Fr, 09:35 Uhr
21.12.2001
Bullen und Bären im nnz-Aktien-Tipp
Nordhausen/Frankfurt (nnz). Die nnz bietet in lockerer Folge Analysen und Markteinschätzungen an. Das Material wird nnz von der Helaba zur Verfügung gestellt. Heute: 21.12.2001
Die Standardwerte an der New York Stock Exchange (NYSE) sind am Donnerstag etwas schwächer aus dem Handel gegangen. Der Dow-Jones-Index gab um 0,84 Prozent auf 9.985,45 Punkte nach. Der marktbreitere S&P-500-Index verlor 0,84 Prozent auf 1.139,96 Punkte. Insbesondere die Ausrufung des Notstandes in Argentinien hat den US-Aktienmarkt. Dieses Thema ist schon Wochen bekannt und kommt ausgerechnet jetzt zum Jahresende auf den Tisch. Wir sollten dies aber nicht unterschätzen. Argentinien ist für die USA ein sehr wichtiger Handelspartner. Es ist auch ein negatives Zeichen, dass der Dow-Jones-Index sich nicht über der Marke von 10.000 Punkten hat halten können. Kaum auf die Kurse wirkte sich der stärker als erwartet gestiegene Philadelphia-Fed-Index aus - ein Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung. An der US-Börse NASDAQ sind die Aktien am Donnerstag deutlich schwächer aus dem Handel gegangen.
Die Gewinnwarnung von Juniper Networks hat im Verbund mit der Verhängung des Ausnahmezustandes in Argentinien die Stimmung belastet. Der alle Werte umfassende NASDAQ Composite Index beendete den Handel mit einem Minus von 3,25 Prozent auf 1.918,52 Punkte. Der deutsche Aktienmarkt wird heute von dem Verfalltermin an der Eurex bestimmt werden. Um 13:00 Uhr zur Mittagsauktion verfallen die Optionen auf den Dax und der Handel im Dax-Future Dezember Kontrakt wird eingestellt. Es könnte durchaus sein, dass die Basis von 5000 eine gewisse Rolle spielt, da dort das zur Zeit größte Open Interest sich befindet. Erst um 20:00 Uhr laufen die Optionen auf einzelne Aktientitel aus. Auch dies könnte bei der großen Volatilität der letzten Wochen noch erratische Ausschläge zur Folge haben. Da die Handelsrichtung heute sehr schwer zu erkennen ist, bleibe ich bei meiner Handelsbreite von gestern. Die 4900er Marke als sehr wichtige Unterstützung sollte halten und nach oben ist der Bereich 5000 zu 5020 ein großer Widerstand.
Ich möchte an dieser Stelle allen meinen Leserinnen und Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest wünschen und mich bei Ihnen für die sehr vielen positiven Rückmeldungen und Anregungen im nun fast abgelaufenen Jahr 2001 bedanken.Ihr Jörg Dechert, Aktienhandel
Autor: nnzDie Standardwerte an der New York Stock Exchange (NYSE) sind am Donnerstag etwas schwächer aus dem Handel gegangen. Der Dow-Jones-Index gab um 0,84 Prozent auf 9.985,45 Punkte nach. Der marktbreitere S&P-500-Index verlor 0,84 Prozent auf 1.139,96 Punkte. Insbesondere die Ausrufung des Notstandes in Argentinien hat den US-Aktienmarkt. Dieses Thema ist schon Wochen bekannt und kommt ausgerechnet jetzt zum Jahresende auf den Tisch. Wir sollten dies aber nicht unterschätzen. Argentinien ist für die USA ein sehr wichtiger Handelspartner. Es ist auch ein negatives Zeichen, dass der Dow-Jones-Index sich nicht über der Marke von 10.000 Punkten hat halten können. Kaum auf die Kurse wirkte sich der stärker als erwartet gestiegene Philadelphia-Fed-Index aus - ein Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung. An der US-Börse NASDAQ sind die Aktien am Donnerstag deutlich schwächer aus dem Handel gegangen.
Die Gewinnwarnung von Juniper Networks hat im Verbund mit der Verhängung des Ausnahmezustandes in Argentinien die Stimmung belastet. Der alle Werte umfassende NASDAQ Composite Index beendete den Handel mit einem Minus von 3,25 Prozent auf 1.918,52 Punkte. Der deutsche Aktienmarkt wird heute von dem Verfalltermin an der Eurex bestimmt werden. Um 13:00 Uhr zur Mittagsauktion verfallen die Optionen auf den Dax und der Handel im Dax-Future Dezember Kontrakt wird eingestellt. Es könnte durchaus sein, dass die Basis von 5000 eine gewisse Rolle spielt, da dort das zur Zeit größte Open Interest sich befindet. Erst um 20:00 Uhr laufen die Optionen auf einzelne Aktientitel aus. Auch dies könnte bei der großen Volatilität der letzten Wochen noch erratische Ausschläge zur Folge haben. Da die Handelsrichtung heute sehr schwer zu erkennen ist, bleibe ich bei meiner Handelsbreite von gestern. Die 4900er Marke als sehr wichtige Unterstützung sollte halten und nach oben ist der Bereich 5000 zu 5020 ein großer Widerstand.
Ich möchte an dieser Stelle allen meinen Leserinnen und Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest wünschen und mich bei Ihnen für die sehr vielen positiven Rückmeldungen und Anregungen im nun fast abgelaufenen Jahr 2001 bedanken.Ihr Jörg Dechert, Aktienhandel

