Beratungsstelle der Polizeidirektion Nordhausen unter Telefon 03631/961504 zur Verfügung.
Autor: nnzSie geben sich als entfernte Verwandte oder Bekannte aus, verwickeln Ahnungslose in Kaufgespräche oder bieten ihre Hilfe beim Tragen der Einkaufstaschen an. Doch sind sie nicht immer die netten Menschen aus der Nachbarschaft oder die hilfebedürftige Tante aus der Ferne. Trickbetrüger täuschen ihre Opfer und haben es meist auf deren Geld abgesehen.
Neben kriminellen Haustürgeschäften oder den oben erwähnten Enkeltrickbetrug, geben sich immer häufiger Täter als falsche Bedienstete aus. Ein Fall in jüngster Vergangenheit gibt hier Anlass zur Information. Mitte August diesen Jahres meldete sich eine männliche Person telefonisch bei einer 79jährigen Frau aus Bad Langensalza. Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter einer Sparkasse aus. Unter dem Vorwand, dass es zu einem Totalausfall des Computersystems kam, fragte er nach den Kontoständen der älteren Frau. Die roch den Braten und machte falsche Angaben. Ein späterer Rückruf bei ihrer Sparkasse ergab, dass dort alles in Ordnung war.
Die Polizei geht hier von möglichen Vorbereitungshandlungen zum Trickbetrug oder Trickdiebstahl aus. Die Ermittlungen laufen. Kredit- oder Bankinstitute erfragen Kontostände oder gar PIN Nummern weder über Telefon noch übers Internet.
Also, ...
- geben Sie ihre PIN nie an Dritte weiter, denn weder Geldinstitute oder Kreditkartenunternehmen kennen Ihre PIN, noch würden sie danach fragen.
- Beantworten Sie auch keine Fragen von angeblichen Mitarbeitern Ihres Bankunternehmens in Bezug auf Kontostand oder PIN, weder telefonisch noch persönlich.
- Bewahren Sie Ihre Geldkarten getrennt von Ihren Geheimnummern auf.
- Sollte Ihre Kreditkarte doch einmal gestohlen werden oder abhanden kommen, nutzen Sie den Zentralen Sperrnotruf 116 116, um die Karte für den weiteren Gebrauch zu sperren.
- Öffnen Sie keine Anhänge von unbekannten Mails, die zur Eingabe von scheinbar gelöschten Benutzerdaten usw. auffordern (Phishing-Mails)
- Halten Sie sich aufdringliche Personen während der Eingabe einer PIN auf Abstand.
Für weiteren Fragen steht Ihnen gern die Polizeiliche Beratungsstelle der Polizeidirektion Nordhausen unter Telefon 03631/961504 zur Verfügung.


