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Di, 15:04 Uhr
08.08.2006

Ziele sind abgesteckt

Nordhausen (nnz). Nach dem Start in den Pokal wird es am Samstag für Thüringenligist Wacker Nordhausen auch in der Liga ernst. Heute gaben die sportliche und die Vereinsleitung die Zielstellungen des Fußballvereins bekannt.


Nicht der Aufstieg - wie Nachbar Sondershausen es formuliert hat - wird von der Vereinsführung als Ziel für die kommende Punktspielsaison ausgegeben, sondern Platz 4 bis 6. Und nicht ohne hintergründiges Lächeln formuliert Wacker-Präsident Detlef Zeitler ergänzend, am Ende der Saison wollen wir vor der Eintracht stehen. Zeitler weiß wie Trainer Uwe Etzrodt, dass ein zweites Jahr nach dem Aufstieg oft das „verflixte Jahr“ bezeichnet wird. Wichtig ist für den Trainer ein optimaler Start in die neue Saison. Und da soll gegen Niederpöllnitz endlich mal gewonnen werden.

Uwe Etzrodt, angesprochen auf die nicht allzu üppigen Neuzugänge, ist erst einmal froh, dass Leistungsträger in der Mannschaft gehalten und ausgelaufene Verträge verlängert werden konnten. Jacek-Henryk Ciesla (Spitzname: Jatza) wird das zentrale Mittelfeld verstärken, der Pole, der aus Calbe an die Zorge kam, hatte bereits einen prächtigen Einstand verzeichnet und könnte die Probleme, die Wacker im Spielmacherbereich hat, lindern. Ob sie behoben werden können, das will Uwe Etzrodt abwarten. Auch Stephan Hoffman von Hessen Kassel habe gut eingeschlagen.

16 Mann ist der Kader der ersten Mannschaft groß – oder klein. Doch dem Trainer ist nicht bange, er weiß um gute Verstärkungen aus der Reserve. Hier nennt er Steve Jochmann oder Sebastian Gösel. Die Nummer 1 im Tor wird Christian Finsterbusch vor Steffen Mook sein. Als Nummer 3 wurde Andrè Orlowski gesetzt.

Wirtschaftlich wird Wacker Nordhausen mit einem Etat von 150.000 Euro planen, der Großteil davon soll für den Nachwuchsbereich verausgabt werden. Nach einigen Turbulenzen der zurückliegenden Zeit ist laut Arndt Forberger der Verein wieder in ein ruhiges Fahrwasser gekommen. Forberger weiß auch, dass in den kommenden Monaten noch einige Finanzierungslücken geschlossen werden müssen. Deshalb auch seine Bitte an die Wirtschaft der Region, die gemachten Zusagen einzuhalten und den Fußballverein Nummer 1 auch weiterhin zu unterstützen.

Was bleibt, das sind die Wünsche von Trainer und Präsidium: Etzrodt wünscht sich endlich mal ein Heimspiel im Pokal und eine günstige Konstellation bei den kommenden Auslosungen. Das Präsidium wünscht mindestens 2.000 Zuschauer beim Spiel für das Theater am 23. August. Dann soll im Albert-Kuntz-Sportpark „Fußball-Geschichte“ geschrieben werden. Wacker und Eintracht gegen die Rot Weißen aus Erfurt und gemeinsam für den Erhalt des Theaters. Fest steht, dass die gemischte Mannschaft mit einem einheitlichen Theater-Dress auflaufen wird, zu Hosen und Stutzen wird in den kommenden Tagen verhandelt.

Die nnz wird bis zum 23. August 2006 noch ausführlich berichten. Jetzt geht es am Samstag erst einmal gegen Niederpöllnitz. Übrigens: Das erste Derby gegen Sondershausen ist auf den 20. August verlegt worden. Man sei dem Wunsch der Sondershäuser entgegen gekommen. Anstoß auf dem Göldner ist um 15 Uhr.
Autor: nnz

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