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Do, 15:45 Uhr
20.12.2001

Industriepark im Vorwärtsdrang

Nordhausen (nnz). Die Entwicklung des IFA-Industrieparks in Nordhausen erreicht die nächste Etappe im Bemühen um weitere Investoren und Firmen, die sich in Nordthüringen ansiedeln wollen. Heute erhielt die Stadt Nordhausen ein "neues-altes" Gelände dazu. nnz war bei der Übergabe dabei.


nnz-Foto: V. FischerHeute übergab Jürgen Reinholz, Geschäftsführer der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), feierlich die fertigen Erschließungsanlagen auf dem IFA-Industriepark an Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Mit dem traditionellen Bandschnitt wurde damit ein weiterer Schritt für die Wirtschaftsförderung in Nordhausen und damit Nordthüringen eingeleitet. Wo einstmals noch verschiedene Werkshallen und Nebengebäude standen, befindet sich jetzt ein 25.000 Quadratmeter freies Gelände. In der Hoffnung mit dem weiteren Ausbau der Autobahn 38 auch Investoren und schließlich Betriebe in den Industriepark locken zu können, investierte die LEG mehr als 10 Millionen Mark (5,1 Millionen Euro) in dieses Gelände - die Stadt war mit 20 Prozent daran beteiligt. Die ersten Bauabschnitte sind beendet. Die Motoren-, Montania- und Traktoren- sowie Lokomotivstraße wurden von Grund auf erneuert und befinden sich damit auf dem neuesten Stand der Technik.

„Jetzt gehen wir verstärkt in die Vermarktung. Allerdings drängeln Investoren nicht gerade nach Nordthüringen. Doch ich bin mir sicher, daß es gelingen kann, das neu erschlossene Areal in wenigen Jahren zu füllen“, sagte der gebürtige Nordhäuser Jürgen Reinholz. Besonderes Augenmerk werde man ebenfalls darauf legen, das neu entwickelte Gelände für nächstes Jahr besonders anzubieten, zumal dieser Standort nicht unattraktiv ist. Haben sich doch schon 42 Firmen mit mehr als 900 Arbeitsplätzen im Industriepark angesiedelt. Weitere Sanierungen sind geplant. Für 2002 hat man sich vorgenommen, das ehemalige Verwaltungsgebäude 340 zu sanieren und in zwei Jahren fertiggestellt zu übergeben. Auch würde der dritte Bauabschnitt der Erschließung mit dem „Ausbau Hüpedenweg“ begonnen. Jürgen Reinholz blickt in die Zukunft und wünscht sich für die Wirtschaft in Nordthüringen vor allem eines, Investoren gewinnen und damit neue Arbeitsplätze schaffen. Das hat Priorität.
Autor: vf

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